Luck or Skill

Battlefield 6: Skill-Based Matchmaking? SBMM-System ist Fluch und Segen

  • Janik Boeck
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Battlefield 6 soll laut dem Insider Tom Hendersen Skill-Based Matchmaking erhalten. Doch bei SBMM trennen sich die Geister der Fans. Für einige ist es ein Fluch, für andere ein Segen.

Redwood City, USA – Spiele sollen Spaß machen. Deswegen sind Entwickler und Publisher darauf angewiesen, den Spieler:innen das bestmögliche Spielerlebnis zu bieten. Sobald es einen kompetitiven Multiplayer wie in Battlefield oder Call of Duty gibt, tun sich allerdings Abgründe auf. Einige Spieler:innen sind schlicht besser als andere, was nicht immer für ein ausgeglichenes Spiel sorgt. EA und DICE wollen dem in Battlefield 6 offenbar entgegenwirken.

Release (Datum der Erstveröffentlichung)2021 (voraussichtlich)
Publisher (Herausgeber)Electronic Arts (EA)
SerieBattlefield
PlattformPC, PS4/PS5, Xbox One/Xbox Series X
EntwicklerDICE, Criterion Games
GenreFirst-Person Shooter

Battlefield 6: Leak verspricht Skill-Based Matchmaking wie in Call of Duty

Tom Henderson, unter Fans als zuverlässige Quelle für News rund um Battlefield 6 bekannt, kam kürzlich mit einem neuen Leak um die Ecke. Offenbar planen EA und DICE in Battlefield 6 ein System zum sogenannten Skill-Based Matchmaking (SBMM) zu implementieren. Bisher ist das allerdings noch unbestätigt. Im Shooter-Genre ist aktuell vor allem Call of Duty von Activision für ein solches System bekannt.

Das Skill-Based Matchmaking in Battlefield 6 soll allerdings anders operieren als das aus Call of Duty, das bisher in Call of Duty: Modern Warfare und Call of Duty: Black Ops Cold War zum Einsatz kam. Auf dem Papier ist das System von EA und DICE allerdings deutlich besser. Anders als bei Call of Duty besteht damit die Chance, dass Battlefield-Fans rundum zufrieden mit dem Skill-Based Matchmaking sind.

Battlefield 6: Wie funktioniert das Skill-Based Matchmaking im Vergleich zu Call of Duty?

Tom Henderson zufolge soll sich das Balancing in Battlefield 6 nicht an einzelnen Spielern, sondern am gesamten Team orientieren. Dazu soll das System vor einem Match im Hintergrund eine Simulation des selbigen durchlaufen. Anhand der durchschnittlichen K/D werden die Teams dann ausbalanciert, während das Spiel erstellt wird. Dieser Prozess klingt zunächst sehr komplex, soll aber nur wenige Sekunden in Anspruch nehmen.

Dadurch soll verhindert werden, dass gute Spieler:innen gezwungen werden, in jedem Spiel die Carry-Performance auszupacken, weil ihr Team deutlich schlechter ist. In Skill-Based Matchmaking Systemen, die sich an einzelnen Spieler:innen orientieren passiert dies öfter. Durch die hohe Spieler:innenzahl in Battlefield 6 ist es allerdings nicht möglich, sich dabei an Einzelpersonen zu orientieren.

Zwei Teams perfekt zu balancieren ist offensichtlich unmöglich. Das System in Battlefield 6 soll auch eher dafür sorgen, dass beide Teams eine faire Chance haben, ein Spiel zu gewinnen. Laut Tom Henderson soll das Skill-Based Matchmaking außerdem eine gute Verbindung gegenüber einem hohen Skill bevorzugen. Damit würden EA und DICE das Problem der Lags, das Call of Duty hat, lösen.

Battlefield 6: Skill-Based Matchmaking kommt

Battlefield 6: Skill-Based Matchmaking auf allen Servern?

Laut Tom Henderson bringen EA und DICE in Battlefield 6 die privaten Server zurück. Wer also keine Lust auf das Skill-Based Matchmaking hat, kann sich einfach einen eigenen Server mieten. Auf diesem finden dann unbalancierte Matches statt. Wer seine Gegner also einfach nur stompen möchte, kann das auch weiterhin tun. Für alle anderen dürfte das neue Skill-Based Matchmaking in Battlefield 6 allerdings eine willkommene Neuerung sein.

Es bleibt allerdings abzuwarten ob das System kommt und wie gut es funktioniert. Die Balance auf einer reinen K/D-Bewertung zu basieren, birgt in Battlefield schließlich auch Risiken. Während in einem Spiel wie Call of Duty, das mehr auf schnellem Gunplay beruht, eine solche Differenzierung durchaus aussagekräftig ist, könnte sich das in Battlefield 6 schwieriger darstellen. Die Spiele der Battlefield-Reihe basieren weniger auf dem reinen „Run and Gun-Gamepaly“ als der Konkurrent.

Durch den großen Fuhrpark, größere Karten, mehr Spieler und dem stärkeren Fokus auf Objective-basiertem Gameplay, besitzt Battlefield mehr strategische Tiefe. Nicht selten stehen in Battlefield daher Spieler:innen an der Spitze des Scoreboards, die als Versorger oder Medic Munition oder Medikits verteilen. Die K/D ist in Battlefield nur bedingt aussagekräftig darüber, ob eine Spieler:in wertvoll für ein Team ist. Inwieweit EA und DICE andere Faktoren als die K/D in Battlefield 6 beim Skill-Based Matchmaking berücksichtigen, bleibt abzuwarten.

Rubriklistenbild: © dpa/Electronic Arts

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