Test: EpicGear AnurA

  • VonYannick Dohrmann
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Auch wenn es der ein oder andere vielleicht noch nicht gemerkt hat: Computermäuse sind mittlerweile zu wahren Hightech-Produkten geworden. Das beweist auch die EpicGear AnurA, die sich nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch die patentierte HDST Technik von der Konkurrenz abheben will. Was das bedeutet und ob die EpicGear AnurA wirklich eine epische Maus ist, dass verraten wir euch in unserem Test.

Erster Eindruck

Schrill und bunt! Die Verpackung ist auf jeden Fall ein Blickfang in jedem Laden und erregte schon als das Paket hier ankam meine volle Aufmerksamkeit. Im Karton selbst versteckt sich dann lediglich die Maus. Weiteres Zubehör oder eine CD mit Treibern sucht ihr vergeblich, da ihr diese inklusive der Software manuell von der Hersteller Website herunterladen müsst.

Nun aber zur EpicGear AnurA selbst: Die Maus ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet. Oben schwarz mit roten Lichtern, die sich bei Bedarf auch deaktivieren lassen, unten orange und einer spiegelnden Oberfläche um den Bereich von Laser und LED herum. Das ist der Look in dem die Maus daher kommt und eine gute, wenn auch weniger auffällige Erscheinung als ihre Verpackung an den Tag legt. Mit dem 2 Meter langen, gewebeummantelten Kabel sollte ihr zudem ausreichend bedient sein. Natürlich setzt auch hier wieder die Farbe Orange schöne Akzente.

Technische Daten

Im Einsatz

Zur größten Besonderheit der EpicGear AnurA gehört definitiv der HDST Modus. Dieser nutzt Laser und die optische LED Linse eurer Maus gleichermaßen, um selbst bei bis zu 4.800 dpi zitterfreie, präzise Bewegungen zu erkennen. Wer also auch mit etwas weniger als den maximalen 6.030 dpi auskommt, der sollte dies auch tun, denn so wandert euer Mauszeiger künftig wie Butter über euren Monitor. Auch das Hardware-Pendant zur Maus gleitet dank Teflon geschmeidig über die meisten Oberflächen.

Knappe 3 Wochen habe ich die Maus jetzt selbst benutzt und könnte nicht zufriedener sein. Per Knopfdruck lässt sich beliebig zwischen vorher eingestellten DPI Stufen oder direkt ganzen Profilen der Maus wechseln. Und auch zwischen HDST, Laser und LED kann ich mit nur einem Handgriff unterscheiden. Selbst lange Sessions am Rechner bereiten keinerlei Probleme und dank der Gummibeschichtung an den Seiten hat man immer maximalen Halt in hektischen Spielsituationen.

In Sachen Software bekommt man genau das, was man erwarten darf: Die Möglichkeit alle 11 Tasten nach Belieben zu programmieren und mit Makros zu versehen, sowie die DPI Grenze für die 4 unterschiedlichen Stufen der Maus festzulegen. Schön finden wir vor allem die Möglichkeit die gesamte Beleuchtung der Maus deaktivieren zu können. Das geschieht übrigens auch, wenn die AnurA länger als 2 Minuten nicht bewegt worden ist. Ihr braucht also keine Angst haben nachts geblendet zu werden, falls der Rechner mal durchlaufen muss.

Pros

Cons

Fazit

Mit knapp 70€ ist die EpicGear AnurA keine Billigmaus. Aber dementsprechend viel hält sie auch aus und kommt mit einigen netten Features daher. Selbst nach 3 Wochen Dauereinsatz sieht sie noch aus wie am ersten Tag und die HDST Funktion ist für mich mittlerweile zu einer absoluten Selbstverständlichkeit geworden. Die Software ist zwar nur auf Englisch verfügbar, aber die meisten Einstellungen sollten trotzdem selbsterklärend sein. Definitiv eine Empfehlung von uns an alle, die auf der Suche nach einer neuen Maus sind.

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