Modern Warfare 2 muss einschlagen

Modern Warfare 2: 10 Dinge, die das neue CoD dringend besser machen muss

  • Janik Boeck
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2022 soll ein neues Call of Duty mit dem Titel Modern Warfare 2 kommen. Der Shooter sollte einige Dinge verbessern, um nicht zu scheitern. Das sind die Top 10.

Santa Monica, Kalifornien – Call of Duty steckt in einer kleinen Krise. Der letzte Teil der Reihe – Call of Duty Vanguard – wurde nicht ansatzweise so gut angenommen, wie sich Publisher Activision das gewünscht hätte. Damit sich dieses Ärgernis im Jahr 2022 nicht wiederholt, muss einiges passieren. Wir haben eine Top 10 der Dinge zusammengestellt, die sich in Modern Warfare 2 ändern müssen, damit das Spiel von Entwickler Infinity Ward kein Fehlschlag wird.

Name des SpielsCall of Duty Modern Warfare 2 (unbestätigt)
Release (Datum der Erstveröffentlichung)TBA
Publisher (Herausgeber)Activision
SerieCall of Duty
EntwicklerInfinity Ward
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC (unbestätigt)
GenreFirst-Person Shooter

Modern Warfare 2: Deshalb steht das nächste CoD unter besonders großem Druck

Warum Modern Warfare 2 abliefern muss: Call of Duty Vanguard war für den Publisher aus Santa Monica gelinde gesagt eine Enttäuschung. Der aktuelle Teil der Reihe wurde von Fans bei Weitem nicht so gut angenommen, wie man sich das vielleicht erhofft hatte. Neben etlichen Bugs, die das Spiel zum Start plagten, haben viele Spieler*innen auch ihre Probleme mit Design-Entscheidungen und dem Setting an sich.

2022 steht der nächste Teil der Reihe an. Bei diesem soll es sich laut Gerüchten um Call of Duty Modern Warfare 2 handeln. Der kommende Shooter, der unter der Aufsicht von Activision entsteht wurde an ein beliebtes Studio übergeben. Infinity Ward entwickelt Modern Warfare 2 und Warzone 2 gleich dazu. Damit MW2 nicht floppt, müssen allerdings einige Dinge passieren. Schließlich soll Call of Duty 2023 laut Gerüchten kein neues Spiel hervorbringen.

Modern Warfare 2: Platz 10 – Vollständiges Game

Modern Warfare 2 muss vollständig sein: Im ersten Moment klingt das selbstverständlich. Schaut man sich die letzten Releases der Reihe jedoch einmal genauer an, kommt Call of Duty in den letzten Jahren nicht um einige Startschwierigkeiten herum. CoD Vanguard zum Beispiel kämpft bis heute mit Bugs im Zombie-Modus. Modern Warfare 2 muss solche Fehler unbedingt vermeiden, um Spieler*innen nicht früh zu verschrecken.

Das neue CoD muss darüber hinaus von Anfang an genügend Inhalte bieten. CoD-Vanguard startete mit 20 Karten im Multiplayer, während Black Ops Cold War lediglich acht Maps zum Launch anbot. Modern Warfare sollte sich am besten dazwischen positionieren. Da das Spiel die „Modern Warfare“-Reihe fortsetzen soll, sehen wir hier aber kein Problem. Schließlich können in Modern Warfare 2 einfach alte Maps neu aufgelegt werden.

Modern Warfare 2: Platz 9 – Support nach dem Launch

Modern Warfare 2 muss nach dem Launch gut supportet werden: Dieser Punkt schließt im Endeffekt direkt an den vorherigen an. Gerüchten zufolge soll Call of Duty als Reihe 2023 kein neues Spiel auf den Markt bringen. Vorausgesetzt das stimmt, muss Modern Warfare 2 die Spieler*innen also über zwei Jahre lang unterhalten. Entwickler Infinity Ward muss daher sicherstellen, dass die Fans sich von der ersten Sekunde an gut betreut fühlen.

Call of Duty Modern Warfare 2 braucht zum Launch vernünftigen Support

Dazu zählt zum einen, dass Entwickler und Publisher offen mit den Spieler*innen kommunizieren müssen. Zum anderen sollte nach dem Launch von Modern Warfare 2 schnell dafür gesorgt werden, dass spannende Inhalte nachgeliefert werden, um die Langzeitmotivation der Fans zu befeuern. Andernfalls könnte Modern Warfare 2 vor allem im zweiten Jahr stark abbauen.

Modern Warfare 2: Platz 8 – Sinnvolle Inhalte

Modern Warfare 2 braucht sinnvolle Inhalte: Stichpunkt Langzeitmotivation: Modern Warfare 2 braucht sinnvolle Inhalte, welche die Spieler*innen motivieren weiterzuspielen. Dazu zählen zum Beispiel Herausforderungen für Waffentarnungen oder Visitenkarten.

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Dabei ist es vor allem auch wichtig, dass Modern Warfare 2 nicht überflutet wird mit Grind-Inhalten – also Inhalten, die extrem viel Spielzeit erfordern. Hier hatte vor allem CoD Vanguard ein großes Problem, doch dazu später mehr.

Modern Warfare 2: Platz 7 – Design-Entscheidungen sind wichtig

Modern Warfare braucht das richtige Gameplay-Design: Seit dem Launch von Modern Warfare 2019 gibt es für viele Fans der Reihe einige Probleme in Sachen Design-Entscheidungen. Vor allem Totenstille als Feldupgrade sorgte bei vielen Fans für hochgezogene Augenbrauen. Auch die Tatsache, dass Geist sitzende Spieler*innen schützte, sorgte eher für Frust als für Freudenschreie.

Diese Entscheidungen sind sicherlich nicht leicht. Modern Warfare 2 wird nämlich, wie alle anderen CoDs auch, auf einem schmalen Grat balancieren müssen. Für den Shooter geht es darum, sowohl Casuals als auch kompetitive Spieler*innen zu beglücken. Das ist ein Spagat, mit dem so manche große Spiele zu kämpfen haben.

Modern Warfare 2: Platz 6 – Time to Kill (TTK)

Die TTK von Modern Warfare 2 muss stimmen: Auch hier lässt sich CoD Vanguard als Negativbeispiel nennen. Die Time to Kill (TTK) im aktuellen Call of Duty ist extrem kurz. In Kombination mit der hohen Sprint-to-Fire-Time (der Zeit, die man nach dem Sprinten braucht, um zu schießen) sorgt das für ein großes Problem: Campen wird belohnt. In Vanguard gilt die Faustregel: Wer zuerst schießt, gewinnt in aller Regel das Duell.

Modern Warfare 2: Die Time to Kill dürfte ein extrem wichtiger Faktor für das nächste CoD sein

Modern Warfare 2 sollte hier eine andere Lösung finden und die TTK leicht nach oben anziehen. Für absolute Neulinge mag eine geringe TTK angenehm sein, weil sie dadurch öfter einen Kill erzielen. Für Fortgeschrittene und Expert*innen ist eine geringe TTK allerdings eher nervig, weil sie die Skill-Lücke schließt.

Modern Warfare 2: Platz 5 – Waffen-Level

Modern Warfare 2 braucht angemessene Waffen-Level: CoD Vanguard war zum Launch absolut geflutet mit Waffen. Die meisten von denen hatten 70 Waffen-Level, die man alle erspielen musste, um Aufsätze freischalten zu können. Das dauerte teilweise Tage des ununterbrochenen Spielens. Modern Warfare 2 braucht hier einen anderen Ansatz. In der Regel haben die wenigsten Spieler*innen Zeit, neben Schule, Ausbildung, Studium oder Arbeit noch einmal 20+ Stunden in ein Spiel zu stecken, um Waffen zu leveln.

Vor allem für Spieler*innen, die Modern Warfare 2 kompetitiv spielen wollen, ist dieses Design eine Katastrophe, weil sie darauf angewiesen sind, immer die Meta-Waffen zu spielen. Wenn die Meta in Call of Duty wechselt, bedeutet das für diesen Teil der Spieler*innen noch einmal mehr Arbeit.

Modern Warfare 2: Platz 4 – Spawn-Logik

Keine Spawn-Traps mehr in Modern Warfare 2: Dieses Problem startete in Modern Warfare 2019, wurde in CoD Vanguard jedoch noch einmal auf die Spitze getrieben. Zum Launch des aktuellen Teils kursierten etliche Clips, in denen Spieler*innen im Spawn gekillt wurden und keine Möglichkeit auf Gegenwehr hatten.

Modern Warfare2 sollte dringend an der Spawn-Logik arbeiten

Der Grund dafür war das sogenannte Squad-Spawn-System. Dieses verpflanzte neu spawnende Spieler*innen dort auf die Map, wo die meisten Verbündeten waren. Dabei wurde jedoch außer Acht gelassen, ob diese gerade in Bedrängnis waren oder nicht. Modern Warfare 2 braucht hier ein ausgeklügelteres Spawn-System, um Spawn-Traps und Frust zu verhindern.

Modern Warfare 2: Platz 3 – Skill-Based-Matchmaking

Modern Warfare 2 braucht ein neues Matchmaking: Seit Modern Warfare 2019 fleht ein großer Teil der Community, dass Call of Duty einen Ranglisten-Modus bekommt. Der Grund ist das Skill-Based-Matchmaking (SBMM), bei dem Spieler*innen, die auf dem gleichen Skill-Level spielen, in eine Lobby geworfen werden. Viele Fans finden das ermüdend, weil die Matches dadurch härter umkämpft seien.

Die Forderung der Fans, das SBMM in CoD abzuschaffen, ist bislang jedoch eher auf taube Ohren gestoßen. Es wäre jedoch durchaus spannend zu sehen, wie sich die Influencer*innen-Szene in CoD entwickelt, wenn SBMM in Modern Warfare 2 ausgeschaltet würde. Aktuell sieht man auf den einschlägigen Plattformen nämlich eher High-Kill-Gameplay in Warzone als in Vanguard.

Modern Warfare 2: Platz 2 – Unnötige Gimmicks

Modern Warfare braucht keine zig Anhängsel für Waffen: Hierbei handelt es sich sehr wahrscheinlich nur um Wunschdenken. Kosmetische Gimmicks sind längst fester Bestandteil vieler Videospiele. Auch Modern Warfare 2 wird darum nicht herumkommen, schließlich verdient Activision dadurch einen Haufen Geld.

Modern Warfare 2: Das neue CoD darf gerne auf unnötige Gimmicks verzichten

Diese Gimmicks, namentlich Animationen zum Rundenende, sorgen aber in Vanguard beispielsweise dafür, dass sich einzelne Runden extrem lang ziehen. Das Gefühl von „kurz eine Runde spielen und wieder aufhören“, das Call of Duty immer so attraktiv gemacht hat, geht dadurch verloren. Hier darf Modern Warfare 2 sich gerne an das alte Sprichwort halten: Weniger ist mehr.

Modern Warfare 2: Platz 1 – Ranglisten-Modus

Modern Warfare 2 braucht eine Rangliste: Eine Lösung des Problems auf Platz 3 wäre ein Ranglisten-Modus in Modern Warfare 2. In diesem könnten Spieler*innen ihr Können unter Beweis stellen und sich ihren Sieg redlich verdienen. Im normalen Modus könnte man das SBMM dann deaktivieren und einfach aus Spaß an der Freude spielen.

Dadurch dürften auf YouTube und Twitch auch wieder mehr Gameplay-Clips mit absurd vielen Kills auftauchen. CoD-Pros wie Optic Scump sprachen sich schon für eine solche Änderung aus. Das liegt nicht zuletzt daran, dass bei diesen Pros ein Funken Nostalgie mitschwingt, wenn sie an „die gute alte Zeit“ denken. Unabhängig vom SBMM wäre eine Rangliste allerdings auch ein guter Motivator, Modern Warfare 2 langfristig zu spielen. Man könnte den Rang beispielsweise an Belohnungen koppeln, um Spieler*innen bei der Stange zu halten.

Was meint ihr? Was braucht Modern Warfare 2 unbedingt, um ein voller Erfolg zu werden?

Rubriklistenbild: © Activision (Montage)

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