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Mensch ärgere dich nicht und Co: Das sind die Lieblinge der Deutschen

Was spielt Deutschland?

Mühle, Dame und Co: Die beliebtesten Brett- und Gesellschaftsspiele der Deutschen

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Gesellschaftsspiele sind den Deutschen Heilig wie Bier, Sauerkraut und Demokratie. Doch was sind hierzulande die beliebtesten Vertreter? Wir schaffen Klarheit.

Eine Partie Mensch ärgere dich nicht am Abend mit der ganzen Familie. Oder eine Runde Schach in gemütlicher Runde und mit dem besten Freund. Mühle, Dame und Monopoly, Scrabble, Kniffel. Wir Deutschen lieben es noch heute mit Gleichgesinnten Gesellschaftsspiele spielen zu können. Es werden sogar Treffen organisiert, um in gewohnter Runde mit Freunden die ein oder andere Partie Kniffel spielen zu können. Oder sich bei Schnittchen, Getränken und Popcorn zum Monopoly zu treffen.

Ganz besonders viel Enthusiasmus und Leidenschaft allerdings, entwickeln wir bei Brettspielen. Sie lieben wir besonders und schon im Kindesalter wird den Kleinen diese Leidenschaft in die Wiege gelegt und selbst die Jüngsten beherrschen oftmals schon die Gabe der Strategiespiele, bei denen man einen kühlen Kopf bewahren muss, clevere Schachzüge ausüben muss, oder die Spielregeln so gut zu beherrschen, dass die Spielgegner mit der Leichtigkeit und Sicherheit und der gehörigen Portion Glück ausgeschaltet werden kann und die Sieger feststehen. Gesellschaftsspiele sind wichtig, um die Zusammengehörigkeit innerhalb einer Familie oder Freundeskreises nicht nur aufrecht erhalten zu können, sondern sie dadurch auch zu festigen. Als positiver Nebeneffekt können auf spielerische Weise Auge, Schnelligkeit Intelligenz und strategisches Vorgehen geschult und geübt werden. Wichtige Bausteine für die Persönlichkeitsstärkung und als Wegweiser für die Zukunft.

Mensch ärgere dich nicht, oder doch?

Dieses scheinbar einfache und so belanglose Spiel hat es tüchtig in sich. Denn durch die einfachen Spielregeln kann sich jeder noch so siegessicher geglaubte Spieler wieder ins Aus katapultieren. Und dies durch nur einen einzigen Würfelwurf des Mitspielers. Mensch ärgere dicht nicht kann zu sechst oder viert gespielt werden und kann richtig Spaß machen, wenn man auch verlieren kann. Und genau hierbei zielt die Strategie des Spiels ins Schwarze. Denn schon sicher auf der Siegesstraße befindlich alle Hütchen außer ein einziger noch, sind zuhause eingespielt und jetzt heißt es nur noch die richtige und passende Zahl zur würfeln. Und schon rückt der Mitspieler derweil gefährlich nah heran und würfelt sich Zahl um Zahl aufs besagte Feld und schwupps, hat er den einst so sicher im Hafen Geglaubten wieder rausgeschmissen.

Wer dann seinen Ärger in Zaum halten kann, ist schon ziemlich gut und hat gelernt, sich und seine Wut zu kontrollieren. Doch Neuligen kochen regelmäßig vor Wut bei diesem herrlichen Familienspiel, wo die Charakterstärke eines jeden Einzelnen immer wieder auf die Probe gestellt wird. Die Spielregeln sind klar und dennoch werden sie oft bezweifelt, verändert oder gar ausgetauscht. Bei Spielregeln.de findet man viele Spiele & Regeln und kann sich so einen Überblick auch zu diesem Brettspiel-Klassiker verschaffen.

Spieleabend anstatt TV

Selbst jüngere Semester veranstalten regelmäßig Spieleabende. Da wird beispielsweise Monopoly des Öfteren, wie auch Kniffel mit voller Inbrunst und Leidenschaft gespielt. Allein die Tatsache, dass man mit Spielgeld und den Spielkarten gut und clever vorgehen muss, sich Häuser und Immobilien aneignen kann, oder auch schnell wieder verliert. Das ganze Straßenzüge gekauft und wieder verloren werden könnten und dass man immer mit der Bank im Rücken seine finanziellen Möglichkeiten einschätzen muss, ist Gold wert. Denn das macht in der Runde richtig Spaß und kann auch strategischen Vorgehen schulen. Neben den üblichen Kartenspielen wie Poker und Skat, gehört Monopoly zu den mit beliebtesten Gesellschaftsspielen seit etlichen Jahren und sogar Jahrzehnten. Beim Kniffel und auch Scrabble ist Glück und Strategie gleichermaßen von Vorteil. Die Spannung steigt bei diesen Spielen, wenn der Gegner es schafft, immer wieder mit guten Augen des Würfels zu trumpfen und diese wunderbar für sich einsetzen kann.

Die Klassiker - Mühle und Dame

Mühle und Dame werden sehr gerne schon in frühen Jahren gespielt. Bei dem Mühlespiel ist ein klarer Kopf gefragt und ein kühne und kühles Vorgehen. Denn die Regeln hierfür sind recht einfach und dennoch knifflig. Das Spiel kann nur zu zweit gespielt werden und das Ziel ist es, auf den befindlichen Linien immer wieder eine Mühle herstellen zu können. Die abgeschlossene Mühle besteht immer aus drei Steinen einer Farbe entlang allen Linien auf dem Brett. Und immer dann, wenn eine Mühle zustande kommt, kann vom Gegner ein Stein entnommen werden. Jeder Spieler bekommt neun Steine in einer gleichen Farbe, meist schwarz und weiß. Hat der Gegner am Ende nur noch zwei Steine und kann somit keine Mühle mehr bauen, hat er verloren. Bei dem Spiel Dame werden zwölf weiße und schwarze Steine benötigt und zwei Spiele können loslegen. Auf einem Schachbrett werden die Steine in einer bestimmten Reihenfolge aufgelegt und ähnlich wie beim Schach angeordnet. Der Spieler muss versuchen, dass er durch bestimmte Züge und Überspringen den Gegner so ausschalten kann, dass er am Ende blockiert wird und sozusagen Spiel-unfähig wird.

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