NAGA VIRTUAL will Markt für Online-Items liberalisieren

NAGA-VIRTUAL-will-Markt-für-Online-Items-liberalisieren-Bild-1Das Verhältnis eines Gamers zu virtuellen Gütern ist spannend. Einerseits können besondere Items den Spielverlauf rasant voranbringen und für Euphorie sorgen, während sie hin und wieder auch großen Frust bedeuten. Dann nämlich, wenn dem Gamer ein besonderes Item oder ein anderes virtuelles Gut verwehrt bleibt. Ein offener Markt für Virtuelle Güter, an dem jeder schnell und einfach kaufen und verkaufen kann, ist dann die passende Lösung. Hieraus entstand bis heute ein wirtschaftliches System, das immense Ausmaße annimmt. NAGA VIRTUAL will sich diesem System nun widmen – und es auf legalem Wege revolutionieren.

Riesiges Marktvolumen lockt Betrüger an

Noch vor einigen Jahren hätten auch erfahrene Gamer ungläubig abgewunken, wenn ihnen von der wirtschaftlichen Bedeutung virtueller Güter erzählt worden wäre. Mit immer komplexeren Spiele-Architekturen und der Anbindung der gesamten Branche an die Online-Welt jedoch hat sich ein Wandel vollzogen, der Gaming nun auch wirtschaftlich interessant macht. Heute ist der Markt für virtuelle Güter kaum mehr von anderen realen Märkten zu unterscheiden: Es wird gehandelt, gekauft, verkauft – und betrogen.

Gerade der Betrug ist ein Punkt, der in einer so rasant wachsenden Branche nicht unterschätzt werden darf. Längst schon existiert hier ein Schwarzmarkt, der große Risiken mit sich bringen kann. Schon 2010 zeigte eine Statistik, dass der Umsatz mit virtuellen Gütern in der Bundesrepublik rund 160,7 Millionen Euro betrug. Die Deutsche Börse, die NAGA Virtual gemeinsam mit NAGA entwickelt, spricht inzwischen von einem weltweiten Volumen von 46 Milliarden US-Dollar pro Jahr und einer und zehnprozentigen Steigerung. Das Ende der berühmten Fahnenstange scheint also noch lange nicht erreicht.

Wer virtuelle Güter kaufen will, musste bislang häufig zwielichtige Wege gehen und auf die guten Absichten seines Gegenübers vertrauen. Nicht einfach in einer Branche, in der so manch virtuelle Waffe für fünfstellige Beträge den Besitzer wechselt. Regulierte Plattformen fehlten bislang und oft kam es zu Szenarien, in denen Käufer große Verluste machten. Auch für den Verkäufer selbst ist das bisherige Prozedere nicht risikofrei, weswegen der Bedarf für eine legale Alternative stetig wächst.NAGA-VIRTUAL-will-Markt-für-Online-Items-liberalisieren-Bild-2

NAGA schafft legale Bedingungen

Bei NAGA VIRTUAL handelt es sich um eine Plattform, die NAGA in Kooperation mit der Deutschen Börse anbietet. Hier können virtuelle Güter für verschiedenste Games online gehandelt werden, wobei die Rahmenbedingungen durch ein sicheres System geschaffen werden. André Rupp, Director of Business Development bei NAGA VIRTUAL, ist selbst kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Virtual Goods. Sein Studium finanzierte sich der Hamburger, indem er Counter-Strike Waffen günstig einkaufte und zu höheren Preisen verkaufte. Er selbst sagt über NAGA Virtual: „Die enormen monetären Verluste eines Spieleherstellers, der nicht vom Schwarzmarkthandel mit seinen virtuellen Gütern profitiert, und die damit verbundene Frustration der Nutzer, die auf diesen Schwarzmärkten ausgebeutet werden, sind Missstände, die NAGA VIRTUAL lösen wird und den ersten vertrauensvollen und legalen Markt für virtuelle Güter anbietet.“

Potenzial also sehen Experten nicht nur für die gesamte Spielebranche, sondern auch in Bezug auf die finanziellen Interessen des Einzelnen. Für Hersteller bedeutet die Nutzung einer solchen Plattform, neue Ströme der Monetarisierung erschließen und Gamer zu mehr User-Engagement zu animieren. Der Gamer selbst profitiert potenziell auf mehreren Wegen: Einerseits ist es ihm möglich, mit speziellen Gütern schnellere Spielerfolge zu erreichen, während er andererseits durch den Verkauf virtueller Güter Geld einnehmen kann.

Umsetzung findet das Konzept in Form eines offenen, legalen und unabhängigen Handelsplatzes, an dem sich Spielehersteller und Spieler treffen und vernetzen können. Grundsätzlich also bestehen durchaus Parallelen zu anderen Handelsplätzen wie Ebay oder auch Amazon, wobei sich NAGA VIRTUAL ausschließlich auf virtuelle Güter spezialisiert und hier sichere Rahmenbedingungen schaffen will.

NAGA-VIRTUAL-will-Markt-für-Online-Items-liberalisieren-Bild-3

Plattformunabhängig vernetzt bleiben

In der Vergangenheit des Gamings, als Konsolen noch ohne Online-Zugang auskommen mussten, galt das Spielen als Zeitvertreib, der den Alltag des Gamers selbst dann beeinflusste, wenn er an seiner Konsole oder seinem PC saß. Heute aber sind Games mehr als das: Sie ermöglichen Identifikation mit dem Spielgeschehen, den auftretenden Figuren und bieten dem Spieler durch immer komplexere Storys und Konzepten wie Open-World ein Spiele-Erlebnis, das sich kaum erschöpft.

Ein Paradebeispiel hierfür ist in diesen Tagen das Game Fortnite, das Epic Games vor allem durch Mikrotransaktionen viel Geld einbringt. An diesem Beispiel zeigt sich, dass ein gut konzipiertes und vor allem beliebtes Spiel unglaublichen Einfluss auf das gesamte Marktgeschehen nehmen kann. Sogar Konsolenhersteller profitieren von Games, die die breite Masse anziehen und über einen langen Zeitraum in den Köpfen bleiben. Ob das Spiel nun den Namen Fortnite, Witcher, Skyrim oder auch Dota 2 trägt, spielt zunächst keine Rolle, denn virtuelle Güter sind längst ein weit verbreiteter Aspekt.

Die starke Vernetzung über Plattformen hinweg ist ein Punkt, den NAGA VIRTUAL als weiteres Argument für sein Angebot nennt. Wie André Rupp anmerkt, ist es vielen Gamern von heute ein Bedürfnis, mit dem Spieleuniversum zu interagieren. Der Handel mit virtuellen Gütern ist dabei ein Bestandteil dieses Universums, der sich auch in der Zukunft nicht weniger einflussreich zeigen wird. Daher arbeitet NAGA VIRTUAL vorausschauend und ist dazu in der Lage, jegliche Art von Games plattformunabhängig an sein Ökosystem anzubinden. Gamer können auf diese Weise auch dann, wenn sie ein Spiel gerade nicht aktiv spielen, mit dessen Hinhalten verbunden bleiben und im Alltag an ihren Fortschritten arbeiten. Das, so Rupp, gelingt sowohl per PC als auch mit Smart TV Geräten oder dem Smartphone.

Dreams: Neues Video - Wie jeder in "Dreams" kreativ werden kann Spider-Man: Neuer Trailer - Einblick in die offene Welt und ihre Bewohner