Hearthstone: Alles über Verschwörung der Schatten

Hearthstones neue Erweiterung hält wieder jede Menge Inhalt für euch bereit

Die neueste Erweiterung für Hearthstone, Verschwörung der Schatten, wird heute veröffentlicht.  Neben 135 neuen Karten werden drei neue Mechaniken eingeführt. Wir zeigen euch die Neuheiten, starke Kombos und welche Karten aus der Rotation verschwinden. Wenn ihr schnell zu den neuen Karten gelangen wollt, könnt ihr die folgende Navigation benutzen. Wenn ihr Infos zu den besten Decks der Erweiterung haben wollt, geht zu unseren anderen Artikeln zu Verschwörung der Schatten.

Klassenkarten

[Druide]
[Jäger]
[Magier]
[Paladin]
[Priester]
[Schurke]
[Schamane]
[Hexenmeister]
[Krieger]
[Neutral]

Wild-Rotation
[Reise nach Un’Goro]
[Ritter des Frostthrons]
[Kobolde & Katakomben]

Drei neue Mechaniken

Wie gewöhnlich bringt die bevorstehende Erweiterung neue Mechaniken und Schlüsselwörter ins Spiel.

Die erste davon heißt Lakaien: Dies sind eine Reihe von 1-Mana-Dienern, die vor allem durch Kampfschreie auf deine Hand gelangen und 5 verschiedene Fähigkeiten besitzen können.

Eine weitere Mechanik, auf die nur Schurken, Schamanen, Hexenmeister und Priester zugreifen können, sind Pläne. Darunter verstehen sich Karten, deren Effekte umso stärker werden, je länger sie auf der Hand bleiben. Vor allem Togwaggels Plan bietet dabei ein sehr hohes Powerlevel, wenn man sie mit Karten wie Meisterdieb Togwaggel oder Tess Graumähne kombiniert.

Zuletzt wird das Schlüsselwort Zwillingszauber eingeführt. Dabei erhaltet ihr bei Zaubern mit dem Schlüsselwort ein zweites Exemplar (dann ohne das Schlüsselwort) auf die Hand. Im Gegensatz zu dem Schlüsselwort Echo bleibt diese Karte danach permanent auf eurer Hand.

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Was können die neuen Karten?

Um euch einen kurzen Überblick über die neuen Karten zu verschaffen, ohne euch mit allen Details zu nerven, haben wir hier die wichtigsten Karten jeder Klasse und ihre potentiellen Synergien zusammengestellt.

Druide

Druiden kehren mit Verschwörung der Schatten zu einer ihrer fast vergessenen Kernmechaniken zurück, dem Heilen. So drehen sich viele Mechaniken darum, einen verbündeten Charakter zu heilen, oder sie treten erst in Kraft, wenn in dieser Runde Heilung gewirkt hat.

Jäger

Die durch die letzten Erweiterungen wieder gestärkten Jäger konzentrieren sich in Verschwörung der Schatten vor allem auf Mechs- und Todesröcheln-Effekte. Eine weitere interessante Karte ist Vereesa Windläufer. Die durch sie angelegte Waffe, kombiniert mit einigen der alten und neuen Jägerzauber, bietet sicherlich Potential für das ein oder andere Zauberdeck.

Magier

Magier bleiben in dem erscheinenden Set ihrer Linie treu und arbeiten vor allem mit Zaubern. Der legendäre Diener Khadgar wird hier mit Sicherheit eine wichtige Rolle in Decks spielen, die ihre Gegner mit einer mächtigen Kombo zerstören wollen.

Paladin

Für die Paladin-Klasse, welche wohl mit am meisten unter dem Wegfallen der Even-Odd-Mechanik leiden wird, rücken wieder Geheimnisse und Drachen in ihren Mittelpunkt. Zudem sollte durch Nozari der Kontroll-Paladin einiges an Stärke gewinnen.

Priester

Priester bleiben weitgehend ihren bekannten Strategien treu, vor allem Revive-Priester könnte dabei aber durch die neuen Karten profitieren.

Schurke

Ähnlich wie bei der Klasse des Priesters, verändert sich beim Schurken das Spielprinzip nicht sonderlich. Ebenfalls erhält er jedoch starke Karten, mit denen bestehende Decks wie Wissensklau Schurke (Academic Espionage) kräftig aufgewertet werden können.

Schamane

Schamanen erhalten mit Verschwörung der Schatten vor allem neue Murloc-Karten, die ein entsprechendes Deck wieder zu einer starken Option machen sollten. Vor allem Narbenflosse kann zu starken Runden mit hohem Burstpotenzial führen. Sumpfkönigin Hagatha sollte des Weiteren mit ihrem doppelten Glückseffekt für ein paar gute Überraschungen sorgen können.

Hexenmeister

Hexenmeister erhalten neben einigen Dämonen viele individuell starke Karten. Vielleicht bringt die Erweiterung so Zoo-Decks wieder in die Meta.

Krieger

Krieger erhalten dieses Mal eine ungewöhnlich aggressive Erweiterung, die sich vor allem um das Mischen von Bomben in das gegnerische Deck dreht. Ebenfalls erhalten die seit Dr. Bumm verschwundenen Bummbots wieder Einzug in das Standardformat.

Neutral

Bei den neutralen Dienern finden sich neben den individuell starken Einheiten auch solche, die vor allem in bestimmten Kombos glänzen. Gitflosse ist eine gute Option, um in Murloc-Decks  große Spotter zu überwinden oder Value zu erzeugen. Archivarin Elysiana ist hingegen etwas allgemeiner einsetzbar, könnte jedoch zum Beispiel in Decks wie Exodia Mage glänzen. Barista Mel ist eine super Verstärkung für den mittlerweile etwas unbeliebteren Shudderwock Schamanen. Erzmagier Vargoth hingegen, wird jetzt schon als Powerkarte für Revive Priest gehandelt. Während Rammschädel vor allem im Arena Modus große Beliebtheit erfahren dürfte, kann Unbemerkter Saboteur im richtigen Moment gespielt, die gesamte gegnerische Kombo zerstören.

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Welche Karten verschwinden aus der Standard-Rotation?

Wie üblich heißt es in Hearthstone bei einer neuen Erweiterung auch Abschied nehmen. So verschwinden dieses mal die Sets Reise nach Un’Goro, Ritter des Frostthrons und Kobolde & Katakomben in das Wild-Format. Welche Verluste schmerzen dabei am meisten?

Reise nach Un’Goro

Die Erweiterung Reise nach Un’Goro brachte zwar vor allem Quests nach Hearthstone, diese wurden jedoch nur in wenigen Klassen erfolgreich genutzt. Vielmehr stechen andere Karten aus dem Set heraus, die universelle Anwendung finden. So wurde Teerkriecher sowohl in aggressiven und defensiven Decks und der Arena gerne genutzt. Die Mörderorchidee hingegen war eine extrem mächtige epische Karte, mit der Schurken in so gut wie allen ihrer Decks Tempo aufbauen konnten. Ähnliches gilt für Sonnenhüter Tarim beim Paladin.

Ritter des Frostthrons

Eine der wohl stärksten Erweiterungen der letzten Jahre brachte mit den Todesrittern eine Reihe mächtiger Karten, die für jede Klasse eine starke Option für das Lategame boten. Damit nicht genug, erschienen Karten wie Der Lichtkönig, Entweihen oder Prinz Keleseth. Vor allem Druiden werden darüber hinaus schmerzlich die Karten Seuchenherd und Üble Verseuchung vermissen.

Kobolde & Katakomben

Kobolde & Katakomben brachte vor allem dem Jäger goldene Zeiten. Mit Geringer Zaubersmaragd wurde Secret-Hunter zu einem der stärksten Decks der Meta. Ebenfalls mauserte sich Fleischfressender Würfel in Kombination mit starken Hexenmeister Karten zu einem der gefürchtetsten Decks der Erweiterung. Priester verlieren mit Psychischer Schrei ihren zurzeit stärksten Bordclear. Ob Massenhysterie (alle Diener greifen sich untereinander an) diese Lücke füllen kann, ist fraglich.

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