• 12.12 um 11:58
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Fallout 4 VR für HTC Vive: Die ersten Reviews

Fallout 4 VR für HTC Vive: Die ersten Reviews
Fallout 4 VR gehört zu den wichtigsten Veröffentlichung für die virtuelle Realität in diesem Jahr. Kein Wunder also, dass zügig Reviews zu dem AAA-Titel erscheinen. Wir fassen die ersten Tests von Road to VR, Upload VR und VR Focus zusammen. Fallout 4 VR bei Road to VR: Es funktioniert Road to VR stellt einige Mängel fest, zieht aber trotzdem ein positives Fazit und vergibt dem postapokalyptischen Open World RPG gute 7,5 Punkte. Fallout 4 VR bietet verschiedene Fortbewegungsmethoden sowie Möglichkeiten an, sich zu drehen. Teleportation funktioniert laut Scott Hayden gut, seine bevorzugte Methode ist aber die freie Bewegung und Drehung. Waffen spielen eine wichtige Rolle im Spiel, weshalb die Umsetzung entscheidend sei, wie viel Spaß man letztlich hat. Die Gefühle sind gemischt: Während das Schießen mit der Pistole einwandfrei funktioniert und die beiden großen Waffen im Spiel richtig Spaß machen, vermisst Hayden zweihändige Waffen. Zudem funktionieren Visiere nicht und zeigen nur eine schwarze Fläche. Bethesda will das in einem Update ausbessern, sodass die Zielerfassung über ein Visier funktioniert. Ein riesiges Problem stellt für den Tester hingegen dar, dass keinerlei Interaktion mit der Umgebung möglich ist und man lediglich einen Button drückt, um mit NPCs zu sprechen oder um zu essen und trinken. Darunter leide die Immersion massiv. Außerdem bemängelt er, dass es bei einem so umfangreichen Spiel keine Möglichkeit gibt, die Erfahrung auch sitzend erleben zu können. Im Prinzip merkt man dem Spiel an, so Haydens Fazit, dass es nicht für VR entwickelt wurde, sondern lediglich eine Umsetzung ist. VR Focus: 100 Prozent Awesome Ganz aus dem Häuschen ist Peter Graham von VR Focus: Für ihn hat Bethesda die ultimative Fallout-Erfahrung veröffentlicht. Wenn man eine HTC Vive besitzt, dann brauche man Fallout 4 VR – allerdings solle man bedenken, dass es schon 2018 sein könnte, bevor man das Headset wieder absetzt. Am besten gefällt Graham die Möglichkeit, Gegner auseinanderzunehmen. Dazu wechselt der Spieler in einen Zeitlupenmodus und entfernt das Körperteil der Wahl. Das sei ungeheuer befriedigend, erklärt Graham. Er lobt die Grafik, obwohl nur eine Nvidia GeForce GTX 1060 zum Einsatz kam – Bethesda empfiehlt mindestens eine GTX 1070. Wie der Kollege von Road to VR bevorzugt der Tester die freie Bewegung, obwohl auch die Teleportation einwandfrei funktionieren soll. Etwas fuzzelig sei aber die Bedienung der Menüs im Pip-Boy. Upload VR: Gut, aber keine Bombe Tal Blevins von Upload VR lobt generell die Steuerung, wünscht sich aber auch die Möglichkeit, Fallout 4 VR mit dem Gamepad spielen zu können – schließlich können Sessions mehrere Stunden dauern und man ermüde mit Touch Controllern einfach nach einiger Zeit. Am Anfang ist die Belegung der Buttons noch gewöhnungsbedürftig, aber nach einiger Zeit habe man den Dreh raus. Wie die anderen Tester bevorzugt auch Blevins die freie Bewegung. Das Spiel bietet Optionen, um dabei die Gefahr von Motion Sickness zu verringern. Blevins stellte fest, dass er im Spiel wohl recht kleinwüchsig sein muss und vermisst eine Möglichkeit, schnell und einfach im Menü die eigene Größe anzupassen, um beispielsweise sitzend zu spielen. Begeistert ist Blevins vom Pip-Boy, den man wie eine Smartwatch ins Blickfeld bringt. Auf Dauer sei das aber ermüdend, weshalb sich der Tester am Ende für das Pip-Boy-Overlay entschied. Die größte Kritik äußert Blevins an der Grafik, die ein deutliches Downgrade von den PC-Versionen darstelle. Viele Texturen sehen demnach verrauscht und verschmiert aus, vor allem bei Nacht. (Wie man das Texturen-Problem löst, lässt sich hier anschauen). Hinzu kommt der Sternenhimmel, der einen aus der Immersion reiße, weil er sich nicht richtig anfühle. Außerdem gäbe es Pop-ins und manchmal Slow-Motion, wenn viel in der VR los ist. Das Fazit: Fallout 4 VR ist gut, aber nicht so überwältigend, wie Blevins erhofft hatte. Trotz der Probleme ertappt er sich aber dabei, nach einigen Stunden wieder ins Wasteland ziehen zu wollen und der Tester wird den Titel wohl noch wochen- oder monatelang spielen. Die Wertung: 7 von 10 Punkten. Fallout 4 VR ist heute für die HTC Vive erschienen und kostet auf Steam rund 60 Euro. Der Beitrag Fallout 4 VR für HTC Vive: Die ersten Reviews zuerst gesehen auf VR∙Nerds. VR·Nerds am Werk!

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