Actioncams: Was ihr beim beim Kauf von GoPro und Co. beachten müsst

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Die Outdoor-Freaks unter euch kennen das Problem: Wer sich eine Actioncam für den perfekten Shot auf Skate-, Snow- oder Longboard zulegen will, wird aktuell förmlich erdrückt von Angeboten auf dem Markt. Dass es neben dem Platzhirsch GoPro noch etliche weitere Hersteller gibt, deren Produkte nicht nur in puncto Qualität, sondern auch Preis an das Vorzeigemodell heranreichen, wird deutlich, wenn man einen Blick in diverse Online-Shops wirft. Aber was gilt es beim Kauf einer allwettertauglichen Sport- und Freizeitkamera zu beachten. Wir haben drei wichtige Kriterien für euch zusammengefasst.

1 Der Preis macht die Musik

Ein flüchtiger Blick auf das mannigfaltige Angebot verrät: Die Preisspanne ist enorm. Die günstigsten Dash- und Action Cams gibt’s bereits für spottbillige 30€, während die absoluten Preisbomber mit bis zu 600€ zu Buche schlagen. Der massive Preisunterscheid geht jedoch nicht gleich mit einem ebenso großen Aufschwung der Qualität einher. Häufig verstecken sich die absoluten Leistungsträger im preislichen Mittelfeld und punkten mit einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Nutzbarkeit. Preisliche Unterschiede ergeben sich zumeist aus der Foto- und Videoqualität in Kombination mit zusätzlichen Feature.

2 Qualität statt Überfluss

Wer das absolute Maximum aus seiner Kamera herausholen will, greift aktuell zu Geräten mit einer Auflösung von 3840x2160 (4K). Dass es sich dabei allerdings nicht um den derzeitigen Industriestandard handelt, sollte jedem bei Preisen von weit über 300€ einleuchten. Stattdessen verfügen die meisten Kamers, wie auch immernoch die meisten Monitore und Fernseher, über eine FullHD Auflösung von 1920x1080. Dementsprechend bietet es sich für die meisten Adrenalinjunkies eine Kamera dieser Auflösung an, da aktuell nur die wenigsten Ausgabegerät signifikant teureres 4K wiedergeben können.

Von deutlich größerem Interesse sollte stattdessen die Bildrate, mit der eure neue Action Cam an den Start geht. Diese sollte nicht nur stabil bleiben, selbst während der krassesten Stunts, sondern auch ein Mindestmaß an Bildern pro Sekunde auswerfen. Der absolute Grenzwert liegt hier bei 25 Bildern pro Sekunde (FPS), denn ab dieser Schwelle nimmt unser Auge das Gezeigte als flüssig wahr. Unterschreitet die Kamera diesen Wert, wirken die Videos ruckelig und sind kaum zu verwenden. Das Extrembeispiel: 120 FPS, womit allerdings nur die wenigsten Action Cams an den Start gehen. Das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung bekommt ihr hier aktuell mit Geräten auf 60 Bildern pro Sekunde, denn diese Cams haben im Praxistest sehr gut abgeschnitten und konnten auch langfristig überzeugen.

3 Lieferumfang und Stabilisatoren

Bevor ihr per Default zur teuren GoPro greift, ohne euch zuvor mit dem Gerät auseinandergesetzt zu haben, werft zunächst einen Blick auf den Lieferumfang, mit der die Action Cam eurer Wahl zu euch nach Hause kommt. Häufig liegen die größten Preisfallen in mehr oder weniger nützlichen Gadgets, die mit der Funktionsweise einer klassischen Action Cam kaum noch etwas gemein haben, aber kostengünstig zu produzieren und teuer zu vermarkten sind. Worauf ihr beim Kauf allerdings auf keinen Fall verzichten solltet, ist ein solider Bildstabilisator – vor allem, wenn ihr das Produkt bein Namen nehmt und auf rasante Action aus seid.

Der Unterschied zwischen verwackelten Bildern ohne Stabilisator und professionellen Aufnahmen mit flüssigen und damit unglaublich eindrucksvollen Shots ist immens. Hier sticht die GoPro in jeder Ausführung hervor, denn kaum ein anderer Anbieter legt solchen Wert auf den Bildstabilisator wie der amerikanische Hersteller. Dementsprechend gut eignen sich diese Modelle für den Einsatz während Extremsportarten. Seid ihr stattdessen etwas ruhig auf Skate- oder Longboard unterwegs, reicht für gewöhnlich auch eine deutlich günstigere Variante – allerdings immer mit Bildstabilisator.

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