Let‘s slash some monsters

Monster Hunter Rise: So spielt sich die Demo auf der Nintendo Switch

  • vonAdrienne Murawski
    schließen

In Monster Hunter Rise geht es wieder auf Monsterjagd. In der mittelalterlich-asiatisch anmutenden Welt gibt es einige neue Monster und Funktionen zu entdecken.

  • Monster Hunter Rise wird exklusiv für die Nintendo Switch am 26. März 2021 erscheinen.
  • Testen könnt ihr Monster Hunter Rise bereits ab dem 8. Januar in einer zeitlich begrenzten Demo.
  • Wir schwingen uns abermals in unsere Kluft und machen Jagd auf neue und alte Monster.

Ōsaka, Japan – 2021 wird ein gutes Jahr, zumindest für alle Gamer, denn es kommen wirklich ein paar klasse Spiele auf uns zu. Darunter auch vielversprechende Fortsetzungen beliebter Klassiker, so wie Monster Hunter Rise. Nach einigen Ausflügen auf die PS4 und Xbox One kehrt die Saga nun endlich zurück in den Handheld-Modus und damit natürlich zur derzeit sehr beliebten Nintendo Switch. Der große Vorteil der Switch liegt natürlich darin, dass ihr nicht mehr an den Handheld-Modus festgebunden seid, sondern Monster Hunter Rise auch auf dem TV genießen könnt. Doch jetzt schauen wir erstmal, was die Demo eigentlich so kann und ob wir uns auch die Vollversion holen werden.

Release (Datum der Erstveröffentlichung26. März 2021
Publisher (Herausgeber)Capcom, Capcom U.S.A., Inc.
SerieMonster Hunter
PlattformNintendo Switch
EntwicklerCapcom
GenreAction-RPG

Monster Hunter Rise: Auf zu neuen Höhen

Der Trailer zu Monster Hunter Rise sah im Nintendo Direct sehr vielversprechend aus und machte direkt Lust auf eine erneute Monsterjagd. Diesmal befinden wir uns in einer Welt, die uns sehr an Asien oder Japan im Mittelalter erinnert, nur eben mit gefährlichen Monstern, die es zu bekämpfen gilt. Auch die Rüstungen lassen uns an stattliche Samurai-Krieger:innen denken, die sich auf den Weg machen, die fiktive Welt in Monster Hunter Rise zu retten. Denn natürlich gibt es wieder einmal eine enorme Bedrohung, die es aufzuhalten gilt: den Magnamalo. Ihr zieht also aus dem idyllischen Dörfchen Kamura los, um die Welt abermals vor dem Untergang zu retten.

Die Demo lässt euch leider weder Kamura, noch den Rest der Welt sonderlich viel erkunden. In der Demo von Monster Hunter Rise könnt ihr lediglich vier Quests spielen, wobei zwei davon Tutorial-Quests sind, die neuen Spielern die Steuerung beibringen. Somit bleiben zwei Jagd-Quests übrig, eine einfache und eine mittelschwere. Insgesamt könnt ihr die beiden Monsterquests 30 Mal spielen, dann ist die Demo vorbei und ihr müsst auf die Vollversion warten. Auch gescheiterte Missionen lassen den Zähler schrumpfen, trotzdem sollten die 30 Mal locker langen.

Durch die Limitierung auf zwei Quests könnt ihr leider auch nur den kleinen Ausschnitt der Map erkunden, den euch die Demo zur Verfügung stellt. Leider gehört Kamura hier nicht dazu, sondern man startet aus einem kleinen Lager in den Bergen. Auch ändert sich die Map nicht bei den Monstern, sodass ihr bei beiden Quests dasselbe Gebiet erkundet. Lediglich beim Tutorial zum Wyvernritt seht ihr eine andere Location, nämlich einen Trainingsplatz, der sich in Kamura befinden könnte.

Monster Hunter Rise hält jede Menge neue Monster für euch bereit.

Monster Hunter Rise: Neue Funktionen dank des Seilkäfers

Eben dieser Wyvernritt ist eine der Neuerungen in Monster Hunter Rise, denn eigentlich hatten sich die vorherigen Teile der Monster Hunter Reihe auf das Erlegen gefährlicher Bestien spezialisiert. Lediglich in Monster Hunter Stories konnte man sich mit den bekämpften Monstern anfreunden und diese auch reiten. Der Nachfolger von Monster Hunter Stories soll im Sommer 2021 erscheinen und auch Cross-Over Funktionen mit Rise bieten. Gut möglich also, dass die Reitfunktionen in Rise noch ausgebaut oder verbessert werden können, sollte man beide Spiele auf der Switch besitzen.

Wie man die Monster in Rise überhaupt reiten kann, ist ebenfalls eine der neuen Funktionen und auch der Grund für den aktuellen Titelnamen. Mithilfe von sogenannten Seilkäfern können wir uns in Monster Hunter Rise nämlich zu ungeahnten Höhen schwingen und ganz neue Bereiche entdecken. Monster Hunter Rise legt damit wesentlich mehr Wert auf Vertikalität als seine Vorgänger. Der Seilkäfer befördert uns aber nicht nur in luftige Höhen oder über Abgründe, sondern schaltet auch spezielle Waffenfunktionen frei, mit denen wir Monster angreifen und sie, wenn sie genug geschwächt sind, auch reiten können, da sich die Monster in den Seilen „verheddern“. Auf den Monstern können wir diese lenken, andere Monster angreifen oder auch das berittene Monster schleudern, um es weiter zu schwächen.

Monster Hunter Rise: Mit dem Seilkäfer kommt ihr schnell in hohe Gefilde.

Natürlich schwächt ihr das Monster auch mit euren Waffen, von denen ihr insgesamt aus 14 verschiedenen wählen könnt. In der Demo müsst ihr euch auf eine Waffe festlegen und legt damit auch euren Avatar fest, ihr könnt also keinen eigenen Charakter erstellen. Auch eure tierischen Begleiter könnt ihr nicht ändern, dafür bekommt ihr in Monster Hunter Rise aber auch einen dazu. Denn neben eurem treuen Palico gibt es ab jetzt auch Palamutes – hundeartige Reittiere, die euch schnell von A nach B bringen, Wände hoch und runterrennen können und euch natürlich auch im Kampf unterstützen, egal ob ihr gerade auf ihnen reitet oder nicht.

Monster Hunter Rise: Steuerung überwältigend – Jäger könnte schneller sein

Insgesamt macht die Demo von Monster Hunter Rise auf jeden Fall Spaß und auch Lust auf mehr, doch auch wir haben einige Knackpunkte gefunden, die wir euch nicht vorenthalten möchten. Diese Punkte betreffen vor allem Spieler, die sich mit Monster Hunter noch nicht auskennen oder insbesondere auf der PlayStation gezockt haben. Denn auf der Switch ist natürlich der A-Button fürs Bestätigen und Kämpfen zuständig, während das auf der PlayStation der X-Button übernimmt. Gleiches gilt für B- bzw. O-Button. Problem hierbei: Wer von der PS4 kommt, wird sich am Anfang häufig verdrücken, da die genannten Knöpfe auf Switch und PlayStation vertauscht sind (also der A-Button ist an der Stelle, wo auf dem PlayStation-Controller der O-Button ist).

Die „vertauschten“ Knöpfe sind natürlich nur Gewöhnungssache, haben uns anfangs aber doch etwas frustriert. Zudem gibt es wirklich unglaublich viele Kombinationsmöglichkeiten in der Steuerung, die für einen blutigen Anfänger verwirrend sein können und eine starke Konzentrationsspanne benötigen. Dadurch wird der Kampf vor allem zu Beginn der Demo von Monster Hunter Rise maßgeblich erschwert, da selbst das leichte Monster nicht unbedingt ein Zuckerschlecken ist. Auch die Bewegungen der Figur wirken teilweise etwas schleppend und wesentlicher langsamer als die des gejagten Monsters.

Monster Hunter Rise: Verbündet euch mit anderen und geht gemeinsam auf die Jagd.

Monster Hunter Rise: Schnellreisepunkte und Online-Modus wieder verfügbar

Das war‘s dann aber auch schon mit den Kritikpunkten und ja, es ist Meckern auf hohem Niveau und ja, die Schwierigkeit beim Spiel macht Monster Hunter irgendwo auch aus. Als letztes Schmankerl bietet Monster Hunter Rise übrigens, genau wie Monster Hunter World, eine „nahtlose Map“ an. Bewegt ihr euch zwischen verschiedenen Zonen wird es also keine Ladezeiten geben. Auch Schnellreisepunkte lernen wir bereits in der Demo kennen, um uns schnell an wichtige Orte transportieren zu können.

Natürlich gibt es auch in Monster Hunter Rise wieder einen Online-Modus, in dem ihr mit bis zu drei weiteren Teilnehmern gemeinsam auf die Jagd nach Monstern gehen könnt. Auch in der Demo könnt ihr bereits online Missionen mit anderen Spielern abschließen, allerdings nur die zwei Monster-Missionen, die ihr auch alleine bestreiten könnt. Abwechslung bietet euch der Modus also nur anhand der Anzahl der Kämpfer.

Monster Hunter Rise: Für Anfänger nur bedingt geeignet

Die Demo ist zwar kurz, bietet aber auf jeden Fall genügend Einblicke in die neue Welt von Monster Hunter Rise und lässt euch schon mal eure Jagdfähigkeiten aufpolieren. Für Anfänger ist Rise vielleicht etwas zu anspruchsvoll, zumindest von der Steuerung und dem Schwierigkeitsgrad, aber es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wer sich an Monster Hunter Rise die Zähne ausbeißt, kann im Sommer 2021 aber auch Monster Hunter Stories 2 testen. Wir freuen uns auf jeden Fall bald Kamura und den Rest der Welt in der Vollversion von Monster Hunter Rise zu erkunden.

Rubriklistenbild: © Capcom

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar

Kommentare