Team RNG
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Das chinesische Team RNG hat sich im Finale gegen Damwon zum Sieger des internationalen LoL-Turniers MSI gekrönt.

Mit 3:2-Sieg im Finale

RNG schlägt Weltmeister Damwon und gewinnt das LoL MSI

RNG ist der MSI-Champion: In einer packenden Serie hat sich der chinesische Meister gegen den Weltmeister Damwon durchgesetzt und das internationale LoL-Turnier damit zum zweiten Mal gewonnen.

Reykjavik - Royal Never Give Up hat das internationale League-of-Legends-Turnier Mid-Season Invitational gewonnen. Im Finale besiegte das chinesische Team den amtierenden Weltmeister Damwon in einer umkämpften Serie mit 3:2.

„Endlich konnten wir die Trophäe und das Turnier gewinnen. Das ist das Ergebnis von harter Arbeit und Sorgfalt“, sagte RNG-Midlaner Yuan „Cryin“ Cheng-Wei im Interview nach dem Spiel zufolge einer Übersetzung. „Alle haben ihre Anstrengungen in dieses Turnier gesteckt und es fühlt sich gut an, dafür belohnt zu werden“, sagte Botlaner Chen „Gala“ Wei.

Bereits in der „Rumble Stage“ genannten Vorrunde hatten Damwon und RNG die ersten beiden Plätze belegt, die Halbfinalspiele waren für beide Teams aber keine Selbstläufer: Damwon setzte sich erst im fünften Spiel gegen den europäischen Meister MAD Lions durch, auch RNG musste ein Spiel gegen PSG Talon abgeben. Im Finale kam es wie schon im letzten WM-Finale zum Duell zwischen China und Korea.

RNG gelang der bessere Start in die Partie. Zwar hielt Damwon in den Teamkämpfen stets dagegen, RNG konnte sich aber besonders bei den Türmen und Drachenverstärkungen absetzen und sicherte sich nach 40 Minuten das erste Spiel. Damwon konnte aber direkt zurückschlagen: Mit Midlaner Heo „ShowMaker“ Su auf dem in Wettbewerben selten ausgewählten Champion Xerath zeigten die Koreaner ihre Teamkampfstärke und glichen die Serie im zweiten Spiel aus.

Das dritte Spiel verlief zu Beginn noch deutlich enger als die ersten beiden Partien, mit den Verstärkungen des Barons konnte sich RNG aber den ersten Matchpoint der Serie sichern. Diesen konnte Damwon noch abwehren, Botlaner Jang „Ghost“ Yong-jun gelang dabei mit fünf Eliminierungen auf einmal sogar ein Pentakill.

Ein fünftes Spiel musste damit für die Entscheidung sorgen - wer sich für die Serie jedoch einen engen Abschluss erhofft hatte, wurde bitter enttäuscht. RNG zeigte eine fast perfekte Leistung und setzte sich früh vom Konkurrenten ab, nach nur knapp 27 Minuten krönte sich das chinesische Team damit zum zweiten Mal nach 2018 zum Gewinner des MSI.

Dass es die beiden Teams ins Finale geschafft haben, hat auch Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft. Nach dem Sieg von G2 beim MSI in 2019 hatte Europa einen vierten Startplatz zur WM erhalten, den die Region nach der Absage des letztjährigen Turniers auch in 2020 noch behalten konnte. Mit dem Finaleinzug von Damwon geht dieser Platz für die kommende WM nun an Korea über. dpa

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