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Traumstart für europäische Teams in den Play-Ins der LoL-WM

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Lol-WM
Mit MAD Lions und Fnatic können sich beide LEC-Vertreter über einen gelungenen Auftakt in den Play-Ins der LoL-WM freuen. © Colin Young-Wolff/Riot Games/dpa

Für Fnatic und MAD Lions starten die LoL Worlds bereits in den Play-Ins. Die europäischen Vertreter legen einen makellosen Auftakt hin, ein Team tut sich dabei aber schwerer als das andere.

Mexiko-Stadt - MAD Lions und Fnatic sind ungeschlagen in die Play-In-Phase der League-of-Legends-Weltmeisterschaft gestartet. Die europäischen Vertreter sehen sich mit jeweils zwei Siegen in einer guten Ausgangslage für den Einzug in die Hauptrunde.

„Ein Sieg ist ein Sieg, aber ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen besser sein werden“, sagte Toplaner İrfan „Armut“ Tükek von MAD im Interview nach dem Spiel. „Denn wir haben nicht wirklich gut gespielt.“

Im Auftaktspiel des Turniers traf MAD Lions auf den lateinamerikanischen Meister Isurus, für die dieses Spiel in Mexiko-Stadt ein Heimspiel bedeutete. Die Partie war knapper als erwartet, letzten Endes behielt aber MAD die Oberhand. Auch im zweiten Duell gegen Istanbul Wildcats strauchelte der LEC-Vertreter kurz, manövrierte die Partie aber dennoch zum Sieg.

LoL-WM: Fnatic mit dominanter Performance trotz Handicap

Fnatic trat in seinen Partien deutlich dominanter auf und holte sich zwei klare Siege gegen Evil Geniuses aus Nordamerika und das australische Team Chief Esports Club. Dabei stand Fnatics Form vor Turnierbeginn noch in den Sternen: Support Zdravets „Hylissang“ Galabov fiel aufgrund einer Covid-Erkrankung aus und wurde durch Rúben „Rhuckz“ Barbosa von Fnatics Nachwuchsteam ersetzt.

Der deutsche Star-Botlaner Elias „Upset“ Lipp wurde nach seiner Erkrankung rechtzeitig fit, reiste aber erst am Tag vor Turnierstart nach Mexiko. Das schien seine Leistung jedoch nicht zu beeinflussen: Der Deutsche holte im zweiten Spiel gegen Chiefs sogar den ersten Pentakill des Turniers. Der chinesische Favorit Royal Never Give Up kassierte gegen DRX aus Korea indes direkt eine Auftakt-Niederlage. dpa

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