Test: BRINK

Es gibt keine Liebe auf den ersten Blick! BRINK ist der Beweis – was für störrische, ungehobelte Zicke! Aber so ernüchternd das erste Date auch verlief, am Ende dominierten dann doch die großen Gefühle…

BRINK erscheint am 13. Mai 2011 für PC, PS3 und XBox360

Blind-Date mit BRINK

Der Multiplayer-Shooter betritt den Raum und man ist sofort von der Ausstrahlung hingerissen! Sie stellt sich vor und beschreibt anhand eines originellen Pappmodell-Intros einen endzeitlichen Disput. Der klägliche Rest der Menschheit findet Zuflucht vor der weltweiten Überflutung auf der überdimensionierten Arche, eine riesige schwimmende Metropole. In diesem Waterworld haben Sicherheitskräfte und Rebellen nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen und weil hier trotz thematischer Nähe sowieso kein bioshockisches Story-Epos kredenzt wird, belassen wir es am besten beim bewährten Plot eines jeden Internet-Geballers: Rot gegen Blau!

Sie bestellt natürlich ein Wasser, ich nippe weiter skeptisch an meinem Demoman-Scotch und versuche mich nicht von der Attraktivität blenden zu lassen. BRINK sieht aber auch umwerfernd aus! Mit den riesigen Poren, die das Chelsea-Lächeln umrahmen. Der Totenkopf-Gesichtsbemalung, den Dreadlocks und dem Dude-Outfit. Auch wenn der Charakter-Editor nicht an den Möglichkeiten der Bioware-Chirurgie anschliessen kann, die Gestaltung des freispielbaren Zubehörs ist mehr als nur einen Blick wert! Da steckt viel Liebe in jedem Detail und der überzeichnete, grotesk-realistische Look ist süßester Augenzucker!

Moves, die man in keinem CoD finden dürfte

Aber sobald BRINK den Mund aufmacht, wird einem flau im Magen. Sie ist nicht von hier und man hört es ihr leider allzudeutlich an. Komplett befreit von sinnvoller Betonung, Ausdruck oder auch nur passenden Stimmen. Daher beschließen wir den gemeinsamen Abend in Englisch fortzusetzen…

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