Call of Duty: Black Ops 5 für 2020 wird von Treyarch übernommen

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Das für 2020 angekündigte Game Call of Duty: Black Ops 5 soll nun nicht mehr unter der Führung von den Studios Raven und Sledgehammer entwickelt werden. Stattdessen ist die Projektleitung an Treyarch übergeben worden, Raven und Sledgehammer dienen nur noch als Support.

Unerwarteter Umbruch

Activison soll letzte Woche gemeldet haben, dass die Studios Raven und Sledgehammer nicht mehr für die Entwicklung zuständig sind. Für das First-Person-Shooter-Franchise ist dies eine große Veränderung, denn die Firmen Treyarch, Infinity Ward und Sledgehammer wechselten sich seit 2012 in einem Takt von 3 Jahren stetig ab. Jetzt soll 1 Jahr vor Release doch noch der Entwickler gewechselt werden? Treyarch hat schon letztes Jahr mit Black Ops  4 veröffentlicht und sollte dementsprechend erst wieder 2021 an der Reihe sein.

  • 2012: Treyarch - Call of Duty: Black Ops II
  • 2013: Infinity Ward - Call of Duty: Ghosts
  • 2014: Sledgehammer - Call of Duty: Advanced Warfare
  • 2015: Treyarch - Call of Duty: Black Ops III
  • 2016: Infinity Ward - Call of Duty: Infinite Warfare
  • 2017: Sledgehammer - Call of Duty: WWII
  • 2018: Treyarch - Call of Duty: Black Ops IIII
  • 2019: Infinity Ward - Unangekündigt (wahrscheinlich ein neues Modern Warfare)

Diesmal wäre wie gewohnt Sledgehammer dran, anders war diesmal lediglich die Kooperation mit Raven Studios. Mit der plötzlichen Übergabe des Projektes an Treyarch ist dieses Schema nun unterbrochen. Raven und Sledgehammer werden Treyarch trotzdem als Support-Studios begleiten.

Brutale Überstunden für Black Ops 5?

Mit dem unerwarteten Wechsel heißt es für Treyarch nur zwei Jahre statt drei Jahre Zeit für die Spiele-Entwicklung. Ob dies machbar ist, ohne sich die Mitarbeiter mit Überstunden zum Feind zu machen, ist fraglich. Die Vorarbeit die Sledgehammer geleistet hat, soll allerdings nicht zu Nichte gemacht werden, der Singleplayer-Story-Modus soll ebenfalls in die Kampagne von Black Ops 5 integriert werden.

Wir haben hohe Erwartungen an das Spiel, denn der Release sollte ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung von der PS5 und der Xbox Scarlett passieren. Activison soll mit dem Umsatz von Black Ops 4 nicht ganz so zufrieden gewesen sein und will deshalb nun eine solidere Planung verfolgen.

Angeblich soll auch von einer Einführung vereinzelter Free-to-Play-Elementen die Rede sein - einst eine Horror-Vorstellung für Activision. Anscheinend hat Activision die Meinung diesbezüglich geändert, denn laut mehreren Quellen sollen Free-to-Play Komponenten für Modern Wafare 4 geplant sein. Für so manch Mitarbeiter eine eher unschöne Vorstellung.

Sledgehammer nicht mehr gut genug?

Obwohl Activison den Abtritt der beiden Führungskräfte eher als Beförderung eines besseren Personals verkaufte, war uns allen klar, dass dies nicht der Fall war. Kurz nach dem Abtritt verließen die ehemaligen Führungskräfte Michael Conrdrey und Glen Schofield die Firma daraufhin komplett. Michael Condrey gründete anschließend sogar ein neues Studio in Silicon Valley und nahm gleich dutzende Mitarbeiter von Sledgehammer mit.

Ebenfalls sollen Konflikte zwischen Raven und Sledgehammer Mitarbeitern zu dem letztendlichen Umbruch beigetragen haben. Die Stimmung war immer angespannt und es kam oft zu Streitigkeiten rundum das Spiel, heißt es.

Herrscht hinter den Kulissen doch eher das reinste Chaos? Und kann Treyarch die Situation wieder in den Griff bekommen? Activision lässt jegliche Berichte kommentarlos. Wir bleiben gespannt.

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