Assassin's Creed: Die Assassinen in der Übersicht - Altaïr Ibn-La'Ahad

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Der Release des langerwarteten Assassins Creed Origins steht kurz bevor. Eine schlappe Woche müsst ihr euch noch gedulden, bevor ihr Pyramiden plündert, Kamele reitet und eine kolossale Verschwörung der Templer aufdeckt. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen und gemeinsam in Nostalgie zu schwelgen, werden wir euch in den nächsten Tagen die größten Hauptfiguren aus den vorangegangen Teilen vorstellen und tief in den Orden der Assassinen eintauchen. Wir beginnen mit Altair, der in den letzten Zügen des Mittelalters lebte und arbeiten uns Stück für Stück in Richtung Moderne vor, wo Desmond Miles auf uns wartet. Wir hoffen, Neueinsteiger können einen kleinen Einblick in die Welt von Assassin's Creed genießen und echte Fans erinnern sich mit Freude zurück an die alte Zeit.

Spoilerwarnung: Der Artikel kann etwaige Spoiler enthalten, die euch Einzelheiten zum entsprechenden Teil der Reihe verraten.

Altaïr Ibn-La'Ahad ( 11. Januar 1165 – 12. August 1257) – Dritter Kreuzug

Altair ist ein recht mürrischer und sehr arroganter Zeitgenosse. Zumindest als wir ihn kennenlernen, wirkt er sehr undiszipliniert und ein wenig egomanisch. Er ist zwar ein sehr kompetenter Auftragskiller, der sein Ziel auch meistens erreicht, jedoch hat er nie wirklich gelernt, was es heißt, ein wenig Mitgefühl zu zeigen. Das stammt zum einen von seiner schwierigen Kindheit, denn sein Vater verstarb, als Altair grade mal 11 Jahre alt war, und zum anderen an der strengen Aufzucht in der Assassinen-Bruderschaft.

Altair begleiten wir über mehrere Teile hinweg und damit noch eine ganze Weile länger in seinem Leben als nur durch seine „wilde“ Zeit. Wir haben mit jedem weiteren Teil um ihn das Gefühl, dass er immer gutherziger und besonnener wird. Er heiratet und bekommt sogar zwei Söhne. Von diesen ist leider nicht allzu viel bekannt. Das Hauptaugenmerk legt man jedoch auf seinen ältesten Sohn. Abbas. Der Name ist nicht grundlos gewählt. In seiner Kindheit begann er seine Ausbildung zusammen mit einem weiteren Waisen. Dieser trug ebenfalls den Namen seines erstgeborenen Sohnes. Der Vater des Jungen Abbas war daran Schuld, dass sein Sohn und Altair zu Waisen wurden. Daraus resultierend begann eine sehr lange Feindschaft zwischen den beiden. Doch durch die Geburt von Altairs Sohn und der Namensgebung können wir schlussfolgern, dass Altair seinen Hass letztendlich beiseite schieben konnte.

Im späteren Verlauf werden wird Zeuge davon wie der Held sogar zum Großmeister der Assassinen-Bruderschaft aufsteigt und in einem sehr hohen Alter den Tod findet. Altairs Ende findet in einer unterirdischen Gruft statt, in der er sich mit einem Edensplitter einschließt, um sicherzugehen, dass dieser niemals in die falschen Hände gerät. Seine letzte Tat und auch seine letzten Jahre sind demnach das genaue Gegenteil seines früheren Ichs. Er wirkt sehr weise und sehr liebevoll, bevor er sich in die Gruft begibt, um den ewigen Schlaf zu finden. Altair zeigt uns auf eindrucksvolle Weise wie sich Menschen wandeln können. Als Jugendlicher noch maßlos hoch- und übermütig zeigt er eine sehr sensible Seite von sich, bevor wir uns von ihm verabschieden müssen.

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