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TSM holt Weltmeister-Titel beim Rainbow Six Invitational

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Six Invitational
Zum dritten Mal hat das amerikanische Team TSM das wichtigste Rainbow-Six-Turnier des Jahres, das Six Invitational, gewonnen. © Kirill Bashkirov/Ubisoft/dpa

Das nordamerikanisches Rainbow-Six-Team TSM kann zum ersten Mal das Six Invitational gewinnen. Trotz des spannenden Finales stieß Ubisoft mit einer Ankündigung im Rahmen des Turniers auf Bedenken und Kritik.

Stockholm - TSM ist neuer Weltmeister in Rainbow Six: Siege. Das amerikanische Team besiegte mit einem dominanten Comeback die russische Mannschaft Team Empire im Finale des Six Invitational mit 3:1. Das SI gilt als Weltmeisterschaft in der E-Sport-Disziplin.

„Wir sind einfach wirklich froh, hier zu sein“, sagte TSMs Matthew „Achieved“ Solomon nach dem Sieg. „Wir haben uns in der offenen Qualifikationsrunde für das SI qualifiziert. Viele dachten nicht einmal, dass wir hier sein würden.“ Gemeinsam mit seinem Team hob er nach dem Sieg die SI-Trophäe in Form eines schwarzen Vorschlaghammers in die Luft.

Finale zwischen TSM und Team Empire

Beide Teams trafen zuvor bereits im Finale der Gewinner-Gruppe aufeinander, wobei TSM mit 1:2 unterlag. Nach einem Sieg gegen FaZe Clan im zweiten Halbfinale kehrte TSM für die Revanche zurück.

Empire wurde sowohl in der European League als auch beim Six Major im August Zweiter. Trotz der starken Leistung beim SI wackelten die Russen auch dieses Mal im Finale und konnten sich erneut nur den Vizetitel sichern.

Kritik zur nächsten Rainbow-Six-Saison

Für die künftigen SI-Turniere hat Entwickler Ubisoft angekündigt, die Ortsbindung für Montreal aufzuheben. Voraussichtlich ab der nächsten WM im Februar 2023 soll der Austragungsort jährlich wechseln.

Ebenfalls wurden Details zu kommenden Major-Turnieren angekündigt. Die weltbesten Teams sollen im Mai nach Nordamerika, im August in die Vereinigten Arabischen Emiraten und im November nach Asien reisen.

Diese Ankündigung stieß auf Kritik: „Wer hielt die VAE für eine gute Idee, wenn wir ein so diverses Moderatoren-Team haben?“, twitterte der Kapitän des deutschen Teams Rogue, Leon „LeonGids“ Giddens.

Kommentatorin Emi „CaptainFluke“ Donaldson postete daraufhin ein Bild mit dem Schriftzug „Ich bin in Gefahr“. CaptainFluke war bei vergangenen Turnieren wiederholt transfeindlichen Beleidigungen im Chat ausgesetzt. Die queere Analystin Jessica „Jess“ Bolden teilte über Twitter überraschend mit: „Ubisoft unterstützt mich vielleicht nicht bei der Verlängerung meines Visums im Mai.“ dpa

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