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G2s Broken Blade nach LEC-Sieg: „Wir können alles schaffen“

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Broken Blade
Sergen „Broken Blade“ Çelik hat sich in seiner ersten Saison bei G2 Esports zum LEC-Titel gespielt. © Riot Games/dpa

Broken Blade kam als Neuzugang zu einem neu aufgebauten G2. Die Erwartungen an das neue Team waren nicht hoch, doch es machte Klick: Der Deutsche spielt sich mit G2 direkt zu seinem ersten LEC-Titel.

Berlin - Mit seinem neuen Team G2 Esports hat Sergen „Broken Blade“ Çelik seinen ersten Titel in der europäischen League-of-Legends-Liga LEC gewonnen. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht der Deutsche über die Teamdynamik bei G2 und die Chancen beim Mid-Season Invitational.

League-of-Legends-Profi Sergen „Broken Blade“ Çelik (22) spielt seit dieser Saison bei G2 Esports. Er hat bereits mit TSM in der nordamerikanischen LCS den Titel geholt und konnte sich nun mit G2 auch in der LEC zum Meister krönen.

League-of-Legends-Profi Sergen

Frage: Sie haben sich als Team über die Playoffs massiv weiterentwickelt. Wann war der Punkt, an dem es „Klick“ gemacht hat?

Antwort: Der Punkt war eigentlich schon immer da. Nach der Niederlage gegen Fnatic wussten wir, dass etwas geändert werden muss. Zu dem Zeitpunkt waren wir eigentlich genauso gut wie jetzt, aber noch nicht bereit. Davon haben wir sehr viel gelernt. Das liegt auf jeden Fall an den Spielern und an den Ambitionen, die jeder hat. Es fühlt sich toll an, mit solchen Mitspielern spielen zu dürfen.

G2 Esports: Offene Kommunikation und Spaß

Frage: Es sieht aus, als hätte G2 frischen Wind gebraucht, den Sie hereingebracht haben - wie sieht die Teamatmosphäre derzeit aus?

Antwort: Ich bin eine Persönlichkeit, die sehr offen ist und viel Spaß hat. Hat man Mitspieler, die da genauso sind, dann klickt man einfach sehr gut. In diesem Team ist genau das der Fall. Wir können sehr viel Spaß haben, aber auch ernst bleiben. Das ist der wichtigste Punkt: Man muss eine Balance finden und genau die haben wir.

Frage: Wie gehen Sie im Team mit Niederlagen und Kritik um?

Antwort: Zum Ende der regulären Saison hatten auch wir einige Probleme. Aber als Team und Spieler ist es unsere Aufgabe, diese zu lösen. Jeder Spieler bei uns hat nicht das Ego, um das Problem nicht zu lösen. Ich glaube, das hat uns letztendlich sogar gerettet. Das kommt daher, weil wir so offen miteinander reden können - nicht nur untereinander sondern auch mit dem Trainer-Stab.

G2 beim MSI: Volles Vertrauen in Teamkollegen

Frage: Nun fahren Sie als LEC-Vertreter zum Mid-Season Invitational wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Antwort: Ich denke, wir können alles erreichen. G2 hat es schonmal geschafft, warum nicht nochmal? Wenn man in einem Turnier mitspielt, in dem es nur Gewinner-Teams gibt, dann musst du besser werden. Es wird ein Wettrennen, wer am Ende der Beste sein wird und wir werden alles dafür geben, besser zu werden. Das wird nicht einfach, aber wenn es mit meinen Teamkollegen ist, dann habe ich volles Vertrauen. dpa

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