Red Dead Online: Rockstar reagieren auf Spielerkritik

 

Test: Red Dead Redemption 2-Bild11

Red Dead Online: Updates sollen den unverhältnismäßig langsamen Geldverdienst ausbessern

In den letzten Tagen seit Beginn der Beta von Red Dead Online häufen sich Beschwerden über Belohnungen und Kosten von Items. Jetzt reagiert Rockstar und verspricht Ausbesserungen an kritischen Stellen. 

Vor etwa einer Woche ist die Beta von Red Dead Online an den Start gegangen. Zunächst war diese nur für Besitzer der Ultimate Edition von Red Dead Redemption 2 spielbar, öffnete sich allmählich aber für alle Besitzer des Spiels.

Was vielen Spielern allerdings schnell sauer aufgestoßen ist, sind die unbalancierten Verhältnisse von Geld-Belohnungen zu den Preisen von Items. So kann es im Spiel sogar vorkommen, dass Silberringe weniger wert sind als eine Dose Bohnen.

Dadurch verkommt das Erspielen neuer Waffen, Klamotten oder Pferde schnell zu einem langatmigen Grind. Außerdem wurden Preise für Items im Gegensatz zum Storymodus arg erhöht.  Ein Beispiel: Eine Mauser-Pistole kostet im Singleplayer 250€, im Multiplayer hingegen satte 1000€. Fun Fact: Eine tatsächliche Mauser zu der Ära kostete 35€. Noch dazu gab es Kritik für den langsamen Erwerb von Goldbarren, die als exklusive Währung für bestimmte Items fungiert.

Rockstar versprechen Besserung, Updates beginnen diese Woche

Zunächst reagierten Rockstar noch defensiv auf Beschwerden der Spieler. Es hieß, dass die geringen Belohnungen ein realistisches Gefühl von harter Arbeit im 19. Jahrhundert darstellen sollen. Inzwischen hat das Studio aber eingelenkt und sich in einem Tweet an die Spieler gewandt:


In der Nachricht heißt es, dass die Entwickler im Moment besonderen Fokus auf die Balance der In-Game-Wirtschaft setzen. So erkennen sie an, dass weitere Arbeit nötig ist, um alle Aktivitäten im Multiplayer-Modus lohnenswert und spaßig zu machen.

Des weiteren bedanken sie sich bei den Spielern für das intensive Feedback und versichern, dass die ersten Updates schon nächste Woche an den Start gehen. Mit den Updates sollen auch kleinere Bugs ausgemerzt werden, durch die Spieler häufiger aus den Sessions flogen. Das Spiel sei so entwickelt worden, dass Änderungen dieser Art schnell anzuwenden wären.

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