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Bei der Xbox-Qualifikation zum FIFAe World Cup setzte sich überraschend der Niederländer Levy „Levy“ Frederique durch. (Archivbild)

BeneCR7 und Musti

Zwei Deutsche schaffen Xbox-Quali für FIFAe World Cup

In den europäischen Xbox-Playoffs gab es neun Plätze für den FIFAe World Cup in London zu erspielen. Underdogs überraschten, zahlreiche Favoriten schieden aus - und klagten über den Quali-Modus.

[London - ]Zwei Deutsche E-Sportler haben sich auf der Xbox für den FIFAe World Cup qualifiziert. Benedikt „BeneCR7x“ Bauer vom VfL Wolfsburg und Mustafa „Musti“ Cankal vom FC St. Pauli schafften die Quali über die Lower Bracket.

Der Niederländer Levy „Levy“ Frederique gewann die europäischen Playoffs. „Mein Traum war es, mich für den World Cup zu qualifizieren, ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, die Playoffs gewinnen zu können“, sagte er im Interview nach dem Finale.

Levy vom Underdog zum Turniersieger

Levy belegte im Global-Series-Ranking vor dem Turnier Platz 34. Mit einem spektakulären Treffer in der letzten Minute der Nachspielzeit gewann er gegen den Dänen Emil „Klenke“ Klenke (2:1; 2:2).

Gerade einmal zwei Spieler aus der Top Ten des FGS-Rankings sicherten sich ihr Ticket für das Finalturnier in London. Sechs der neun Qualifikanten waren nicht einmal unter den Top 32 der Saison.

Unmut bei Dullenmike über Turnierformat

Das überraschende Turnieraus von Dylan „DullenMIKE“ Neuhausen sorgte für Aufregung in der Szene. Der Deutsche galt als Favorit, nachdem er den ersten Platz des europäischen Xbox-Rankings geholt hatte.

DullenMIKE musste nach dem ersten Match der K.o.-Runde gegen Alessio „GodMode“ Carbone (3:2; 2:3; 2:4 n.E.) in die Lower Bracket. „Im Elfmeterschießen verloren, nachdem ich den Ausgleich in der 120. Minute kassiert habe, offiziell fertig mit dem Spiel“, ließ der der Deutsche über Twitter seinem Frust freien Lauf.

In der unteren Turnierhälfte verlor DullenMIKE gegen den Franzosen Diogo „Peixoto“ Peixoto (1:2; 3:6) und verpasste nach einer dominanten Saison die WM-Quali. Auf Twitter kritisierte er den Modus: „Nicht nötig über das Format zu reden, jeder weiß, dass das scheiße ist. Großartiges Gefühl zu Wissen, ein Jahr lang in bester Form zu spielen für absolut gar nichts.“ [dpa]

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