MAD Lions
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MAD Lions konnte gegen den koreanischen Meister Damwon bei der LoL-WM nur selten ankommen.

Europa ausgeschieden

Damwon dominiert MAD Lions im Viertelfinale der LoL Worlds

Der Traum ist aus: MAD Lions hat gegen Titelverteidiger Damwon die Überraschung verpasst und ist nach einem klaren 0:3 aus der LoL-WM ausgeschieden. Ganz ohne Chance waren die Europäer jedoch nicht.

Reykjavik – Mit MAD Lions ist der letzte europäische Vertreter bei der League-of-Legends-Weltmeisterschaft im Viertelfinale ausgeschieden. Gegen den Titelverteidiger Damwon verlor das Team klar mit 0:3 und verpasste einen Überraschungssieg damit deutlich.

„Wir müssen noch mindestens sechs Spiele gewinnen, um das Ziel zu erreichen, dass ich für eine so lange Zeit gehabt habe“, sagte Damwon-Spieler Dong-ha „Khan“ Kim nach dem Spiel und ergänzte: „Ich fühle mich sehr emotional, jetzt, wo es zu einem Ende kommen wird.“ Der Toplaner wird seine Karriere nach dem Turnier voraussichtlich beenden.

Damon demoliert MAD in Spiel Eins

In der Gruppenphase hatte sich MAD Lions erst in letzter Sekunde im Tiebreaker in die Playoffs gespielt, mit Damwon daraufhin aber ein schweres Los bekommen. Bereits in der ersten Partie stellten die Koreaner ihre Favoritenrolle unter Beweis. MAD Lions verlor schon früh komplett die Kontrolle über das Spiel, und ließ sich in unter 30 Minuten abfertigen.

Im zweiten Spiel zeigte MAD Lions anfangs, dass sie es mit dem Weltmeister aufnehmen können. Damwon zeigte sich von der starken Leistung des Gegners zunächst überrascht, ließ sich jedoch nicht abbringen und nahm MAD Lions trotz eines Rückstands mehrere Teamkämpfe und letztlich auch noch das Spiel ab.

MAD Lions verliert trotz Kampf deutlich

Während MAD Lions den Ausgleich verpasste, fehlte Damwon nur noch ein Spiel zur nächsten Runde. Auch das dritte Spiel sollte am Ausgang der Serie nichts mehr ändern. Damwon gelang der deutlich bessere Start, die Versuche von MAD Lions reichten am Ende nicht aus, um das Spiel noch zu wenden. Damwon trifft damit in einem komplett koreanischen Halbfinale auf T1 um Star-Midlaner Sang-hyeok "Faker" Lee. dpa

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