Rekkles
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Taschen gepackt: Für LoL-Star Martin „Rekkles“ Larsson geht es von G2 in die zweite Liga zu Kcorp.

Nach nur einem Jahr

Rekkles verlässt G2 Esports, wechselt in französische Liga

Nach nur einem Jahr trennen sich die Wege von Rekkles und G2 Esports. Der wohl größte LoL-Star Europas wechselt zu Kcorp in die französische Liga LFL - wohl auch, weil ihm die Optionen ausgingen.

Berlin - Große Überraschung in der League-of-Legends-Szene: Der französische Meister Karmine Corp hat Martin „Rekkles“ Larsson von G2 Esports verpflichtet. Nach einem titellosen Jahr in der LEC wechselt der Botlaner damit eine Spielklasse nach unten in die französische Regionalliga LFL.

Bei G2 hätte Rekkles eigentlich noch bis Ende 2023 unter Vertrag gestanden. Doch die Zusammenarbeit trug nicht die erwarteten Früchte: Das Team gewann in der Saison keinen Titel und verpasste erstmals seit 2018 die Qualifikation zur Weltmeisterschaft. Zu wenig für Teamgründer Carlos „ocelote“ Rodríguez Santiago, der im Oktober ankündigte, nicht mehr mit Rekkles zu planen.

Ablöse für Rekkles wohl zu hoch

Die laut ocelote auf 1,5 Millionen Euro festgelegte Ablösesumme „unter Marktwert“ für Rekkles wollte jedoch wohl kein erstklassiges Team aufbringen. Dem Superstar gingen schnell die Optionen aus, da viele freigewordene Plätze im Transferkarussell Medienberichten zufolge an neue Talente gehen, die für die Teams günstiger sind.

G2s Gründer ocelote hatte außerdem eigenen Aussagen zufolge in der Vergangenheit mit Verträgen verhindert, dass Luka „Perkz“ Perković innerhalb der LEC zum Rivalen Fnatic wechseln durfte. Dies sei bei Rekkles jedoch nicht der Fall.

Am Ende erfüllte nur Kcorp die Forderungen, womit Rekkles erstmals seit 2013, als er altersbedingt noch nicht für die europäische Liga spielberechtigt war, in einer Regionalliga antreten wird. Dort hat er auch keine Chance, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Kcorp ist Team mit großer Fangemeinde

Dort ist Kcorp extrem beliebt: Das Team eines französischen Streamers gewann zwei Mal in Folge das europäische Turnier der Regionalligen European Masters. Auch für eine mögliche Erweiterung der LEC auf mehr als zehn Mannschaften könnte Kcorp ein Kandidat sein. dpa

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