Test: Virtua Tennis 4 – mit Arcadegeplänkel zum Matchball!

Jeder Tennisfan der virtuellen Art kennt sie die Serie um Virtua Tennis, denn seit fast zwölf Jahren schlagen wir uns gegenseitig die Bälle um die Ohren. Nun wollen die Macher des Originals wieder für spaßige Arcade-Aktion sorgen und bringen dabei auch ein paar neue Ideen für die Serie mit. So geht es auf überarbeitete Welttournee und für all diejenigen, die sich bereits mit Kinect und Move vertraut gemacht haben dürfen hier die Hand gegen den Controller eintauschen. Ob das Ganze so funktioniert wie wir uns das vorgestellt haben und ob auch diesmal für Unterhaltung gesorgt ist – wir haben es getestet und zeigen es euch wie gewohnt in unserem Test.

Willkommen zu Hause! So fühlt man sich doch gleich wieder wie zu Hause!

Bereits zu Beginn der ersten Matche fühlen wir uns wie gewohnt schnell heimisch und Veteranen kommen sofort alte Erinnerungen hoch. So hat Sega nichts an der Steuerung geändert, das heißt, über die Digitalbuttons entscheiden wir, wie wir die Schläge ausführen und unseren Gegenüber einen Superschlag, einen Slice, Topspin oder Lob um die Ohren hauen. Mit dem Ministick suchen wir uns anschließend die Richtung aus, in die der Ball fliegen soll. Alles funktioniert einwandfrei, geht schnell in Fleisch und Blut über und bereitet dabei auch Neulingen keinerlei Schwierigkeiten beim Reinfuchsen. Die Spiele laufen wie gewohnt immer noch schneller ab, als in der Realität und auch die Spieler rasen schneller von A nach B als es ihre Ebenbilder in natura tun würden. Einzig die Hechtsprünge sind weniger geworden, aber auch diese gibt es noch. Wird eine solche Glanzaktion ausgeführt, verlangsamt sich das Spiel leicht und ihr fliegt Richtung Ball. Der Spielfluss ist wie gewohnt flüssig und Spannung baut sich schnell auf, besonders wenn es um den entscheidenden Ball im Turnier geht. Eure Konzentrationsanzeige füllt sich dabei im Spiel, je nach spielstill, immer schneller auf und ermöglicht euch einen perfekten Schlag, der meist für Punkte sorgt. Ist die Anzeige vollgefüllt, verlangsamt sich das Spiel wieder, es wird in die Nahansicht gegangen und schon haut ihr euren Gegner das Ding um die Ohren.

Ach. Der kommt mir doch bekannt vor!

Wie in jedem Tennisspiel dürfen natürlich auch in Virtua Tennis 4 die Stars nicht fehlen, auch wenn wir hier etwas wenigere zu sehen bekommen, als es beim kongruenten Top Spin 4 der Fall ist. Insgesamt schickt Virtua Tennis 19 Spieler auf die kleinen und großen Plätze rund um die Welt. Hier dürfen natürlich auch die großen Stars, die wohl auch die Leute diejenigen, die nur wenig mit Tennis am Hut haben, schon gehört haben. Gemeint sind natürlich große Größen wie Nadal und Federer. Aber auch die wohl besten Frauen sind vertreten darunter Ivanovic und Sharapova. Hier gibt es für alle PlayStation 3 Spieler einen kleinen Bonus, denn es warten zu den 19 Protagonisten auch noch drei Legenden des Tennis auf euch. Boris Becker, Stefan Erdberg und Patrick Rafter sind Xbox 360 Spielern nämlich zurzeit noch vorenthalten.

Teil 1 2

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