Assassin's Creed: Die Assassinen in der Übersicht - Edward James Kenway

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Der Release des langerwarteten Assassins Creed Origins steht kurz bevor. Fünf lächerlich lange Tage müsst ihr euch noch gedulden, bevor ihr Pyramiden plündert, Kamele reitet und eine kolossale Verschwörung der Templer aufdeckt. Um euch die Wartezeit etwas zu versüßen und gemeinsam in Nostalgie zu schwelgen, werden wir euch in den nächsten Tagen die größten Hauptfiguren aus den vorangegangen Teilen vorstellen und tief in den Orden der Assassinen eintauchen. Wir beginnen mit Altair, der in den letzten Zügen des Mittelalters lebte und arbeiten uns Stück für Stück in Richtung Moderne vor, wo Desmond Miles auf uns wartet. Wir hoffen, Neueinsteiger können einen kleinen Einblick in die Welt von Assassin's Creed genießen und echte Fans erinnern sich mit Freude zurück an die alte Zeit.

Spoilerwarnung: Der Artikel kann etwaige Spoiler enthalten, die euch Einzelheiten zum entsprechenden Teil der Reihe verraten.

Edward James Kenway (10. März 1693 – 3. Dezember 1735) - Goldenes Zeitalter der Piraterie

Edward Kenway war ein Pirat mit Seele. Wir lernen ihn nicht über mehrere Teile kennen, sondern erfahren nur wenig über ihn - zumindest wenn man ihn mit Ezio und Altair vergleicht. Dieser Eindruck reicht uns allerdings schon um zu sagen, dass Edward kein gewöhnlicher Pirat ist. Er hat Ziele und Prinzipien und sieht die Piraterie nur als ein Ziel, um seinen großen Traum wahr werden zu lassen. Den Traum für ein besseres Leben für sich und seine Frau. Diese lernte er recht früh kennen und heiratete ebenso jung. Er, als „Bauernlümmel“ groß geworden, und seine Frau, einer wohlhabenden Familie entstammend, haben eine eher grausige Ehe geführt.

Edward wollte stets das Beste und schnelles Geld für ein gutes Leben, während seine Frau einfach nur die Zweisamkeit suchte. Das ist auch der Grund, warum er sich letztendlich für die Piraterie entschied. Wenn es nach ihm geht, verdient man bei der Navy nicht genug und einen schnelleren Weg an Geld gibt es für ihn nicht. So kratzte er sein letztes bisschen Kohle zusammen und kaufte sich ein Schiff, um der Piraterie nachzugehen. Seine Frau entschied sich indes, während er auf See war, ihn zu verlassen. Durch diese niederschmetternde Nachricht ging es für Edward nur noch Berg ab. Er fing an zu trinken, zu prügeln und immer mehr Schiffe zu kapern. Aus dem kleinen Bauern wurde schnell ein Schrecken der Weltmeere. Dort traf er auch seinen engsten Freund, der niemand geringeres als Blackbeard war. In einem Gespräch mit anderen Piraten beschrieb Blackbeard seinen Freund folgendermaßen:

Also, seid ihr auf Beute und Abenteuer aus, ist Käpt'n Edward Kenway euer Mann. Doch Finger weg von seinem Privatleben! Diesen Mann umgeben Geheimnisse, nach denen sogar ich nicht frage.

Mit der Assassinen-Bruderschaft hatte Edward lange Zeit nicht wirklich etwas am Hut. Zu Beginn haben sie ihn sogar angegriffen und als Templer geächtet. Erst im späteren Verlauf seines Lebens wurde ein Mitglied der Bruderschaft. Edward zeichnet sich, während der gesamten Zeit die wir ihn begleiten dürfen, durch seine sarkastische und teils rüpelhafte Art aus. Fremden Menschen gegenüber mag er ziemlich herzlos wirken und er schlägt eigentlich auch lieber zu als sich mit seinem Innersten oder der Person gegenüber auseinanderzusetzen. Aber wir schauen hinter die Kulissen und sehen einen energiegeladenen Menschen mit dem Drang etwas zu verändern.

Im späten Verlauf erfahren wir, dass Edward von einem Templer getötet wird. Der mittlerweile sesshaft gewordene Edward hatte zum Schluss wirklich eine Wendung durchgemacht. Nicht zuletzt durch seinen Beitritt der Assassinen Bruderschaft, durch die er lernte wie unwichtig Geld und Reichtum doch waren, veränderte er sein Gedankengut wirklich radikal. Auch sein Piraten-Leben hängt er an den Nagel und nimmt auch wieder den Kontakt mit seiner Ex-Frau auf. Schließlich lebten die beiden ein paar Jahre zusammen. Edward zeugte zwei Kinder. Sein Junge: Hayden Kenway sollte noch eine große Rolle spielen. Dazu später mehr. Wie schon erwähnt, töten die Templer Edward und nahmen ihm auch die Kinder. Diese wurden allerdings nicht getötet, sondern zu Templern erzogen.

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