Test: Red Faction: Armageddon

Mit Red Faction: Armageddon führt uns Volition zum vierten mal auf den Mars und schon wieder herrscht Krieg, doch diesmal ist es anders!

Willkommen auf dem Mars!

Red Faction: Armageddon erscheint am 7. Juni für PC, Xbox 360 und PS3

Wir schreiben das Jahr 2170, der Rote Planet hat sich von der 50 Jahre zurück liegenden Revolution erholt und wird seitdem von der Red Faction überwacht und beschützt. Seit die Besatzer der EDF von Alec Mason, dem Anführer der Revolution, zurückgeschlagen wurden, können die Bewohner des Mars in Frieden leben. Dieser Frieden wird jedoch wieder bedroht, als Adam Hale, der Anführer einer Sekte, den Terraformer des Planeten zu zerstören droht, um von den dadurch resultierenden Misständen zu profitieren und somit die Macht über den Planeten an sich zu reissen. Als die Red Faction beim Versuch scheitert, Hale und seinen wahnsinnigen Plan aufzuhalten, bricht auf der Oberfläche des Mars die Hölle aus. Durch die Zerstörung des Terraformers wird die Atmosphäre des Planeten nicht mehr den menschlichen Bedürfnissen angepasst und so müssen sich die Bewohner unter der Oberfläche ein neues Leben aufbauen. Jahre nach den Ereignissen um den marsianischen Terraformer erleidet der Rote Planet einen weiteren Schicksalsschlag. Eine bis dato unbekannte Rasse von Lebewesen droht das Unheil auf dem Mars komplett zu machen. Von nun an müssen die Menschen nicht nur gegen die veränderte Umwelt, sondern auch gegen die Ureinwohner des Mars kämpfen, um sich und den Planeten am Leben zu erhalten.

Held wider Willen

Darius Mason findet sich in einer prekären Lage wieder

Von den jüngsten Ereignissen auf dem Mars ist auch Darius Mason, der Held von Red Faction: Armageddon betroffen. Als Enkel von Alec Mason war auch er einst fester Bestandteil der Red Faction, bis er die Zerstörung des Terraformers mitverschuldete. Vom eigenen Gewissen geplagt zieht er sich zurück und erledigt schmutzige Arbeit in den unterirdischen Ruinen des Mars. Doch schon bald muss er wieder an die Front, da er die Freisetzung der Alienrasse miterlebt und mit Schrecken feststellen muss, dass der totgeglaubte Sektenführer Adam Hale noch am Leben ist und der Unterwerfung des Mars mit Hilfe der Kreaturen aus der Tiefe ein großes Stück näher kommen will. Gehasst von seinen Kameraden und gejagt von den Bewohnern des Mars hat Darius nur eine Wahl, Adam Hale und die Verseuchung durch die Alienrasse aufzuhalten, um seinen Namen wieder reinzuwaschen.

Nach 22 Missionen und etwa 10 Stunden Spielzeit auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad bekam ich den Abspann zu sehen und meine Enttäuschung ließ sich kaum in Worte fassen. Natürlich sollte man von einem Sci-Fi Shooter keine brilliante Story, viele wichtige Charaktere oder minutenlange Zwischensequenzen erwarten, etwas mehr Mühe bei der Umsetzung wäre jedoch ganz sicher nicht verkehrt. Was zu Beginn wie eine nette Handlung scheint, wird durch lieblose Cutscenes, blasse Charaktere und ein völlig unlogisches Ende zu einem mehr oder weniger hohlen Gerüst, das mehr schlecht als recht funktioniert. So eine schwache Leistung habe ich zuletzt nur bei Star Wars: The Force Unleashed 2 erleben müssen. Bei der Story kann man sich also nur fragen, ob das Gameplay auch auf der Strecke gegblieben ist.

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