Knoten in den Fingern

Vanguard: CoD-Pros bekommen Angst – Verletzungen durch Controller-Movement?

  • Janik Boeck
    VonJanik Boeck
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CoD Vanguard wird freudig erwartet. Nach der ersten Beta kommen bei einigen Pros allerdings erste Sorgen auf. Das Movement könnte für echte Verletzungen sorgen.

Santa Monica, Kalifornien – Viele Fans warten ungeduldig auf Call of Duty Vanguard. Der neue Shooter aus dem Hause Activision soll am 5. November erscheinen. Nach der ersten Phase der Beta bekam Sledgehammer Games, Entwickler des neuen Call of Duty, massig Feedback aus der Community. Nun meldeten sich auch einige Pros mit einer Sorge zu Wort. Das Movement in Vanguard könnte zu echten Verletzungen führen.

Name des SpielsCall of Duty Vanguard
Release (Datum der Erstveröffentlichung)05. November 2021
Publisher (Herausgeber)Activision
SerieCall of Duty
EntwicklerSledgehammer Games
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X, PC
GenreFirst-Person Shooter

CoD Vanguard: Movement belastet Hände und Controller – Pros fürchten Verletzungen

Das erste Wochenende der Vanguard Beta liegt hinter den Fans und macht große Hoffnungen. Schon während die Beta lief, zeigte sich Sledgehammer Games offen für Feedback und arbeitete dieses umgehend ein. Fans können also schon in der Open Beta von Vanguard in den nächsten Wochen einige Änderungen erwarten. Nun meldeten sich aber einige CoD-Pros zu Wort und brachten ihre Sorgen zum Ausdruck.

In Vanguard wird es den Taktischen Sprint geben, den Fans schon aus Warzone und Modern Warfare 2019 kennen. Klassischerweise wird dieser mit einem doppelten Druck auf den linken Stick ausgelöst. Schon in Modern Warfare löste diese Funktion eine Debatte zum Slide-Canceling aus. In der Call of Duty League schloss man daher ein Gentleman‘s Agreement, den Taktischen Sprint nicht automatisch – also mit einem einfachen Tastendruck – auszuführen. Durch Vanguard könnte sich das nun ändern.

Vanguard Pros fürchten Verletzungen

Bei Casuals sorgte der Taktische Sprint und das häufige Slide-Canceln für kaputte Controller, weil diese der erhöhten Belastung nicht standhielten. Bei CoD-Pros war dies noch viel schlimmer, weil sie ihre Aktionen viel schneller und häufiger durchführten. Der „verbotene“ automatische Taktische Sprint verschlimmerte dies nur. Mit seiner Rückkehr in Vanguard könnte das Gentleman‘s Agreement allerdings kippen, weil Pros ernste Verletzungen der Daumen fürchten.

CoD Vanguard: Movement ist komplex – Genleman‘s Agreement könnte wegen Verletzungsgefahr kippen

Angestoßen wurde die Diskussion zum Erlauben des automatischen Taktischen Sprints in Vanguard von Doug „Censor“ Martin, einem Veteranen unter CoD-Profis. In einem Tweet schrieb Censor, dass er automatischen Taktischen Sprint erlauben würde, weil die Belastung für Controller und Hände einfach zu groß sei.

Wenn wir Taktischen Sprint in Vanguard haben, sollten wir automatischen Taktischen Sprint erlauben, denke ich. Unsere Controller werden gefoltert, weil wir den linken Stick 2.000.000 Mal am Tag drücken. Außerdem habe ich mein erstes Tattoo am linken Daumen davon.

Doug „Censor“ Martin auf Twitter

Censor ist dabei nicht der einzige, der sich zum automatischen Taktischen Sprint äußert. Shotzzy, ein junger Star der CDL, äußerte sich schon zu Anfang der Beta von Vanguard: „Eine Stunde drin und mein Daumen durchlebt alles.“ Shotzzy, der unter Fans als einer der „Urheber“ des Slide-Cancel-Movements bekannt ist, könnte also ein starkes Zünglein an der Waage sein.

Seit Modern Warfare 2019 ist das Movement in CoD-Titeln deutlich komplexer geworden als zuvor. Um es zu perfektionieren, muss der linke Stick ständig belastet werden und damit auch der linke Daumen. Den automatischen Taktischen Sprint in Vanguard zu erlauben, könnte für viele Pros also tatsächlich eine wichtige Entscheidung sein, weil sie möglicherweise Verletzungen an der Hand vorbeugt.

Rubriklistenbild: © Activision/unsplash (Montage)

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