E-Sport
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Geht es nach dem ESBD, soll der organisierte E-Sport in Deutschland durch die kommende Regierung besser gefördert werden.

Regierungsbildung

E-Sport-Bund fordert Fünf-Punkte-Plan von nächster Koalition

Der eSport-Bund Deutschland (ESBD) erwartet von einer möglichen neuen Ampel-Koalition auf Bundesebene eine schnelle Anerkennung der Gemeinnützigkeit für E-Sport-Vereine.

Berlin - „Sowohl SPD, BÜNDNIS90/Die Grünen als auch die FDP haben in ihren Wahlprogrammen die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für den E-Sport formuliert“, sagte Präsident Daniel Luther einer Mitteilung des Verbands zufolge. „Da sollte es also sehr schnell gehen.“

Daneben fordert der ESBD vier weitere Punkte, die dem „E-Sport nicht nur Steine aus dem Weg räumen, sondern auch gezielt positive Rahmenbedingungen setzen“ sollen, wie es in der Mitteilung heißt.

Erster Punkt: Politik und verschiedene Akteure aus dem E-Sport sollen eine gemeinsame Strategie entwickeln, um den organisierten Wettbewerb an Rechnern und Konsolen zu stärken. Ebenfalls fordert der ESBD eine Bundesförderung für die organisierten Strukturen und die Wissenschaft in dem Bereich, plädiert für eine Versachlichung der Debatte und die Förderung des kulturellen Austauschs durch E-Sport.

Bereits die vergangene Regierung hatte es sich im Koalitionsvertrag zur Aufgabe gemacht, den E-Sport in Deutschland anzuerkennen und eine Gemeinnützigkeit der Vereine zu ermöglichen. Dabei konnte die große Koalition jedoch nicht alle Ziele erreichen. dpa

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