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Dota-2-Entwickler Valve wird bei der WM zunehmend mit Problemen konfrontiert.

Turnier in Bukarest

Dota-2-WM „The International“ startet mit Stolpersteinen

Eigentlich sollte die erste WM seit zwei Jahren wieder Dota-2-Fans im Stadion willkommen heißen. Doch der kurzfristige Ausschluss von Zuschauern, sowie mehrere Corona-Infektionen trüben das Image der WM.

Bukarest - Die Gruppenphase der zehnten Dota-2-WM startet in drei Tagen. Das Turnier in Bukarest wird das erste seiner Art seit zwei Jahren. Doch mehrere Corona-Fälle bei Spielern sowie der kurzfristige Ausschluss von Zuschauern trüben das Bild des Jubiläums von „The International“.

„Selbstverständlich bin ich sehr traurig. Ich habe viele Freunde, die ich normalerweise bei diesen Events treffen würde, was jetzt nicht mehr geht. Besonders da Covid dies in den letzten zwei Jahren verhindert hat“, sagte Jonas „Babydane“ Hjalger im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der 22-jährige Däne wollte der WM eigentlich als Zuschauer beiwohnen. „Zum Glück erstattet Valve meine Tickets und meine Unterkunft konnte ich auch noch kurzfristig stornieren, aber das Geld für meine Flugtickets werde ich wohl nicht zurückbekommen.“

Knapp eine Woche vor dem Start des Haupt-Events kündigte Dota-2-Entwickler Valve an, nun doch keine Zuschauer zuzulassen. Als Reaktion auf die steigenden Covid-19-Fallzahlen in Rumänien könne man nicht mehr die Gesundheit und das Wohlbefinden von Zuschauern und Spielern gewährleisten. Rumänien verzeichnet momentan täglich neue Rekorde bei den Neuinfektionen und hat mit knapp 30 Prozent vollständig Geimpften eine im europäischen Vergleich niedrige Impfquote.

Corona-Infektionen bei Aster und Invictus Gaming

Weniger als eine Woche vor dem Start der Gruppenphase häufen sich auch Corona-Fälle bei Spielern und den Mitarbeitern ihrer Teams. Beim Team Aster, Gewinner der chinesischen Dota-Pro-Circuit-Liga, wurden drei Spieler, zwei Mitarbeiter sowie der Coach des Teams positiv auf Covid-19 getestet. Beim ebenfalls chinesischen Invictus Gaming, welches im selben Hotel sein Bootcamp aufgeschlagen hat, gab es bei zwei Spielern, einem Mitarbeiter sowie beim Trainer des Teams positive Testergebnisse. Ob die infizierten Spieler trotzdem mit ihren Teams am Turnier teilnehmen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt. dpa

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