Inside Razer

Razer: Alle Fakten zu Geschichte und Produkten der Lifestyle-Brand für Gamer

  • vonAdrienne Murawski
    schließen

Razer ist wohl einer der bekanntesten Hersteller für Gaming-Zubehör und E-Sports. Neben Mäusen, Tastaturen und Headset hat Razer noch einiges mehr zu bieten.

  • Razer wurde bereits 2005 von Min-Liang Tan und Robert Krakoff gegründet.
  • Bereits acht Mal in Folge konnte Razer die „Best of CES“ Auszeichnung gewinnen.
  • Eines der bekanntesten Produkte ist das Headset Kraken Kitty, das besonders häufig von weiblichen Streamern getragen wird.

Irvine, KalifornienRazer ist eine der bekanntesten Marken im Gaming-Bereich. Die Marke mit dem bekannten Logo, welches sich aus drei Schlangen zusammensetzt, stellt nicht nur Gaming-Zubehör wie Headsets, Mäuse und Tastaturen her, sondern hat auch bereits einige Gaming Laptops und PCs herausgebracht. Wir stellen euch die Firma näher vor.

HauptsitzIrvine, Kalifornien, USA & Singapur
Gründung2005
GründerMin-Liang Tan, Robert Krakoff
CEOMin-Liang Tan
BrancheComputerzubehör
Websitewww.razer.com

Razer: Wann wurde das Unternehmen gegründet? Hintergründe und Fakten

Das Unternehmen Razer wurde 2005 von Robert Krakoff und Min-Liang Tan gegründet und wurde direkt mit zwei Zentralen etabliert: eine in San Diego, Kalifornien und die andere in Singapur. Eines der ersten Produkte, welches die beiden veröffentlichten, war die Gaming-Maus Diamondback. Bereits 2006 sponserte Razer dann ihr erstes E-Sports-Team und produziert die bis heute beliebte Gaming-Maus DeathAdder, die zahlreiche Preise gewonnen hat.

Im Jahr darauf konnte Razer dann bereits expandieren und richtete sich eine europäische Zentrale in der Hansestadt Hamburg ein. In den darauffolgenden Jahren baut Razer sein globales Imperium weiter aus und eröffnet Zentralen, Forschungs- sowie Entwicklungszentren unter anderem in San Francisco, Shanghai, Taipeh und Austin. Im Jahr 2014 zieht sich Mitbegründer Krakoff zurück und unterstützt CEO und Co-Gründer Min-Liang Tan ab da als beratender Präsident Emeritus.

Auch im E-Sports Bereich unterstützt Razer weiterhin Teams und beginnt zahlreiche Preisgelder einzuheimsen. 2012 bringt Razer dann den dünnsten Gaming-Laptop der Welt auf den Markt: den Razer Blade. Mit diesem Laptop und dem Projekt Fiona kann Razer dann auch direkt vier Auszeichnungen auf der CES gewinnen. Auch die Audio-Reihe Kraken wird im selben Jahr eingeführt. 2015 eröffnet Razer seinen ersten analogen Store und nennt mittlerweile sechs Läden in verschiedenen Ländern sein Eigen.

Zudem hat Razer auch ein eigenes FinTech 2019 gegründet, das insbesondere Jugendliche und Millenials als Zielgruppe anvisiert. Im Jahr 2020 konnte Razer zum achten Mal in Folge den Titel „Best of CES“ abstauben, stellte die neueste Generation von Razer Laptops vor, spendete aufgrund der Corona-Pandemie außerdem weltweit Masken für Hilfskräfte und richtete zudem einen Unterstützungsfonds für seine Geschäftspartner mit einem Volumen von 50 Millionen ein.

Funfact: Razer benennt viele seiner Produkte nach Tieren, so sind die Mäuse nach verschiedenen Schlangenarten benannt, die Tastaturen nach Spinnenarten und die Kopfhörer und Headsets nach Meeresbewohnern. So könnt ihr also direkt vom Namen auf das Produkt schließen.

Razer: Welche Razer Tastatur ist die beste?

Bei Razer erhaltet ihr sowohl Tastaturen für den Hobby-Gamer als auch für alle die professionell Zocken oder öfter bei Turnieren teilnehmen. So oder so hat sich Razer darauf spezialisiert, extrem schnelle Tastaturen herzustellen, die ganz individuell an jeden Gamer angepasst werden können. So gibt es verschiedene Switches aus denen ihr wählen könnt, je nachdem was für ein Gefühl und Geräusch ihr beim Drücken der Tasten hören wollt. Zudem gibt es auch die Wahl zwischen mechanischen und optischen Switches, wobei bei letzteren ein Lichtsensor unterbrochen wird und die Taste damit bereits wesentlich früher ausgelöst wird. Schon bei einem leichten Druck wird daher die Taste ausgelöst, was insbesondere bei sehr schnellen Spielen einen Vorteil verschaffen kann.

Falls ihr sehr schnelle Games zockt, bieten sich also optische Switches an, die beispielsweise in der Razer Huntsman verbaut sind. Dank dem Lichtsensor wird der physikalische Kontakt gemindert und damit die Lebensdauer der Switches erhöht. Außerdem können mehrere Profile für die Tastatur erstellt und die Tastaturbeleuchtung individuell angepasst werden. In der Originalversion wurde die Razer Huntsman für Turniere optimiert, die Huntsman Elite schont eure Handgelenke für lange Zockersessions und die Huntsman Mini ist perfekt, falls ihr viel unterwegs zockt oder ein minimalistisches Gaming-Setup möchtet.

Bei der Razer BlackWidow hingegen habt ihr mechanische Switches, bei denen ihr zwischen Grün und Gelb wählen könnt. Mit grünen Switches könnt ihr beim Drücken der Tasten ein sattes Feedback hören sowie spüren. Solltet ihr kein Geräuschfeedback beim Tastendrücken benötigen, empfehlen sich die gelben Switches, welche Schalldämpfer integriert haben.

So werden flüssige Tastenanschläge ohne taktiles Feedback ermöglicht. Bei den Razer BlackWidow Tastaturen habt ihr also die Wahl und könnt sie ganz nach eurem Gusto auswählen sowie gestalten. Denn natürlich sind auch hier unterschiedliche Profile speicherbar und die Beleuchtung anpassbar. Zudem bekommt ihr mit der BlackWidow Elite ebenfalls eine ergonomische Handballenauflage, die entweder aus kühlendem Gel oder Memory-Foam bestehen kann.

Auf der IFA 2019 ließ Razer einen Thron aus Tastaturen aufbauen.

Egal für welche Tastatur von Razer ihr euch entscheidet, alle wurden einheitlich von Gamern für Gamer produziert. Daher sind die Tasten in einem doppelten Gussverfahren entstanden, sodass sie sich auch nach jahrelanger Nutzung nicht abnutzen und die Beschriftung dauerhaft sichtbar bleibt. Auch die Switches, egal ob mechanisch oder optisch, wurden für Leistung und Haltbarkeit auf Turnierniveau optimiert. Zudem sind ein Großteil der Tastaturen Bluetooth-Kompatibel und können mit bis zu drei Geräten gekoppelt werden.

Razer: Welche Razer Maus ist die beste?

Auch bei den Razer Mäusen habt ihr eine riesige Auswahl an ergonomisch unterschiedlich geformten Varianten. Die DeathAdder ist dabei die älteste Maus von Razer und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich wurde sie stetig optimiert und kann mittlerweile eine branchenführende Reaktionszeit von 0,2 Millisekunden vorweisen. Diese schnelle Datenübertragung hat sie den optischen Mausswitches zu verdanken, die ähnlich wie bei den optischen Tastaturswitches, bereits auslösen, wenn die Taste nur minimal gedrückt wird. Trotz kabelloser Form hält der Akku der DeathAdder bis zu 120 Stunden und kann, ebenfalls wie die Tastaturen, insgesamt fünf Profile speichern. Zudem hat die DeathAdder natürlich auch den optischen Razer Focus+ Sensor. Der Sensor bietet mit 20.000 DPI eine 99,6 % Auflösegenauigkeit und kann damit jede noch so sanfte Bewegung von der Maus registrieren.

Bei der Razer Viber könnt ihr aus exklusiven Kooperationen mit Razer wählen, so gibt es derzeit gerade eine Cyberpunk 2077 Edition, damit ihr der oder die beste Samurai in Night City sein könnt. Die Viper zeichnet sich insbesondere durch ihr leichtes Gewicht von 74 Gramm aus und bietet euch in der kabellosen Version ganze 70 Stunden Laufzeit. Wer mehr Tasten individuell programmieren möchte, ist mit der Razer Basilisk oder der Razer Naga bestens beraten. Erstere bietet 11 Tasten, die ganz nach euren Wünschen eingestellt werden können, die Naga kann mit bis zu 19+1 programmierbaren Tasten aufwarten. Zudem kann die Razer Naga mit austauschbaren Seitenteilen auftrumpfen, sodass ihr je nach Game die Tastenanzahl wechseln könnt.

Die Razer Maus DeathAdder ist die meistverkaufteste Maus der Welt.

Selbstverständlich kommen alle Mäuse mit den oben beschriebenen optischen Switches und Sensoren daher, sodass es wirklich nur eine Frage der Ergonomie und Tastenanzahl ist, für welche Razer Maus ihr euch entscheiden solltet.

Razer: Welches Razer Headset ist das beste?

Kommen wir zum letzten der drei beliebtesten Produkte von Razer: die Headsets. Egal ob zum Zocken oder für unterwegs, bei Razer kann jeder fündig werden. Im Gaming-Headset Bereich hat Razer eine Linie hauptsächlich für den E-Sport und eine für Streamer entwickelt. Erstere schimpft sich BlackShark und besticht durch ein extrem leichtes Gewicht, Mikrofone mit Störgeräuschunterdrückung, sodass wirklich nur das weitergegeben wird, was ihr sagt, und natürlich auch mit Noise-Cancelling-Funktion, damit ihr euch ganz auf euer Spiel konzentrieren könnt. Dank Surround Sound und abgestimmten THX Game Profiles auf spezifische Games könnt ihr euch ebenfalls einen Wettbewerbs-Vorteil verschaffen.

In der Razer Kraken Familie findet ihr hingegen eine Vielzahl an Headsets, die insbesondere Streamer:innen gerne nutzen. Das beliebteste Razer Headset bei Streamerinnen ist sicherlich die Kraken Kitty Version, die mit süßen Katzenöhrchen designed wurde. Letztere können auch leuchten und farblich individuell angepasst werden, beispielsweise auch an Emotes im Streamchat. Egal ob mit oder ohne Katzenohren, die Kraken Modelle bieten hohen Tragekomfort dank weichen Ohrpolstern, die mit Kunstleder überzogen sind und Aussparungen für Brillenmodelle bieten. Bei Bedarf könnt ihr auch Varianten mit Kühlgelpolstern wählen, damit ihr nicht mitten im Gefecht den Kopf verliert.

Wer viel unterwegs ist, hat mit den Razer Hammerhead In-Ear Kopfhörern nun ebenfalls eine Lösung für besten Sound. Dank Bluetooth 5.0 haben die Kopfhörer eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden und bieten natürlich auch eine Touch- und Sprachassistenten-Unterstützung. Mithilfe der integrierten Mikrofone kann man euch sowohl im wichtigen Businesscall als auch im Gamechat perfekt hören.

Razer: Warum ist Razer so teuer? Ein Gaming-Klischee unter der Lupe

Immer wieder wird gefragt, warum Razer angeblich so teuer wäre. Nun, wenn man sich einmal anschaut, welche Technologien in allen Produkten verbaut sind und stetig optimiert werden, wundert der Preis sicher keinen mehr. Qualität hat eben seinen Preis. Natürlich gibt es auch andere Gaming-Zubehör Hersteller, wie beispielsweise Logitech, diese unterscheiden sich im Preis jedoch nur wenig oder sind teilweise sogar teurer als Razer.

Da Razer zudem mit branchenführenden Vorteilen, wie beispielsweise einer extremen Schnelligkeit in der Datenübertragung trotz Wireless, auftrumpfen kann, sind die Preise von Razer mehr als gerechtfertigt und auch für den schmalen Taler können Produkte bei der Gaming-Lifestyle-Marke erstanden werden. So gibt es für fast jedes Produkt auch eine budgetfreundlichere Variante, die meist nur die Hälfte des Hauptmodells kostet.

Zudem kann man bei Razer auf Qualität vertrauen und diese auch selbst nachvollziehen, da Razer seine E-Sports-Teams natürlich mit dem eigenen Equipment ausstattet. Seit Jahren zählen die Razer Teams zu den besten der Welt und sprechen damit auch ihr Gütesiegel für die Gaming-Marke aus.

Rubriklistenbild: © Razer

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
Animal Crossing New Horizons: Rüben - Preise, richtige Lagerung und Handel
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
FIFA 21: Weekend League – Alles zu Belohnungen, Rängen und Qualifikation
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar
GTA 6 Leak: Infos zu Release, Trailer, Map und Stadt zum Game von Rockstar
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide
Animal Crossing New Horizons: Sternschnuppen, Sternensplitter und Zauberstab im Guide

Kommentare