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Apple: MacBook Pro mit M2 im Test – Prozessor-Leistung begeistert

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Von: Aileen Udowenko

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Das neue Macbook Pro mit M2 Chip ist da. Im Test zeigt der neue Apple-Chip nun was er wirklich kann.

Cupertino, Kalifornien – Apple möchte bis Mitte 2023 neue Produkte vorstellen und auf den Markt bringen. Neben dem neuen iPhone werden dabei die verbesserten Systems-on-a-Chip (SoC) innerhalb der neuen MacBooks eine große Rolle spielen. Mit dem hauseigenen M2 Chip will der Konzern neue Maßstäbe setzen. Im MacBook Pro 13 Zoll ist der Chip bereits verbaut und seit dem 24. Juni im Handel erhältlich. Erste Tests zeigen, Apple scheint nicht zu viel versprochen zu haben.

UnternehmenApple Inc.
GründerSteve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne
Gründungsjahr1976
SitzCupertino, Kalifornien, USA
CEOTim Cook
BrancheHard- und Softwareentwicklung, Online-Handel

Apple stellt neue Produktpalette und den M2 Chip vor

Diese Produkte sollen kommen: Auf der „World Wide Developers Conference“ (WWDC) verkündete Apple, dass sich eine Menge an neuen Produkte in der Planung befinden. An diesen Projekten arbeitet Apple:

Der M2 Chip soll laut dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg außerdem in Pro- und Max Versionen produziert werden. In diesen Modellen wird Apple die Varianten des M2 Chips zukünftig verbauen:

Apple: Der M2 Chip im Test – Was kann er leisten?

Das sagen die Tester*innen: Der neue M2 Chip ist bisher nur im MacBook Pro 13 Zoll verbaut. Äußerlich hat der Mac allerdings keine Auffrischung bekommen und sieht seinem Vorgänger somit zum Verwechseln ähnlich. Trotz einigen Widerstands aus der Apple Community, hat das kleine MacBook auch wieder eine Touchbar. Doch viel wichtiger ist, was in dem neuen MacBook Pro steckt. Denn das Modell ist mit dem neuesten Sytem-on-a-Chip (SoC) ausgestattet.

Apple
Apple bringt den neuen M2 Chip auf den Markt © Sven Hoppe/dpa

Somit handelt es sich bei dem M2 Chip gar nicht um einen reinen ARM-Prozessor, da der Chip mehrere integrierte Systeme umfasst. Im M2 Chip befinden sich nämlich unter anderem die Recheneinheit für die Grafikberechnung und auch der Arbeitsspeicher. Mit dem 2020 produzierten M1 Chip hatte Apple bereits seine Konkurrenz bei Intel und AMD alt aussehen lassen. Und nun verspricht der Konzern noch mehr Leistung.

Diese Verbesserungen bringt der M2 Chip: Mehr Leistung sollen die zehn Grafikkerne des M2 Chips bringen, in der normalen Variante des M1 Chips waren es bisher nur acht verbaut. Auch der Datendurchsatz des Arbeitsspeichers wurde deutlich erhöht und auf ganze 100 Gigabyte pro Sekunde gebracht.

Das Nachrichtenportal Watson hat einen Test mit dem Mess-Programm Geekbench durchgeführt. In diesem zeigt sich, der neue M2 Chip von Apple hat eine Leistung von 1.940 Punkten, wohingegen der ältere M1 Chip mit 1.730 Punkten abschneidet. Dies bedeutet ein Leistungsplus von ungefähr 12 Prozent.

Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2022
John Ternus stellt den M2 Chip von Apple auf der WWDC 2022 vor © Christoph Dernbach/dpa

Im Grafikbereich zeigte der M2 Chip im Vergleich zum M1 Chip im MacBook Air eine um 51 Prozent höhere Leistung. Allerdings schneidet der M2 Chip im Test schlechter ab, als der M1 Pro Chip. Dieser sorgt mit seinen 14 Grafikkernen für eine bessere Grafikleistung und konnte den M2 Chip mit rund 35 Prozent höherer Leistung überholen. Spannend wird hier der erneute Vergleich mit dem M2 Pro Chip, auf diesen muss allerdings noch etwas gewartet werden. Neben den verschiedenen Varianten des M2 Chips plant Apple außerdem, seine Geräte mehr zu verzahnen.

Apple M2 Chip hält die Konkurrenz auf Trab

Dieses Urteil fällen die Tester zum M2-Chip: Der neue M2 Chip zeigt erneut beeindruckende Ergebnisse im Leistungsbereich. Und Apple schafft es wieder, herausstechende Effizienzwerte zu erzielen. Ebenfalls erstaunlich ist der Leistungsvorsprung, den Apple in gerade einmal anderthalb Jahren, seit Veröffentlichung des M1 Chips, vollbracht hat. Mit diesen Fortschritten will Apple seine Konkurrenz auf Abstand halten.

Allerdings werden sich die Verbesserungen wohl erst deutlich spüren lassen, sollte man sein MacBook mit anspruchsvolleren Anwendungen nutzen. Im normalen Gebrauch hingegen dürfte ein Unterschied zum alten M1 Chip kaum auffallen.

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