LEC
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Die Trophäe der LEC geht in der Frühlingssaison an G2 Esports.

League of Legends

G2 Esports holt sich den neunten Meister-Titel in der LEC

Es sollte die spannendste Serie der Frühlingssaison in der LEC werden: das Finale zwischen Rogue und G2 Esports. Letztlich ist G2 klar überlegen und holt sich die Krone zurück.

Berlin - G2 Esports hat sich zum neunten Mal zum Meister der europäischen League-of-Legends-Liga LEC gekürt. Vor rund 200 Menschen im Publikum hat das Team mit Sitz in Berlin in einer einseitigen Serie den Gegner Rogue mit 3:0 vom Spielfeld gefegt.

„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu gewinnen“, sagte G2s Sergen „Broken Blade“ Çelik im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur nach dem Finale. „Die Fans machen das Ganze noch zehnmal besser. Es fühlt sich einfach richtig an“, sagte der deutsche Spieler, der erst in dieser Saison zu G2 wechselte.

Beide Teams starteten direkt aggressiv in die Final-Serie. Über das gesamte Spielfeld verteilt fanden Kämpfe statt, durch die sich G2 langsam einen Vorteil erspielte. Diesen übertrug das Team dann auch in den ersten Sieg der Best-of-Five-Serie.

LEC Finale: G2 dominant gegen Rogue

Auch Spiel zwei stand im Zeichen von G2. Rogue zeigte sich zwar aktiver, musste sich aber erneut dem Druck von G2 geschlagen geben.

Das dritte Spiel war damit der erste Matchpunkt für G2. Doch Rogue zeigte seinen Kampfgeist: Das Team überraschte den Gegner und wurde mit einem frühen Vorsprung belohnt. Davon ließ sich G2 jedoch nicht verunsichern und fand erneut einen Weg zurück.

Die Atmosphäre im Berliner LEC-Studio war angespannt - Rogue brauchte ein regelrechtes Wunder, um das Spiel noch zu drehen. Zwar zögerte das Team den Sieg von G2 noch heraus, letztendlich konnte der mehrmalige Meister die Serie aber klar für sich entscheiden.

G2 mit neuer Aufstellung: Erwartungen übertroffen

Nach einer desaströsen Saison in 2021 und der verpassten Qualifikation zur Weltmeisterschaft hatte G2 2022 drei der fünf Spieler ausgetauscht und auf jüngere, unerfahrenere Spieler gesetzt.

Abgesehen von den G2-Veteranen Rasmus „caPs“ Winther und Marcin „Jankos“ Jankowski ist es der erste Titel für das junge Team - auch für den Deutschen Broken Blade. Mit dem Titelgewinn übertrifft das Team für viele die Erwartungen.

G2 hat sich damit auch für das internationale Turnier Mid-Season Invitational in Südkorea qualifiziert. Dort trifft die Mannschaft auf die Sieger aller regionalen Ligen, unter anderem auf den koreanischen Meister T1 um LoL-Legende Lee „Faker“ Sang-hyeok. dpa

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