Kurz-Test: EpicGear Blade

Gaming-Mäuse kommen aus jedem Knopfloch. Warum auch nicht, es ist kein Hexenwerk, ein solches Stück Hardware herzustellen. Oder doch? Aus dem Hause Golden Emperor International Limited (GeIL), welche seit 2011 Gaming-Hardware unter dem Markennamen EpicGear vertreiben, haben wir nun einen neuen Nager im Test, die EpicGear Blade.

Ausstattung in Detail

Test: EpicGear BladeDie Rund 30 EUR teure Maus ist eher eine Einsteiger-Maus im Gaming-Bereich. Das merkt man auch der Verpackung an, die sehr spärlich mit Informationen um sich wirft. Das übliche Sichtfenster bietet einen ersten Blick auf die Hardware. Sowohl auf Verpackung, als auch auf der Maus selbs ist die für EpicGear typische Farbkombination zu finden, orange und schwarz.

Ausgepackt macht die EpicGear Blade auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Die Verarbeitung ist gut und auch die Oberfläche fühlt sich angenehm an. Lediglich die orangen Button auf der Oberseite verleihen der Rechtshänder-Maus  einen eher billigen Eindruck. Insgesamt sieben Tasten und ein Mausrad sind mit an Board sowie ein 1,8 m langes umflochtendes Kabel.

Test: EpicGear BladeFeatures

2000 dpi Gaming Optical Sensor
10 stufenlose dpi-Einstellungen mit unterschiedlichen LED-Farben
7 Tasten
Plug-and-Play
USB 2.0 full speed: 1000Hz
1.8 Meter USB-Kabel
Gewicht ohne Kabel: 93g
2 Jahre Garantie

Test: EpicGear Blade

In der Praxis

Die Tasten lassen sich alle gut erreichen und betätigen, haben jedoch einen für unseren Geschmack etwas zu hohen Klick-Ton. Noch dazu breitete uns die rechte Maustaste anfänglich Probleme, da das Gewicht des Fingers beinahe ausreicht, um die Taste zu drücken. Nach etwas Eingewöhnung kommt man damit aber besser klar. Sehr sauber und leise rollt hingegen das Mausrad. Das können sich einige Hochpreis-Mäuse eine Scheibe abschneiden. Wer stark schwitzende Hände hat, könnte mit der Maus aber unglücklich werden. Die Oberfläche ist dies bezüglich sehr anfällig, sorgt auf der anderen Seite aber für guten Grip.

Test: EpicGear BladeIn der Hand liegt der Nager sehr angenehm. Besonders der Daumen kann gut auf der geschwungenen Seite aufliegen. Die beiden Maustasten sind nach innen gewölbt, was die Finger immer in Position hält. Besonders geeignet ist die Maus für kleine bis mittelgroße Hände. All jene unter euch, die über große Hände verfügen, könnten Probleme mit einer guten Position für den Ringfinger bekommen. In dem Fall heißt es Probe-Anfassen im Elektrofachmarkt eurer Wahl.

Einen Treiber benötigt ihr für die EpicGear Blade nicht, einstecken und fertig. Das funktioniert unter allen gängigen Windows-Versionen sowie an Mac Rechnern. Der optischen Sensors bietet mit 2.000 DPI eine saubere Mausführung und dürfte Gamern eines jeden Genres gefallen. Eine kleine Spielerei: Die DPI Einstellung kann mittels der beiden orangen Tasten oben jederzeit verstellt werden. Je nach Einstellung ändert sich die Beleuchtung des Mausrades, so dass ihr immer wisst, in welchem Modus ihr euch gerade befindet. Für Shooter, z.B. beim Snipern, kann das eine nette Funktion sein. Insgesamt stehen euch so 10 Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

EpicGear Blade

Teil 1 2

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