Nintendo Switch: Hacker knacken die Konsole endgültig

Nintendo Switch Hacker knacken die Konsole endgültig

Hier wird die Nintendo Switch als Linux PC genutzt

Vor einigen Wochen veröffentliche die Hacker Gruppe Fail0verflow ein Video, in dem sie zeigten, dass sie Ihre Switch als Linux PC nutzen können. Damals war noch nicht klar, ob es sich bei dem Video um ein Fake handelt oder ob der Code wirklich ausgereift ist. Jetzt veröffentlichte die Gruppe ihren Code und das Ergebnis ist wirklich überraschend.

Nintendo Switch: Kein heiliger Gral

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Es gibt genug Hobby-Hacker die nur so zum Spaß Konsolen modifizieren. Dieser Hack stellt aber etwas besonderes dar, da er nach eigenen Angaben unpatchbar sein soll. Die Hacker veröffentlichten den Code und dieser zeigt, dass sich der Exploit auf eine Sicherheitslücke der Hardware bezieht.

Die Boot-ROM der Nvidia Tegra-Hardware ist der Grund. Über die Modifizierung der Hardware ist es den Hackern möglich über einen Computer in den Code der Switch einzudringen. Wenn sie diesen umschreiben können sie die Konsole nach Belieben umfunktionieren. Ab diesem Zeitpunkt gilt sie offiziell als kompromittiert.

Um die Schwachstelle ausnutzen zu können, muss sich die Switch im USB-Recovery-Modus befinden. Dieser soll sich durch das Drücken der Tasten Volume Up, Home und Power aktivieren lassen. Andere Quellen schildern wiederum, dass man dafür einen Pin an der rechten Seite der Konsole zum Beispiel mit einem Stück Draht berühren muss.

Nintendo Switch: Auswirkungen des Hacks

Problematisch wird es für Nintendo, wenn sich die sogenannte Custom Firmware (CFW) durchsetzt. Dieses alternative Betriebssystem deaktiviert die Restriktionen und Schutzmechanismen der Switch. Somit wäre es jedem möglich alle Spiele kostenlos auf seiner Konsole zu installieren oder diese als PC zu nutzen.

Bis jetzt gab es noch kein offizielles Statement von Nintendo zu dem Thema. Man geht davon aus, dass sie versuchen werden die infizierten Konsolen online zu erkennen und sie so, zumindest von den Online Diensten, auszusperren.

Der Exploit mit dem Namen ShofEL2 hat aber auch eine Schwachstelle. Da die Spannungen der Konsole über Software geregelt werden, kann einnicht optimaler Code ernste Schäden anrichten. Während ihrer Versuche haben sie eigenen Angaben zufolge das LC-Display der Konsole beschädigt.

 

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