1. ingame
  2. Gaming News

Apps: Alle Infos zu Mobilen-Apps, Games, dem App-Store und Google Play Store

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peer Schmidt

Apps sind Anwendungen für Computer, Mobilgeräte und Konsolen. Hier gibt es alle Infos zur Software, dem App-Store von Apple und dem Google Play Store.

Hamburg – Als App werden Anwendungsprogramme bezeichnet, die auf verschiedensten Geräten laufen können. So gibt es beispielsweise Mobile Apps für Handys und Tablets, Webanwendungen und Apps für den PC. Beim Gaming lassen sich mit Apps bestehende Spiele erweitern oder bequem auf einem mobilen Endgerät darstellen. Früher wurden viele Games nur auf dem PC oder auf einer bestimmten Konsole gespielt. Inzwischen können die User praktisch überall auf die tollen Spiele–Apps zurückgreifen. Bei ingame.de aus der modernen Metropole Hamburg erfahrt ihr viel über diese cleveren Lösungen und könnt die coolsten Apps für ein fantastisches Spielerlebnis entdecken.

App: Woher stammt der Begriff und was bedeutet er?

Die Bezeichnung App ist eine Abkürzung für Application Software, was übersetzt so viel wie Anwendungssoftware bedeutet. Eine Anwendungssoftware dient dazu, in Form eines Programms verschiedenste Lösungen für die Benutzer bereitzustellen. Dazu gehören unter anderem:

Ursprünglich verwendete man im Englischen der komplette Begriff „Application Software“ bzw. „Application“. Das erschien den meisten Entwicklern und Anwendern jedoch mit der Zeit zu aufwendig und die kürzere Bezeichnung „App“ setzte sich im englischen Sprachraum durch. In Deutschland kam der Begriff erst in Mode, nachdem Apple den iOS App Store in Leben gerufen hatte. Hier konnten ab 2008 die Nutzer verschiedenste Apps, also Programme, für das iPhone oder das iPad herunterladen und auf den Geräten installieren.

App Store
Apple bietet mit dem App Store tausende von Anwendungen und Spielen für das iPhone, iPad, Mac und andere iOS-Geräte an. © Silas Stein/dpa

In diesem Zusammenhang bezeichnete man zuerst fast ausschließlich Programme für Mobilgeräte als App. Später zog Microsoft nach und bot für PCs einen App–Store an. Auch für Apple Desktopgeräte lassen sich Apps aus dem Mac App Store downloaden und installieren. Trotzdem verstehen die meisten User und auch Entwickler unter einer App eine Software für ein mobiles Endgerät.

App: Welche App funktioniert auf welchem Endgerät?

Eine App nutzt bestimmte Prozesse und Schnittstellen des jeweiligen Gerätes, die das darauf installierte Betriebssystem bereitstellt. Da jedes Betriebssystem andere Parameter liefert, kann nicht jede App einfach auf jedem beliebigen Gerät arbeiten. Anwendungen, die auf mehreren gängigen Betriebssystemen wie iOS, Windows oder Linux laufen sollen, existieren daher häufig in unterschiedlichen Konfigurationen. Darüber hinaus sind viele der Programme mit mehreren Versionen solch eines Systems kompatibel. Zum Beispiel laufen die Apps auf verschieden alten Versionen von Windows oder Android.

Bei Android stürzen Apps ab
Viele Smartphone-Hersteller, wie zum Beispiel Samsung, verwenden Android als Betriebssystem. © Arne Immanuel Baensch

Bei Neuentwicklungen funktioniert die Installation auf einem veralteten Betriebssystem jedoch nicht immer. Manchmal ist ein älteres Programm nicht zum Laufen zu bringen. Das Problem lässt sich bei Computersystemen elegant umgehen, indem eine virtuelle Maschine installiert wird. Dieses Programm simuliert einen gekapselten PC, der mit einem eigenen Betriebssystem funktioniert. So ist es möglich, auf einem Gerät verschiedenen Betriebssysteme oder verschiedene Versionen eines Betriebssystems zu betreiben.

Das kann für folgende Aufgaben nützlich sein:

Moderne Apps prüfen automatisch das System und bieten eine passende Installation an.

Apps: Der Unterschied zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Apps

Um eine App zu programmieren, sind viel Zeit und Fachkenntnis nötig. Die Entwickler müssen oft viele Jahre an Ausbildung investieren, um dieses Ziel zu erreichen. Auch im Beruf sind ständig Weiterbildungen nötig, um auf dem aktuellen Stand der Technik mitzuhalten. Ausrüstung und Gehälter der Programmierer sind teuer. Daher können es sich die meisten Firmen nicht leisten, ein Programm einfach kostenlos abzugeben. Eine Alternative bieten Apps, die als Open Source erstellt wurden. Sie sind in der Regel kostenfrei und außerdem kann jedermann den Quellcode für diese Programme einsehen.

Die App WhatsApp auf einem Handy zeigt 37 ungelesene Nachrichten.
Viele Apps sind kostenlos, doch sollte man aufpassen, denn sogenannte „In-App-Käufe“ können teuer werden. © Isabel Infantes/imago

Auf Basis dieser Initiative ist beispielsweise das Betriebssystem Linux entstanden, für das es inzwischen auch zahlreiche Anwendungen gibt. Im App–Store finden sich zahlreiche frei verfügbare Apps, die nichts kosten. Dafür werden viele dieser Anwendungen durch Werbung finanziert. Das bedeutet, bei jedem Aufruf und in bestimmten Abständen erscheint auf dem Bildschirm des Nutzers eine Werbebotschaft. Ein anderes Modell verlässt sich auf die Community und bittet um Spenden für die Entwicklung. Hier bleibt es jedem Nutzer selbst überlassen, ob und wie viel für die App bezahlt wird. Bei erfolgreichen Programmen funktioniert das recht gut.

Gaming-Apps kann man sich im App Store und im Google Play Store herunterladen

Gute Gaming–Apps lassen sich natürlich im Play–Store oder im iOS App Store finden. Wer mag, kann auch in Blogs, Foren und auf den sozialen Medien nach Empfehlungen suchen. Eine weitere Entscheidungshilfe liefern die Bewertungen im Store. Sie zeigen direkt an, wie zufrieden die Nutzer mit der jeweiligen App sind. Außerdem ist die Anzahl der Downloads für die Software sichtbar. Je mehr Installationen es gibt, desto beliebter ist das Spiel. Die Betreiber der Seite ingame.de habe es sich zum Ziel gesetzt, wichtige und aktuellen Infos zu angesagten Gaming–Apps zu liefern. Hier erfahren die Leser alles über neue Versionen, Updates und clevere Tricks für mehr Spielspaß.

Zu den Top Games gehören unter anderem:

Pokémon GO wurde 2016 vom Entwickler Niantic als App veröffentlicht. Das Spiel erfreut sich auch heute noch großer Beliebthaut. Außerdem erfahren die Leser hier, was es Neues zur Xbox oder zur PlayStation gibt. Technische Innovationen, Zubehör und Tipps zur Installation helfen, den Spielspaß auf ein neues Level zu heben. Vorankündigungen für Neuerscheinungen unterstützen Fans bei der Planung neuer Einkäufe. Hier lässt sich in Verbindung mit Sonderaktionen so manches Schnäppchen machen. Auch kann man mit diesem Hintergrundwissen entscheiden, ob sich das Warten auf das neue Modell lohnt.

Ist es schwer, eine App selber zu programmieren?

Eine App selbst zu programmieren, ist kein Hexenwerk. Inzwischen gibt es verschiedenste Tools, die wie ein Baukastensystem funktionieren. Damit klickt man sich einfach die gewünschten Funktionen zusammen, gestaltet die Oberfläche und kann schon nach kurzer Zeit eine eigene App in Betrieb nehmen. Allerdings sind diesem System Grenzen gesetzt. Was nicht im Baukasten vorhanden ist, kann auch nicht in die App integriert werden.

iPhone Apps werden meist in den Programmiersprachen Swift oder ObjectiveC geschrieben.
iPhone Apps werden meist in den Programmiersprachen Swift oder ObjectiveC geschrieben. © dpa

Sollen weitere Funktionen hinzugefügt werden, ist dann echtes Programmierwissen gefragt. Programmieren lässt sich lernen, doch nicht jedem Menschen fällt das leicht. Wer sich damit als Hobby beschäftigen möchte, findet viele Anleitungen und Lehrmaterialien frei verfügbar im Internet. Bei ernsthaften Ambitionen sollten es schon eine Berufsausbildung oder besser noch ein Informatikstudium sein. Diese Ausbildung sichert später eine solide Basis, die sich für clevere und innovative Projekte nutzen lässt.

Woraum muss man beim Download von Apps achten?

Um die Geräte frei von Schadsoftware zu halten, sollten Apps immer nur von vertrauenswürdigen Quellen bezogen werden. Dazu gehören beispielsweise die App–Stores von Google, Apple und Microsoft. Auch größere und bekannte Firmen sowie öffentliche Institutionen genießen ein hohes Vertrauen in diesem Bezug. Weitere Indizien für eine ordnungsgemäße Funktion liefern die Bewertungen der Nutzer. Sie sind meist in Form von Sternchen sichtbar.

Vor dem Download von Apps sollte man sich unbedingt die Bewertung und die Kommentare anderer User durchlesen
Vor dem Download von Apps sollte man sich unbedingt die Bewertung und die Kommentare anderer User durchlesen. © ingame.de / Peer Schmidt

Je mehr Sterne vergeben wurden, desto besser wurde die App bewertet. Manchmal liefern die konkreten Kommentare zu diesen Bewertungen Aufschluss über die Eigenschaften der App. So bemängeln manche User die Optik oder die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Andere loben bestimmte Funktionen oder stellen Vergleiche mit ähnlichen Programmen an.

Das Logo von Norton Symantec AntiVirus auf einem Smartphone, dahinter die anonyme Figur eines Hacker
Norton Symantec AntiVirus bietet eine App für Smartphones an. © IMAGO / ZUMA Wire

Von schlecht bewerteten Apps sollten man Abstand nehmen und lieber nach Alternativen suchen. Das kann zwar eventuell etwas mehr kosten, dafür ist die Fehlerquote oft deutlich reduziert. Für alle Fälle kann ein Virenscanner hilfreich sein. Dieses Programm erkennt Schadsoftware und verhindert deren Download bzw. die Ausführung befallener Apps. Anti–Virenprogramme gibt schon längst nicht nur für PCs, sondern auch für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets. Sie sollten zur Grundausstattung für jedes elektronische Gerät mit Internetzugang gehören.

Auch interessant