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Activision Blizzard: Mitarbeiter reihenweise gefeuert - Abschieds-Geschenk ist lächerlich

  • vonMichael Warczynski
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Bei Activision Blizzard gibt es eine große Entlassungswelle. Das Abschiedsgeschenk an die Ex-Mitarbeiter des Publishers und Entwicklers ist allerdings etwas peinlich.

Santa Monica, USA – In einem der neusten Berichte von Activision Blizzard wird nun ersichtlich, dass das Unternehmen hinter Spielehits wie Call of Duty rund 50 Personen entlassen hat. All die Angestellten sollen an den Live-Events und dem Esport-Programm des Unternehmens beteiligt gewesen sein. Nun erhalten die ehemaligen Mitarbeiter ein interessantes Abfindungspaket vom Unternehmen aus Santa Monica. Statt einer saftigen Abfindung erhielten die Ex-Angestellten Geschenkkarten für Blizzards Online-Shop.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)13. November 2020
Publisher (Herausgeber)Activision
SerieCall of Duty
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X, PC
EntwicklerTreyarch, Raven Software, n-Space
GenreEgo-Shooter

Activision Blizzard: Mega-Entlassung beim Call of Duty-Publisher – Ex-Mitarbeiter erhalten Gutscheine

Seit Jahren sind auch Entlassungen ein allgegenwärtiger Bestandteil der Spielebranche. Häufig verfahren Entwicklerstudios oder Publisher auf der ganzen Welt so, dass sie mehr Mitarbeiter einstellen, wenn die Produktion eines Spiels anläuft. Diese werden dann, wenn das jeweilige Game fertiggestellt ist, wieder entlassen. Auch Activision Blizzard, der Publisher hinter beliebten Spiele-Reihen, wie Call Of Duty, Overwatch und Hearthstone, ist bekannt dafür, Mitarbeiter nach erfolgreicher Produktion zu entlassen. Selbst wenn Rekordgewinne erzielt werden, macht Activision vor keiner Entlassung einen Halt und beendet Verträge vorzeitig.

Activision Blizzard: Große Entlassungswelle – statt Abfindung gibt‘s Battle Net-Gutscheine

Dieses Phänomen der Entlassungen in der Spielebranche kommt nun erneut bei Activision Blizzard vor. Der Publisher aus Santa Monica hat nun rund 50 aktive Mitarbeiter aus dem Team eines erfolgreichen Live-Events entlassen. Den Mitarbeitern, die nun ihren Arbeitsplatz räumen mussten, wurde immerhin das Gehalt von drei Monaten als Abfindung ausgezahlt. Des Weiteren wurde auch die Gesundheitsfürsorge garantiert und nebenbei gab es ein wohl eher untypisches Geschenk. Denn die Ex-Angestellten erhielten nach ihrer Vertragskündigung bei Activision-Blizzard auch eine Geschenkkarte im Wert von 200 USD für den Battle.net-Store, das firmeneigene Geschäft.

Activision Blizzard: Trotz finanziellem Erfolg werden Mitarbeiter entlassen – Geschenkkarten für jeden

Während Activision Jahr für Jahr unfassbare finanzielle Erfolge feiert und CEO Bobby Kotick ein Gehalt von rund 30 Millionen US-Dollar erhält, werden weiterhin Mitarbeiter freigestellt. Insgesamt bereits zum dritten Mal gab es in diesem Jahr eine große Entlassungswelle bei Activision Blizzard. Nun haben sich die Verantwortlichen jedoch auch dafür entschieden, den entlassenen Angestellten auch Geschenkkarten für den hauseigenen Battle.net-Store zu schenken. Diese Vorgehensweise wurde nun von vielen Kritikern in die Mangel genommen. Das soll außerdem nicht der einzige Skandal beim Unternehmen aus Santa Monica sein. Bei Activision Blizzard gibt es nun einen schlimmen Folter-Skandal um den neuen Chief Compliance Officer.

Anstatt seine ehemaligen Mitarbeiter finanziell zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, um zum Beispiel Miete zu zahlen, erhalten diese nur einen eigentlich wertlosen Gutschein. Denn dieser wird den Ex-Angestellten bei der fixen Jobsuche auch nicht weiterhelfen. Wenn man bedenkt, dass das gegebene Geld nur im Battle.net verwendet werden kann, wird es nur noch komischer. Denn so kehrt das Geld zu dem Unternehmen zurück, das es verschenkt hat.

Vermutlich sind die entlassenen Mitarbeiter auch Fans der Spiele-Reihe von Activision Blizzard und können die 200 Dollar damit gut gebrauchen. Trotzdem hätte wohl jeder der gefeuerten Personen lieber einen Job beim Unternehmen aus Santa Monica behalten. Außerdem bleibt es auch weiterhin fraglich warum ein Unternehmen mit Millionengewinnen seine Angestellten dauerhaft, wie im Teufelskreis, freistellen muss. Deshalb gab es auch erst vor kurzem einen Riesen-Skandal um die Hungerlöhne bei Activision Blizzard – werden Mitarbeiter bis aufs Letzte ausgebeutet?

Rubriklistenbild: © dpa/Michael Nelson

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