Test: Rayman Origins

rayman origins review bannerMichel Ancel ist ein Genie! Nur leider ist Genialität nicht immer Massenkompatibel. Ein tiefer Einblick in die kreativen Welten von Rayman: Origins.

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Rayman: Origins – Release: 24.11.2011 – Plattform: PS3, Xbox 360, Wii, 3DS – USK ab 6 Jahren

Der Durst nach künstlerischer Selbstverwirklichung Michel Ancels scheint noch nicht erloschen. Wenn man einen Blick auf die tobenden Karnickel der Raving Rabbids wirft, kann man schließlich auch schon ungefähr erahnen warum. Ancel, der Vater Raymans und Schaffer des viel umjubelten, kommerziell jedoch nur minder erfolgreichen Beyond Good & Evils, lüstet es nach mehr als kurzweiligem Minispiel und Schmalspur-Humor. Sicherlich hat die Masskottchen-Scharade ihre Reize und den Erfolg verdient, aber ein kreativer Kopf wie Ancel möchte mehr. Was kann es an dieser Stelle also besseres geben, als da anzufangen, wo alles seinen Ursprung gefunden hat?

Extremitäten-Kabinett
Gehen wir also zurück zu Rayman in seinen besten Jahren. Zurück zu Rayman in seligem 2D. Unser ungewöhnlicher Held und seine Freunde Globox und zwei Kleinlinge (die unseren Grafikpraktikanten irgendwie an „das kleine Arschloch“ erinnerten) wecken durch lautes Schnarchen und allgemeinen Lärm die wandelnden Seelen. Die Lichtung der Träume wird daraufhin von fiesen Dark Toons überrannt und das träumerische Fantasie-Idyll ins Chaos gestürzt. Der Feen-Rat, der die Kontrolle über die Ländereien inne hat, bittet Rayman nun um Hilfe, die Katastrophe abzuwenden. Und wer die Suppe eingebrockt hat, muss sie schließlich auch wieder auslöffeln.

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Bei Risiken und Nebenwirkungen konsultieren sie bitte ihren Zahnarzt!

In klassischer Jump-n‘-Run-Manier wird nun den Fieslingen an den Kragen gegangen. Im Spielverlauf erhaltet ihr weitere Moves, die das Gameplay auflockern. Neben Schlägen und Tritten beherrschen die Protagonisten später so zum Beispiel auch einen Wandlauf, der Erinnerungen an einen gewissen blauen Igel wachruft. Kleine Sidescroll-Shoot-‘em-up-Passagen sorgen für weitere Abwechslung. Noch dazu dürfen sich bis zu drei Spieler der Rettung der Fantasy-Welt anschließen. Einem Partyspaß à la New Super Mario Bros. und Little Big Planet steht also eigentlich kein Hindernis im Weg.

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