Test: Nintendogs + Cats

Nintendogs + Cats erscheint am 25. März 2011

In den 90er gab es die Tamagotchis, kleine Geräte mit einem Programm, wo man sich um ein kleines Wesen kümmern musste. 2000 revolutionierte, so kann man es wohl wirklich nennen, Maxis Studios dieses System mit Die Sims und ist damit bisher ungeschlagen. Nintendogs ist eine weitere Variation solcher Spielkonzepte, speziell von Nintendo. Auf dem Nintendo DS erschienen 2006 erstmals die virtuellen Welpen, zum Verkaufsstart vom Nintendo 3DS hat Nintendo direkt drei Editionen des 3D Ablegers mit herausgebracht. Wer wollte nicht schon mal einen Hund oder eine Katze haben? Nintendo ermöglicht es mit dem Spiel es mal auszutesten, wobei es hier leider keine negativen Folgen hat, wenn man sich nicht um den Welpen kümmert. Sterben kann das Teil nicht.

Aber wie ist das Spiel mit dem eigentlichen Spielsinn?

Ist er nicht knuffig?

Beim ersten Spielstart landet man in einem Tierheim, wo viele Hundewelpen herumlaufen. Katzen leider noch nicht. Man kann zwischen Golden Retriever, Shiba, Dackel und einigen anderen Rassen entscheiden. Meine Entscheidung fiel auf einen Shiba. Hat man nun seinen Hund, geht es nach Hause, dort ist der Platz, wo der Hund gepflegt, dressiert und unterhalten wird. Der kleine Hund hat einen eigenen Charakter, manche spielen und toben gerne, andere sind etwas verfressen, andere schlafen gerne. Aber wenn Herrchen (oder eben Frauchen) ruft, kommt der junge Kläffer sofort angerannt. Der Hund reagiert auf die Stimme des Spielers, die vom Gerät und vom Spiel sehr gut erkannt wird.

Das Ziel des Spiels ist natürlich sich um die Tiere zu kümmern, die man hat. Man muss mit ihnen spielen, damit sie sich nicht langweilen. Man kann ihnen Tricks beibringen und in einigen Spielen sie darauf hintrainieren, dass sie an Wettbewerben wie dem Frisbeewerfen teilnehmen und gewinnen können. Je nach Platzbelegung erhält man einen Geldpreis, den man dringend benötigt, damit man genug Verpflegung und Unterhaltungsmöbel für das Tier hat. Hat man genug Geld zusammen gespart, kann man sich sogar noch ein Tier zulegen. Damit der Hund genug Bewegung hat, muss man häufig mit ihm Gassi gehen, in der 3DS Version gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Entweder man geht im Spiel Gassi, so legt man seinen Hund an die Leine und trifft auf der Straße auf andere Tierbesitzer. Die Hunde zeigen, wie sie sich verstehen, und die Besitzer geben einem Tipps zur Aufzucht des eigenen Tieres. Unterwegs findet man Objekte wie Schuhe zum herumkauen, Leckerlis oder andere Gegenstände. Natürlich ist es auch wichtig, dass der Hund sich erleichtern kann. Im Café kann man dem Hund auch Besonderheiten zu Essen geben, alles aber eine Frage der Geldbörse, oder man geht in die Sporthalle, um seinen Hund zu trainieren, dafür muss man vorher aber Köder im Einkaufsladen kaufen. Zu Hause wieder angekommen, ist es vielleicht an der Zeit, den Hund mal zu waschen oder das Fell zu bürsten. Ist man nicht im Café gewesen, ist es Zeit für Hundefutter und Wasser, die Hunde essen übrigens auch Katzenleckerlis.

Alex scheint sich mit dem anderen gut zu verstehen

Dann kann man auch noch die Schrittzählerfunktion des 3DS verwenden, man geht auf den Menüpunkt Schrittzähler, schließt das Gerät und nimmt das Gerät dann überall mit hin. Nintendogs verwendet auch die StreetPass Funktion, somit tauscht man mit anderen Tierbesitzern Geschenke und Daten aus und erhält Informationen, ob der eigene Hund sich mit dem anderen versteht oder nicht.

Teil 1 2

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