Battlefield 4: Anwaltskanzlei ermittelt gegen EA

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Es ist keine neue Nachricht, dass Battlefield 4 von DICE im Auftrag von EA nicht gerade fehlerfrei in den Handel kam. Doch nun könnte der holprige Start rechtliche Konsequenzen für den Publisher EA haben denn eine Anwaltskanzlei hat ermittlungen gegen den US-Konzern aufgenommen.

Wenn es in den Wochen seit Release des Taktik-Shooters aus dem Hause EA um Battlefield 4 ging, dann waren es meist keine positiven News. In der Regel ging es dann um Fehler oder die Unspielbarkeit des Titels. Auch jetzt muss der Shooter noch mit erheblichen Problemen kämpfen. Die EA-Aktie bekam die Fehler des Spiels teilweise auch schon mit nicht unerheblichen Kursabfällen zu spüren und erst kürzlich hat DICE versichert, dass die arbeiten an kommenden Download-Inhalten vorerst eingestellt wurden, um alle Kapazitäten auf die Fehlerbehebung zu konzentrieren. Auch diese Entscheidung führte umgehend zu einem Kursabfall der EA-Aktie und führte nun dazu, dass sich die Anwaltskanzlei Holzer, Holzer & Fistel eingeschaltet hat.

Die Kanzlei geht nun der Frage nach, ob und wie sehr EA die Aktionäre zwischen dem 24. Juli und dem 04. Dezember 2013 im Bezug auf die erwarteten Battlefield 4-Verkaufszahlen getäuscht haben könnte. Im Zuge dessen werden alle Investoren denen finanzielle Schäden entstanden sind gebeten, sich mit der Kanzlei in Verbindung zu setzen und den Sachverhalt zu schildern. Bisher ist allerdings noch völlig unklar, ob EA sich rund um Battlefield 4 tatsächlich etwas zu Schulden hat kommen lassen, sei es aufgrund einer versuchten oder einer bewussten Täuschung. Angaben zu diesen Fragen konnten der Kanzlei noch nicht entlockt werden, wir werden euch aber natürlich informieren, sobald es etwas Neues gibt.

Findet ihr die Ermittlungen gegen EA in Ordnung, oder ist das doch zu viel des Guten?

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