Teleportation

Pokémon GO: Spoofing für Android und iOS – Wie es funktioniert und was es bringt

  • Adrienne Murawski
    VonAdrienne Murawski
    schließen

In Pokémon GO kann man sich mithilfe von Spoofing teleportieren. Wir zeigen, was es mit Spoofing für Android und iOS auf sich hat und was es mit sich bringt.

San Francisco – Pokémon GO ist auch nach Jahren noch ein extrem beliebtes Spiel und erfreut sich zahlreicher aktiver Spieler*innen. Um im Spiel Pokémon zu fangen, Eier auszubrüten und Quests zu bekommen, müssen Trainer*innen sich zwangsläufig bewegen – zu PokéStops und zu Arenen ebenfalls. Doch was macht man, wenn man in Quarantäne ist, aus anderen Gründen das Haus nicht verlassen kann oder sich regionale Pokémon aus anderen Ländern fangen will? Dafür kann man Spoofing nutzen. Wir verraten, was Spoofing ist, wie es funktioniert und ob Spieler*innen Spoofing wirklich nutzen sollten.

Name des SpielsPokémon GO
Release (Datum der Erstveröffentlichung)06. Juli 2016
Publisher (Herausgeber)Niantic
SeriePokémon
PlattformenAndroid, iOS
EntwicklerNiantic
GenreAugmented Reality, Mobile

Pokémon GO: Spoofing für Android und iOS – Was ist Spoofing eigentlich?

Was ist Spoofing? Beim Spoofing handelt es sich um die Manipulierung der GPS-Daten. Grundsätzlich ist Spoofing in Pokémon GO also als Schummeln zu werten. Denn eigentlich basiert das Spiel von Entwickler Niantic darauf, dass sich die Trainer*innen mit ihrem Handy bewegen und dabei Pokémon fangen, PokéStops drehen und in Arenen kämpfen. So gibt es diverse Belohnungen, wenn Spieler*innen besonders weite Strecken im Spiel zurücklegen und auch Eier werden nur mithilfe von Schritten ausgebrütet.

Pokémon GO: Spoofing für Android und iOS – Wie es funktioniert und was es bringt

Zu Release des Spiels im Jahre 2016 war es noch möglich, Distanzen mithilfe von Fahrrädern oder sogar Autos schneller zurückzulegen. Ziemlich schnell hat der Entwickler aus San Francisco dann jedoch eine Geschwindigkeitssperre ins Spiel eingebaut. Trainer*innen können Pokémon GO also nur effektiv spielen, wenn sie die Strecken wirklich zu Fuß zurücklegen. Wer ganz langsam Fahrrad fäht oder joggt, kann jedoch auch Kilometer und Pokémon sammeln. Je nach Region, in der die Trainer*innen sich befinden, gibt es auch regionale Pokémon, die nur dort auftauchen. Als Beispiele sind Corasonn, Tropius, Relicanth oder auch Skaraborn zu nennen.

Spieler*innen, die Spoofing nutzen, verwenden externe Software, um ihre GPS-Daten zu ändern. So können Trainer*innen sich im Spiel bewegen, während sie selbst gemütlich auf der Couch liegen. Dadurch ist es auch möglich, dass Spieler*innen an Orte „reisen“, um regionale Pokémon zu fangen, ohne sich wirklich an diesen Orten zu befinden. Spoofing ist also als Cheaten zu werten.

Pokémon GO: Spoofing für Android und iOS – Ist Spoofing erlaubt?

Ist Spoofing in Pokémon GO erlaubt? Spoofing ist eine Form des Cheatens in Pokémon GO und verstößt ganz klar gegen die Nutzungsbedingungen des Spiels. Daher verwundert es auch nicht, dass Niantic regelmäßig gegen Spoofer und Spoofing-Anbieter vorgeht. Der Entwickler aus San Francisco verwendet ein Drei-Stufen-System für Banns. Bei der ersten Verwarnung erhaltet ihr genau das: eine Verwarnung. Zusätzlich könnt ihr auf keine seltenen Pokémon in der Wildnis treffen und erhaltet auch keine neuen EX-Raid-Pässe. Diese Strafe dauert sieben Tage lang. Nach Ablauf ist euer Account wieder voll funktionstüchtig.

Beim zweiten Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen erhaltet ihr eine Sperre. Ihr könnt euch dann nicht mehr in Pokémon GO anmelden. Diese Sperre hält 30 Tage lang an, danach können Trainer*innen wieder Pokémon GO nutzen. Bei der dritten Verwarnung erhalten Spieler*innen einen permanenten Bann für Pokémon GO. Wer das Spiel danach weiter spielen will, muss ganz von vorn anfangen und sich neu anmelden.

Pokémon GO: Spoofing für Android und iOS – Wie funktioniert Spoofing?

Wie funktioniert Spoofing in Pokémon GO? Ihr seid euch der Gefahr bewusst und wollt in Pokémon GO trotzdem spoofen? Dann müsst ihr euch spezielle Apps dafür herunterladen. Spoofing Apps gibt es sowohl für Android als auch für iOS. Dort könnt ihr dann den Ort einstellen, an dem ihr euch befinden wollt und anschließend Pokémon GO starten. Sollte alles geklappt haben, müsstet ihr euch im Spiel nun an eurem gewünschten Ort wiederfinden und zocken können.

Pokémon GO: So funktioniert Spoofing

Ist Spoofing wirklich so schlimm? In der Pokémon GO-Szene ist Spoofing ziemlich in Verruf geraten. Aber ist es wirklich so schlimm, wie alle behaupten? Wir finden: Es kommt darauf an, was man damit anstellt. Natürlich ist Spoofing cheaten und von Niantic verboten. Man sollte es also eigentlich nicht tun. Andererseits ist Pokémon GO im Grunde ein Singleplayer und Spoofer*innen richten kaum Schaden an, wenn sie sich an einen Ort teleportieren, um an Raids teilzunehmen oder exklusive Pokémon zu fangen. Ob sich Spoofer*innen damit den Spielspaß verderben, sei einmal dahingestellt.

Problematisch wird es nur bei Spoofer*innen, die ständig Arenen bekämpfen und anderen Spieler*innen so keinerlei Chance lassen, ihre täglichen Münzen zu verdienen. Genau diese Cheater*innen sind auch in der Community unbeliebt und werden regelmäßig gemeldet. Solange ihr jedoch nur für euch selbst spooft, ist nur moralisch etwas dagegen einzuwenden. Diese Entscheidung liegt aber natürlich komplett bei euch.

Rubriklistenbild: © Niantic/pixabay (Montage)

Mehr zum Thema

Kommentare