Test: Spider-Man – Shattered Dimensions

Spider Man: Shattered Dimensions ist der neuste Titel aus dem Hause Beenox, der die mittlerweile riesige Auswahl an Spielen des Marvel Helden noch weiter bereichert. Im Vergleich zu Web of Shadows stehen dem Spieler diesmal vier verschiedene Spinnenmänner zur Verfügung, jetzt bleibt nur noch die Frage, ob Spiderman lieber bei der Klasse und nicht Masse bleiben sollte.

Erschütterte Dimensionen

Spider Man: Shattered Dimensions erscheint am 10. September für PlayStation 3, Xbox 360 und PC

Spider-Man: Shattered Dimensions erscheint am 10. September für PlayStation 3, Xbox 360 und PC

Wie der Name des neuen Spider Man Abenteuers bereits verrät, werden die Dimensionen des Marvel, oder besser gesagt des Spider Man Universums kräftig aufgemischt. Dies ist auch der Grund warum man plötzlich vier, anstatt einem Spider Man vorgesetzt bekommt, doch wie kommt es dazu? Die größte Schuld an dem Schlamassel dürfte Mysterio, einer der ältesten und hartnäckigsten Widersacher Spider Mans, haben. Denn als er eines Nachts in eine New Yorker Universität einbricht um ein Artefakt zu entwenden, weiß er nicht, dass es sich bei der Tafel von Ordnung und Chaos, um ein noch wertvolleres Stück handelt, als er jemals zu träumen gewagt hätte. Doch bevor ihm das bewusst wird steht Spider Man bereits auf Matte um den Illusionisten einzubuchten. Beim Versuch geht die Tafel zu Bruch und verwischen die Grenzen aller parallel existierenden Realitäten. Hinzu kommt, dass Mysterio Wind von der Macht des Artefakts bekommt und sich aus dem Staub macht. Nun liegt es an den vier Spider Men die Bruchstücke der Tafel zu sammeln und die Ordnung des Universums wiederherzustellen.

Alles nach Schema F

Kraven ist der erste, der sich von Spider Man müde laufen lässt...

Dies klingt jedoch einfacher als es ist, denn jeder der vier Helden bekommt es in seiner Realität mit den härtesten und bekanntesten Schurken zu tun, um die Bruchstücke der Tafel zu entwenden. In jeder der 14 Missionen wartet jeweils ein Bösewicht des Kalibers Juggernaut oder Scorpion auf euch. Dabei haben die kanadischen Entwickler das Grundgerüst für das Vorgehen der Spinnen ziemlich simpel gehalten. Am Anfang eines Einsatzes bekommt man gleich zu sehen, mit welchem Bösewicht man sich messen muss, um das nächste Stück der Tafel zu ergattern, dies raubt einem nicht nur den Überraschungseffekt, sondern auch die Spannung. Letzteres kommt aber auch nicht wirklich wieder, denn meistens rennt man dem Bösewicht hinterher, bis dieser Müde ist, oder es satt hat wegzulaufen und sich dem Kampf stellt, was ihn aber nicht daran hindert kurz vor dem Abdanken wieder wegzulaufen, nur um fünf Minuten später wieder zu versagen, hoffentlich das letzte mal. Dies klingt genauso uninspirierend wie es ist, denn die Versuche etwas Abwechslung in die Jagd einzubauen scheitern meist kläglich, was nicht nur an der unvorteilhaft positionierten Kamera oder der verkorksten Klettermechanik liegt. Bei diesen Versuchen handelt es sich nämlich um immer wieder Auftauchende Geiseln, die scheinbar nichts besseres zu tun haben, als Spider Man davon abzuhalten, den Bösewicht zur Strecke zu bringen. Nur selten ergibt es Sinn die Geiseln zu retten, da man sonst aber an manchen Barrieren nicht vorbeikommt, führt kein Weg daran vorbei. Aber auch damit ist nach der zwanzigsten Rettungstat einfach Schluss, oder es hätte Schluss sein sollen. Immerhin bekommt man am Ende den Schurken zu fassen und bei den Kämpfen handelt es sich, bis auf ein paar Ausnahmen, um eine Herausforderung, denn trotz der Tipps von Madame Web und ihrer Gaben ist es nicht einfach, und deshalb unterhaltsam, sich den Gegnern zu stellen.

Oder trügt der Schein?

So schlecht wie der Ersteindruck ist, ist es glücklicherweise dann doch nicht, schließlich handelt es sich hier um ein Spider Man Abenteuer und irgendwie hat der berühmte Marvel Held es immer wieder geschafft, wenn auch kurzfristig, zu unterhalten. Hinter dem Anfangs simpel gestrickt wirkenden Kampfsystem verbirgt sich eine gut gelungene Mischung aus diversen Tastenkombinationen und Timing. Nach und nach bekommt man die Möglichkeit weitere Angriffe und Erweiterungen freizuschalten, dafür muss man lediglich viele Gegner erledigen und die in den Levels verstreuten Spinnensymbole einsammeln.

Teil 1 2

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