Kostengünstig Gaming PC selber zusammenstellen: So funktioniert’s!

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Problemlos zum Gaming PC – In unseren Tipps und Empfehlungen zeigen wir euch, wie ihr blitzschnell das richtige Komplett-Setup für euch zusammenstellt.

Für einen guten Gaming PC muss der User tief ins Portmonee greifen – das jedenfalls ist die landläufige Meinung. Wenn ihr euch jedoch für ein Gaming PC Komplett-Set entscheidet, also euren Gaming PC selbst zusammenstellt, wird das Ergebnis nicht nur persönlich auf euch zugeschnitten sein, sondern auch deutlich günstiger daherkommen. Wie das am besten funktioniert, erklären wir euch in unseren Tipps zum Thema Gaming PC Konfiguration anhand dreier Beispiele für einen Einsteiger Gaming PC (bis 1.000 Euro), einen Mittelklasse-Spielerechner (bis 1.500 Euro) sowie einen High-End-Zocker-Computer für höchste Ansprüche.

Die ersten Schritte beim Gaming PC selber zusammenstellen

Lasst euch beim Gaming PC selber bauen nicht von den Fachtermini CPU-Kühler, SSD, HDD oder Mainboard verunsichern. Denn das Gaming PC zusammenstellen ist eigentlich kein Hexenwerk. Natürlich müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden, doch dabei helfen euch unsere Gaming PC Konfigurator-Tipps.  

Die richtigen Komponenten für das richtige Setting: Das ist das Geheimnis hinter dem Zusammenstellen eines Gaming PCs

Der erste Schritt beim Gaming-PC-selber-Zusammenstellen ist die Überlegung, was der neue Rechner alles können soll. Entsprechend müssen die benötigten Bauteile Grafikkarte (GPU), Hauptplatine (Mother-, Mainboard), Prozessor (CPU), Festplatte (HDD, SSD), Arbeitsspeicher (RAM), Gehäuse, Lüfter und nicht zuletzt Netzteil aufeinander abgestimmt sein. Wenn ihr euren Gaming PC konfiguriert, müsst ihr also darauf achten, dass die einzelnen Bauteile zueinander kompatibel sind.  

Wenn es um das Betriebssystem geht, fällt die Entscheidung nicht schwer: Allein die Zahl der verfügbaren Gaming Titel für Windows-Computer lässt den Mac blass aussehen. Und da für die meisten Gamer das Zocken weitaus mehr bedeutet als nur Spaß und Spiel, ist ein Windows-Rechner hier tatsächlich das Maß aller Dinge. Im professionellen Onlineshop von Lizenzking bekommt ihr zum Beispiel Windows 10 zu einem Spitzenpreis! Unterm Strich sollte nämlich zum kleinstmöglichen Kurs das bestmögliche Resultat stehen.

Konfigurationsbeispiel für einen Einsteiger Gaming PC (bis 1.000 Euro/Stand Juni 2020)

HardwareModellKosten
GrafikkartePalit GeForce GTX 1650 Super StormX 1 .530 MHz (Boost 1.726 MHz)/1.500 MHz, 4GB GDDR6-RAMca. 160 €
CPURyzen 5 2600 X (Boxed, Wraith Stealth), 12 Threads, 6 Kerne (3,4-3,9 GHz)ca. 120 €
MainboardMSI B450M-A Pro Max, 2x DDR4-RAM, 1xPCIe 2 .0 x1, 1x M .2 (PCIe), 1xPCIe 3.0 x16ca. 60 €
HDDToshiba DT01ACA, 2.000 GBca. 55 €
SDDHP SSD EX920 (M.2-Anschluss), 512 GBca. 80 €
RAMG.Skill Aegis Kit 16GB, 2 × 8 GB/DDR4-3000ca. 70 €
NetzteilXilence Performance C Series 550 Wattca. 45 €
GehäuseSharkoon VG4-V inkl. Seitenfenster (2 Lüfter, 120 mm) vorinstalliert, Kühler bis 16 cm, Grafikkarten bis 31 cm, 2x USB 3.0)ca. 40 €
Gesamtpreisca. 630 €
AlternativenModellKosten
MainboardAMD Radeon RX 570, 8 GBab 145 €
AMD Radeon RX 580, 8 GBab 170 €
GrafikkarteAsus Prime H310M-E R2.0ca. 70 €

Richtige Hardware für den Gaming PC

Der ideale Gaming PC sollte natürlich auch kein kurzes Intermezzo darstellen, sondern gleich mehrere Jahre seinen Dienst tun. Und da sich bei vielen Gamern im Laufe der Zeit auch die Videospielvorlieben ändern, solltet ihr schon zu Beginn eine Grafikkarte (GPU) wählen, mit der ihr gleich euer anspruchsvollstes Spiel in die Tat umsetzen könnt. Populäre Anbieter sind hier NVIDIA oder auch AMD.

Die Ladezeit bzw. die Verbindungsqualität eures selbstgebauten Gaming PCs hängt von der Wahl der Festplatte, also der passenden SSD (Solid-State-Drive/-Disk) entscheidend ab. Für die meisten Spiele reichen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 30 GB/s aus. Um ganz sicherzugehen, solltet ihr jedoch ganz genau die Anforderungen eurer Spiele nachprüfen.

Konfigurationsbeispiel für einen Mittelklasse-Spielerechner (bis 1.500 Euro/Stand Juni 2020)

HardwareModellKosten
GrafikkarteMSI Radeon RX 5700 Evoke GP OC, 1540 MHz (Boost 1750 MHz)/1750 MHz, 8GB GDDR6-RAMca. 310 €
CPURyzen 5 3600, 12 Threads, 6 Kerne (3,6 - 4,2 GHz)ca. 170 €
CPU-Kühlerbe quiet! Shadow Rock 2 SR1ca. 45 €
MainboardMSI X570-A Pro, 4x DDR4-RAM, je 1x M.2 PCIe 4.0 und 3.0, 3x PCIe 3.0 x1, 2x PCIe 4.0 x16ca. 165 €
HDDToshiba P300 Desktop PC, 3TBca. 65 €
SDDADATA XPG Gammix S11 Pro M.2, 1.000 GBca. 155 €
RAMCorsair Vengeance LPX DIMM Kit 16G, 2 × 8 GB/DDR4-3600ca. 80 €
NetzteilEnermax RevoBron GTA 500 Watt (teilmodular, zwei 12V-Lanes)ca. 80 €
GehäuseCooler Master MasterBox K500 3 Lüfter (je 120 mm) vorinstalliert, Kühler bis 16 cm, Grafikkarten bis 40 cm, 2x USB3.0ca. 70 €
Gesamtpreisca. 1.140 €
AlternativenModellKosten
MainboardAsus Prime B450-Plusca. 95 €
ASRock H370 Pro4ca. 95 €
GrafikkarteRadeon RX 5600 XTca. 285 €
GeForce RTX 2060ca. 310 €
AMD-Radeon-RX-5700-XT-Modelleab 360 €
Z-Chipsatz zum Overclocking: Gigabyte Z390 Gaming SLIca. 165 €
CPURyzen 7 2700X (langsamer beim Spielen, aber mehr Kerne)ca. 180 €
AMD Ryzen 5 2600Xca. 140 €
Core i5-9600KF (6 Kerne und Threads)ca. 200 €

Das Herzstück beim Gaming PC zusammenstellen

Die Hauptplatinen eures Gaming Rechners sind das Motherboard/Mainboard. Achtet bei der Auswahl eures PC-Herzstücks darauf, dass regelmäßige Updates unterstützt werden. Ein besonderes Augenmerk ist auch auf die Sprachkommunikation mit niedriger Latenz zu legen. Der Hauptplatinensockel entscheidet, welcher Prozessor, also welche CPU darin verbaut werden kann. Deshalb bieten viele Hersteller diese beiden Bauteile bereits auch als Gaming PC Komplett Set an.

Das Thema Gaming Kommunikation ist naturgemäß ein wichtiger Aspekt. Deshalb solltet ihr als Online-Gamer auch eine professionelle Software installiert haben, um mit euren Mitspielern entsprechend gut in Kontakt zu treten. Gern gesehen ist hier zum Beispiel Skype oder Microsoft Teams aus dem Online Shop von Lizenzking.

Gaming PC selber zusammenstellen: Overclocking für höhere Taktfrequenz

Overclocking hört sich nach Hacker-Kauderwelsch an, bedeutet aber nur, dass ihr eure Hardware-Komponenten mit höherer Taktfrequenz betreibt als vom Hersteller vorgesehen. Damit könnt ihr die Performance eures Gaming PCs weiter nach oben schrauben. Dafür benötigt ihr eine CPU, die mit freiem Multiplikator daherkommt. Intel und AMD sind hier beliebte Anbieter. Unser Tipp: Greift gleich zu einem Prozessor mit integrierter Grafikkarte, so fällt die GPU-Suche per se schon mal weg. Herkömmlicherweise wird übrigens mit dem Prozessor auch der Lüfter gleich mitgeliefert.

Mit unseren Tipps und Empfehlungen entsteht in Windeseile der richtig zusammengestellte Gaming PC.

In unmittelbarer Abstimmung mit dem Mainboard sollte die Wahl des Arbeitsspeichers (RAM) erfolgen. DDR4 ist der Name der aktuellen Generation (Frühjahr 2020), der nochmal höhere Taktungen sowie Transferraten erlaubt und mit weniger Energie auskommt als der Vorgänger DDR3. Ein Minimum von 8 GB RAM sollte ein guter Gaming PC mindestens mitbringen. Eine höhere Datenübertragung bekommt ihr mit einem Dual-Channel-Kit, mit dem ihr an einem Prozessor zwei (oder auch mehr) Arbeitsspeichermodule betreiben könnt. Dies kann sich positiv auf die Gaming-Performance auswirken. Deshalb ist bereits beim Kauf auf eine entsprechende Ausstattung zu achten.

Last but not least geht es um die Wahl von Netzteil und Gehäuse. Dem Gehäusevolumen sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt. Beim Netzteil jedoch ist es beispielsweise wichtig, dass ihr Kabel, die nicht benötigt werden, abnehmen könnt (Stichwort Modularität). Wichtige Komponenten beim Netzteil sind zudem die Leistung und der Wirkungsgrad (mindestens 80-Plus-Siegel). Hier empfehlen wir den Kauf von Markenprodukten.

Konfigurationsbeispiel bezüglich eines High-End-Zocker-Computers für höchste Ansprüche (Stand Juni 2020)

HardwareModellKosten
GrafikkarteKFA2 GeForce RTX 2080 Super EX, 8 GB GDDR6, 1.650 MHz (Boost 1845 MHz)/1.938 MHzca. 740 €
CPUAMD Ryzen 7 3800X, 16 Threads, 8 Kerne (3,9-4,5 GHz)ca. 320 €
CPU-KühlerAio-Wasserkühlung Alphacool Eisbaer 360 (3x120mm)ca. 115 €
MainboardGigabyte X570 Aorus Pro, ATX/AMD AM4 (X570), 4x DDR4-RAM, 3x PCIe 4.0 x16, 2x M.2 (PCIe 4.0), 2x PCIe 4.0 x1ca. 250 €
HDDToshiba X300 High-Performance, 4 TBca. 100 €
SDDWestern Digital WD Black SN750, 1 TBca. 200 €
RAMG.Skill Trident Z Neo, (F4-3600C18D-32GTZN, inkl. RGB-LED) 2x16 Gigabyte DDR4-3600ca. 210 €
Netzteilbe quiet! Straight Power 11 550 Wattca. 110 €
GehäuseDesign Define R6 Black TG inkl. Seitenfenster, Grafikkarten bis 30 cm (ohne mittleren HDD-Käfig 44 cm), 3 Lüfter (140 mm) vorinstalliert, Kühler bis 18,5 cmca. 120 €
Gesamtpreisca. 2.165 €
AlternativenModellKosten
MainboardAsus Pro WS X570-Aceca. 320 €
Gigabyte Z390 Aorus Masterca. 280 €
GrafikkarteRadeon RX 5600 XTca. 285 €
MSI RTX 2070 Super Ventus OCca. 535 €
Nvidia GeForce RTX 2080 Tiab 1.130 €
CPURyzen 7 3700X (3,6-4,4 GHz)ca. 280 €
Ryzen 5 3600ca. 170 €
Core i7-9700Kca. 395 €

Die ideale Gaming PC benötigt optimale Leistung

Damit euer Gaming PC Komplett-Set auch immer die optimale Leistung abrufen kann, benötigt ihr auch eine entsprechende Software-Ausstattung. Lizenzking bietet hier Lösungen verschiedener Anbieter, welche die Leistung eures Gaming PCs optimieren. Die PC Tuning Software von Lizenzking ist auch für Einsteiger hervorragend geeignet, um den Computer zu Höchstleistungen zu treiben.

Ihr werdet nämlich intuitiv durch die einzelnen Optionen geführt und entscheidet dabei selbst, welche Aktionen zur Gaming PC Optimierung ihr starten möchtet. Die Software von Lizenzking nimmt danach alle Schritte selbstständig vor. Das Ergebnis ist ein leistungsstarkes System. Fazit: Zum optimalen Gaming PC Komplettpaket gehört neben der Hardware auch eine professionelle Software!

Rubriklistenbild: © Pixabay

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