Rocket League
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Deutsche Spieler haben sich nicht zum Major-Turnier in Rocket League qualifiziert.

Durchwachsener Saisonstart

Rocket-League-Major ohne deutsche Beteiligung

Die Deutschen Rocket-League-Teams in der RLCS verpassen ihre Chance beim ersten Offline-Major-Turnier seit zwei Jahren dabei zu sein. Doch die Ziele sind trotzdem hoch angesetzt.

Berlin - In der elften Saison der Rocket League Championship Series (RLCS) zeigten sich Teams mit deutscher Beteiligung so stark wie lange nicht mehr.

Gute vergangene Leistungen sorgten dafür, dass E-Sport-Organisationen wie Evil Geniuses, SK Gaming und Natus Vincere deutsche Spieler in ihre Teams holten. Nach den drei europäischen Turnieren in der Herbstsaison reichte es dann aber für keines von ihnen für die Qualifikation zum Major-Turnier in Stockholm.

Besonders knapp war es dabei für Evil Genius, die noch bis zum letzten Moment um einen Major-Platz spielten, als Siebter in der EU-Rangliste die Top fünf zur Qualifikation dann aber verpassten.

RLCS-Herbstspilt voller Hochs und Tiefs

Die deutsche Organisation SK Gaming kam überhaupt nicht aus den Startlöchern. „Mein Start in die Saison war aufgrund fehlender Bootcamp-Möglichkeiten leider nicht so berauschend“, sagte SK-Spieler Damian „Tox“ Schäfer der Deutschen Presse Agentur. Aufgrund erheblicher Internet-Probleme sei man nur 15. vor Vitality geworden.

Auch bei EG war man, trotz eines besseren Saisonstarts, nicht mit der eigenen Leistung zufrieden. „Nur Top acht in dem ersten EU-Turnier zu werden war nicht gerade das, was wir uns gewünscht hatten“, sagt EG-Spieler Leonardo „Catalysm“ Ramos. „Und dann haben wir es beim zweiten Turnier noch nicht mal in die Playoffs geschafft.“

Eine weitere Top-Acht-Platzierung im dritten Regionalturnier reichte am Ende nicht für die Qualifikation zum Major. Ähnlich wie bei SK Gaming: Nach einem guten Lauf im zweiten Turnier schafften sie es beim dritten Regional wieder nicht in die Playoffs.

Luft nach oben für Rocket-League-Teams

Doch beide Teams setzen sich für den Rest der Saison hohe Ziele. „Wir arbeiten kontinuierlich auf einen dauerhaften Platz unter den ersten Fünf hin“, sagte Tox. Catalysm will sich „für die Weltmeisterschaft qualifizieren und das beste Team in Europa sein“.

Besonderer Anreiz: Seit zwei Jahren finden die Majors zum ersten Mal wieder als Offline-Turniere statt. „Da ich noch nie an einem LAN-Turnier teilgenommen habe, wäre es großartig, das mal live zu erleben! Dass LANs zurück sind, motiviert jeden“, sagte Catalysm.

Auch Tox hebt die Wichtigkeit dieser Turniere hervor: „Natürlich freue ich mich besonders auf die LAN-Events, die für mich ein Novum darstellen.“ In seiner ersten Profi-Saison habe er nur online spielen können. „Ich kann mir vorstellen, dass die Atmosphäre bei den Events mich noch mehr durch die Turniere trägt und motiviert.“ dpa

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