Battlefield 4: Laut EA sind Konsolen schuld an schwächeren Verkaufszahlen

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EA-COO Peter Moore hat sich jüngst gegenüber den Investoren des Publishers zu den Geschäftszahlen äußern müssen. Im Rahmen dieses Vortrags ging er auch auf den Grund für die schwächeren Battlefield 4-Verkaufszahlen ein. Laut ihm ist nicht die mangelnde Qualität schuld, sondern der Konsolenübergang.

EA und die reale Welt. Zwei Dinge die auf so viele verschiedene Weisen einfach nicht zusammen passen. Sei es, weil EA ein Spielepublisher ist und somit seine Existenz über die virtuelle Welt generiert, zum anderen aber auch durch Aussagen, wie die eingangs erwähnte. Das offiziell schlechteste Unternehmen der USA ist aber auch arm dran. Alle versuchen nur den Publisher schlecht zu reden, ihre tollen Innovationen zum Beispiel im Bereich Kopierschutz oder Spielenden lösen Shitstorms aus und den großartigen Erfolg der eigenen Origin-Plattform will auch niemand wahr haben, nur weil man gezwungen wird sie zu nutzen. Menno. Und jetzt wollen diese bösen Medien auch noch die Investoren mit Qualitätsmängeln behelligen? Sogar Anzeigen wurden erstattet? Nicht mit EA!

Denn wie jeder normal denkende Mensch mit etwas Verstand bereits längst erkannt hat, ist die mangelnde Qualität des von DICE entwickelten Battlefield 4 auf gar keinen Fall der Grund für die sinkenden Verkaufszahlen des Taktik-Shooters. Wo kämen wir denn da hin? Nein nein, die Spieler interessieren sich gar nicht für die Fehler, der Michael Pachter hat da schon ganz recht: Das sind nur die Medien! Das die Zahlen sinken kann also doch nur einen logischen Grund haben: Die Konsolen sind schuld! Ja, weil es gab ja den Wechsel von Xbox 360 und PlayStation 3 auf Xbox One und PlayStation 4. Da haben die Spieler lieber auf die Current-Gen Versionen der Spiele gewartet...um sie dann trotzdem nicht zu kaufen. Statt auf 3 (einschließlich PC) Plattformen, veröffentlichen wir also auf insgesamt 4 Konsolen und dem PC. Da ist doch klar, dass wenn man mehr Leute bedienen kann, weniger verkauft wird.

So ungefähr klingt, was Moore seinen Investoren aufgetischt hat. Battlefield 4 habe zwar immer noch mit diversen Problemen zu kämpfen, aber Server Probleme, Bugs, Abstürze und gelöschte Spielstände wirken sich nicht negativ auf die sinkenden Zahlen aus. Die negativen Auswirkungen kämen viel mehr durch den Generations-Übergang zu Stande. “Wir haben offensichtlich einen Rückgang bei der Current-Gen-Software beobachtet, da die Gamer die Next-Gen erwartet und gekauft haben. Bei Battlefield 4 war es in diesem Sinne nicht anders als bei FIFA oder Need for Speed, wobei aber die Current-Gen im Mittelpunkt stand, wie wir glauben, und nicht irgendwelche Fehler im Spiel selbst. Dieses Spiel hat einen langen Schwanz, wie wir alle wissen und wir werden in der Lage sein, es im nächsten Finanzjahr effektiv weiter zu verkaufen", so Peter Moore, der trotz solcher Aussagen als mental gesund bezeichnet wird.

Doch es geht noch weiter: “Also ja, wir haben Auswirkungen der Current-Gen-Aufweichung gesehen, die von Andrew und Blake in ihren Statements herausgestellt wurde, aber wie wir glauben, ist diese nicht auf Qualitätsprobleme zurückzuführen." Noch gibt es keine präzisen Verkaufszahlen zu Battlefield 4, allerdings wurde kürzlich bestätigt, dass etwa 1,6 Millionen Spieler Battlefield 4-Premium-Mitglieder sind.

Ich habe mir gedacht, machen wir doch einen kleinen Wettbewerb: Postet in den Kommentarbereich die realitätsfremdesten Aussagen, die z. B. von EA getroffen wurden. Spontan fällt mir da zum Beispiel einiges zum "beliebten" Origin ein. Der beste Post mit den meisten Upvotes gewinnt. Nur eine Kleinigkeit, aber die Ehre ist doch eh viel größer, oder? Also legt los!

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