Call of Duty: Activision holt den Sledgehammer raus

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Bisher wurde Call of Duty im Rhythmus von zwei Jahren abwechselnd von Infinity Ward (Modern Warfare-Serie, Ghosts) und Treyarch (World at War, Black Ops-Serie) entwickelt. So konnte sichergestellt werden, dass jedes Jahr im November ein neuer Schlauch-Shooter in den Regalen steht. Nun soll die Entwicklungszeit auf drei Jahre erhöht werden. Dazu holt sich Activision die hauseigenen Sledgehammer Games ins Boot.

So sicher wie das Amen in der Kirche erscheint seit dem ersten Call of Duty im Jahre 2003 jedes Jahr ein neuer Teil der Shooter-Serie. Während die ersten drei Spiele noch von Infinity Ward (1 und 2) und Spark Entertainment ("Finest Hour" für die Konsolen) entwickelt wurden, ist seit Call of Duty 2: Big Red One Treyarch mit an Bord und ersetzt Spark. Die beiden Studios wechselten sich seit dem ein Jahr später erschienenen dritten Teil (ebenfalls Treyarch) jährlich ab und bescherten uns so unter anderem die Modern Warfare-Reihe (Infinity Ward) und die Black Ops-Serie (Treyarch). Ein System, welches spätestens im letzten Jahr harscher Kritik ausgesetzt war. Publisher Activision Blizzard möchte jetzt aber anscheinend die Qualität der in letzter Zeit gescholtenen Serie steigern.

Wie das Unternehmen in ihrem aktuellen Geschäftsbericht bekannt gab, sollen künftige Teile nicht mehr in zwei, sondern binnen drei Jahren entstehen. Die so entstehende Lücke im Rotationssystem soll das hauseigene Sledgehammer Games-Studio schließen, die bereits an Modern Warfare 3 und Black Ops 2 beteiligt waren. Laut Activisions Eric Hirshberg dient diese Umstellung nicht nur der Qualitätssteigerung, sie birgt auch die Möglichkeit, neue Ideen und Konzepte zu wagen und einen abschließenden Feinschliff vorzunehmen. Vielleicht können wir ja bald durch ganz neue und andere Schlauchevel laufen und wie blöde in der Gegend herumballern.

Im November werden wir uns dann von den vorhandenen oder eben nicht vorhandenen Innovationen des Sledgehammer Games-Call of Dutys überzeugen lassen, denn am Veröffentlichungsrhythmus soll sich nach wie vor nichts ändern. 2015 sehen wir dann wieder ein Treyarch-Spiel, 2016 ist Infinity Ward an der Reihe. Glaubt ihr, dass drei Jahre Entwicklungszeit und ein drittes Studio dem Spiel gut tun, oder wird es dadurch nur noch mehr verwurschtelt? Schreibt eure Meinung in den Kommentarbereich.

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