Assassin's Creed: Die Assassinen in der Übersicht - Desmond Miles

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Der Release des langerwarteten Assassins Creed Origins steht kurz bevor. Nur noch einmal schlafen, bevor ihr Pyramiden plündert, Kamele reitet und eine kolossale Verschwörung der Templer aufdeckt. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen und gemeinsam in Nostalgie zu schwelgen, werden wir euch in den nächsten Tagen die größten Hauptfiguren aus den vorangegangen Teilen vorstellen und tief in den Orden der Assassinen eintauchen. Wir beginnen mit Altair, der in den letzten Zügen des Mittelalters lebte und arbeiten uns Stück für Stück in Richtung Moderne vor, wo Desmond Miles auf uns wartet. Wir hoffen, Neueinsteiger können einen kleinen Einblick in die Welt von Assassin's Creed genießen und echte Fans erinnern sich mit Freude zurück an die alte Zeit.

Spoilerwarnung: Der Artikel kann etwaige Spoiler enthalten, die euch Einzelheiten zum entsprechenden Teil der Reihe verraten.

Desmond Miles (13. März 1987 – 21. Dezember 2012) – Moderne

Desmond Miles wurde auf einem kleinen Hof geboren und bekam schon als kleiner Junge die Geschichten vom schon über 2000 Jahre anhaltenden Krieg zwischen Templer-Orden und Assassinen-Bruderschaft erzählt. Seine Kindheit bestand aus hartem Training durch seinen Vater und er wuchs in einer eher Nomaden-ähnlichen Gesellschaft auf. Dennoch war er eine Rebell. Er hielt die ganzen Geschichten für einen Mythos, um Kindern Angst zu machen. Eines Tages machte sich Desmond auf den Weg in die Freiheit. Zu seinem sechzehnten Geburtstag floh er von der Farm. Er arbeitete als Barkeeper in einer Discothek und seither waren die alten Geschichten für ihn vergessen. Dennoch versuchte er sich stets bedeckt zu halten, um niemandem seinen Aufenthaltsort zu liefern. Er zahlte nur in Bar, wechselte sogar seinen Namen.

Sein Verhalten lässt auf eine schweres geistiges Traumata schließen, welches er durch seine Erziehung und seine Ausbildung bekommen hatte. Paranoid und schon fast depressiv erscheint uns Desmond in den ersten Jahren. Dennoch nahm sein recht kurzes Leben noch eine turbulente Wendung. Er wird von den Templern, die er für ein Mythos hielt, gefangen genommen und durch eine Maschine dazu gezwungen, die Erinnerungen seiner Vorfahren nachzuerleben. Der mittlerweile erwachsene Desmond reagierte in dieser Zeit nur teilweise kooperativ und sein innerer Rebell zeigt sich in seiner Handlungsweise immer wieder. Auch hier ergreift er die Chance zu fliehen, als sich ihm diese bot. Im Laufe seiner Geschichte sehen wir zudem viele verschiedene Fassetten des Desmond Miles. So ist er der erste Assassine, der sich dem Krieg entziehen will. Seine Fluchtversuche zeigen uns, dass er sich nicht wirklich mit seinem eigenen Problemen auseinandersetzen will. Diesen Aspekt haben wir auch bei Edward Kenway festgestellt.

Im ständigen Konflikt

Desmond ist und bleibt im Herzen jedoch ein Rebell, der sich dennoch irgendwann seinem Schicksal fügen muss. Eher widerwillig begibt er sich wieder in die Reihen der Assassinen. Dort hat er immer noch sehr paranoide Züge an sich, die er bis seinem tragischen Tod, im Jahr 2012, nicht ablegen kann. Die Entwicklung von Desmond Miles zeigt uns auch einen sehr rachsüchtigen und unbeherrschten jungen Mann. Wir haben das Gefühl, dass er durch Gewaltausbrüche und schnippische Kommentare nur die Wut über diesen Krieg unterdrückt. Desmond war ein barscher und zynischer Einzelgänger, der eine ernste Auffassung vom Leben hatte, bedingt durch den Konflikt zwischen Assassinen und Templern aber auch durch seine frühe Ausbildung und seine eigene rebellische Art.

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