Ark: Survival Evolved: Modder werden von Studio Wildcard bezahlt

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Das Entwicklerstudio Studio Wildcard verkündete, dass sie Moddern, welche an ihrem Dino-Survival Spiel Ark: Survival Evolved arbeiten in Zukunft bezahlen wollen. Wenn das nicht eine sehr nette Geste für die Community ist! Kündigt eure Jobs-die Dino-Mods rufen!

Mods erfreuen sich mittlerweile in jedem Spiel hoher Beliebtheit und werden manchmal sogar mehr gezockt, als das eigentliche Spiel. Ganze neue Spiele entstehen aus dieser kreativen Übernahme und Bearbeitung vorhandener Spiele von fleißigen Fans und Spielern. Studio Wildcard zollt diesen Anstrengungen nun Tribut und wird die Hersteller von Mods zu ihrem Spiel nun direkt bezahlen. So müssen die fertigen Mods nicht von Spielern selbst gekauft werden. Eure Jobs an den Nagel zu hängen, würden wir allerdings nicht wirklich empfehlen.

Was verdient ein Ark-Modder?

Studio Wildcard's Jeremy Stieglitz sagte,  man wolle folgenderweise vorgehen: Jeden Monat werden 15 Modder vom Studio ausgesucht, welche jeweils die Summe von 4000$ bekommen, um an ihren Projekten zu arbeiten. Ebenfalls in einem monatlichen Takt werden die Mods bewertet und man einigt sich darüber, ob man sie weiterhin unterstützen wird. Falls ein Projekt nicht weiter finanziert wird, wird ein neues gesucht, dem man die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung bieten möchte. Aber was, wenn es mehr als 15 tolle Mod-Projekte gibt? Dazu Stieglitz: Wenn wir das Programm erweitern müssen, weil mehr als 15 tolle Mods in Arbeit sind, werden wir keinen der vorherig Ausgewählten hängen lassen. Dann werden im Programm einfach in jedem Monat mehr Mods unterstützt. Zur Idee der Bezahlung allgemein äußerte man sich ebenfalls: Mit Hilfe dieser Bezahlung erhoffen wir uns, dass wir Autoren, welche wirklich Spaß an Mods machen haben und dazu noch einen normalen Job stemmen, unterstützen können, damit diese soviel Zeit wie sie wollen mit dem Arbeiten an der Mod verbringen können. Und, dass einige dieser Mods dann auch hoffentlich fertig gestellt werden können.

Wer bewertet nun die Mods und wie stellt Studio Wildcard sich die Zukunft vor?

Wer wäre besser geeignet als ein Modder selbst?- Richtig, niemand. Deswegen wird Cedric Burkes, dessen Mod Primitive Plus in einem Ark DLC erschien, derjenige sein, der sich die Projekte anguckt. Natürlich will man auch die Community integrieren, immerhin werden die Mods für sie gemacht. Vorstellen könnte man sich eine finale Abstimmung der Community, nachdem Cedric eine erste Auswahl der Mods vorgenommen hat.

Mit der Bezahlung einzelner Modder entstehen aber auch durchaus Probleme. Wenn zum Beispiel in Teams gearbeitet wird oder, wie es der Fall ist und was Mods so unglaublich gut macht, Modder untereinander Modelle, Texturen, Codes und dergleichen austauschen und leihen. So könnte es zu Streit zwischen den Modders kommen. Wildcard geht davon aus, dass die Modder das untereinander klären müssten, da sie sich gegenüber Wildcard dazu bereiterklärt haben, solche Dinge in Kauf zu nehmen. Natürlich gibt es Absicherungen und Regeln, an die man sich halten muss, Wildcard möchte sich aber insgesamt nicht groß einmischen.

Anbei bekommt ihr nun die Liste der 15 Modder die bis jetzt auserwählt wurden:

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