Test: Razer BlackWidow Ultimate

Praxis:

Die Tasten geben mit einem spürbaren Klicken dem Benutzer eine Rückmeldung – jeder Tastendruck sei einem Mausklick ähnlich. Sie reagieren bereits nach 2 Millimetern, danach nimmt der Widerstand deutlich ab. Noch 2 Millimeter und schon ist die Taste bis zum Ende gedrückt. Man kann sich also so trainieren, dass man gleich nach dem Moment, in dem man das Klicken hört, den Finger gleich nach oben hebt. Somit man seine Geschwindigkeit erhöht. Das Tippen ist im Vergleich zu den populären Tastaturen einfach super. Beim Spielen ist es weniger gut, da beim Spielen die Tasten am häufigsten sowie so bis zum Unten gedrückt werden. Ein Problem kann man deshalb bei doppel Sprüngen und ähnlichen Operationen begegnen. Es ist einfach gewöhnungsbedürftig. Ich bleibe deshalb weiter ein Fan von mechanischen Tastaturen mit linearem Verhalten ohne fühlbarer Aktivierungspunkt. Aufgrund der mechanischen Bauweise sind die Tastenanschläge mit dem charakteristischen Klackern verbunden. Die MX Blue sind einer der lautesten mechanischen Tasten, die ich getroffen habe. Auf lackierter Gehäuse entstehen leider schnell die Fingerabdrücke.

Die Tastatur verfügt über einen eigenen Gamingmodus, welcher durch ein grün leuchtendes “G” in einem Fadenkreuz dargestellt wird. In diesem Modus ist die Windowstaste deaktiviert, somit man nicht zufällig auf dem Desktop landet. Alle Tasten der Black Widow können programmiert werden, fünf zusätzliche stehen für Makroaufnahmen zur Verfügung. Makros kann man sehr präzise in dem Editor schreiben oder sehr einfach on-the-fly übernehmen lassen. Insgesamt lassen sich zehn Profile anlegen und ebenfalls während des Spielens wechseln. Per FN-Taste lassen sich auf die F-Tasten gelegten Media-Funktionen nutzen. Beim Anti-Ghosting hat Razer ebenfalls sehr gut gearbeitet. Die Tastatur nimmt bis zu fünf/sechs Tastendrücke gleichzeitig ohne Probleme mit. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für eine USB-Tastatur.

Die Ultimate – Version verfügt noch über Audioausgänge und einen Mikro-Eingang sowie über einen zusätzlichen USB-Port. Bei der Hintergrundbeleuchtung der einzelne Tasten schließlich stehen fünf verschiedene Beleuchtungsprofile zur Auswahl:
– aus
– schwach hinterleuchtet
– hinterleuchtet
– stark hinterleuchtet
– pulsierend

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