Eine neue Hoffnung

Vanguard: Beta macht große Hoffnungen für den Release des neuen Call of Duty

  • Janik Boeck
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Vanguard ist der nächste Titel der Call of Duty-Reihe von Activision und Sledgehammer Games. Wir sagen, warum die Beta große Hoffnung für den Release des Shooters macht.

Santa Monica, Kalifornien – Das erste Wochenende der Vanguard Beta ist gelaufen. Die Fans, die das Spiel vorbestellt haben und eine PlayStation besitzen, konnten selbst Hand anlegen. Der erste Eindruck des Spiels stimmte viele davon positiv. Trotzdem gab es schon einige Dinge zu bemängeln. Entwickler Sledgehammer Games zeigte sich jedoch offen für Kritik und machte damit Hoffnung für das neue Call of Duty.

Name des SpielsCall of Duty: Vanguard
Release (Datum der Erstveröffentlichung)05. November 2021
Publisher (Herausgeber)Activision
SerieCall of Duty
EntwicklerSledgehammer Games
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC
GenreFirst-Person Shooter

Vanguard: Beta zeigt große Mängel – Spawns lassen Fans verzweifeln

Die Beta von Call of Duty Vanguard hat ihre erste Phase überstanden. Vom 10. bis zum 12. September konnten Vorbesteller:innen auf der PS4 und der PS5 erstmals selbst Hand anlegen. Dabei gelangten einige kleinere und größere Mängel ans Tageslicht. Die aufgetauchten Probleme sind allerdings nicht von großer Natur. Hier findet ihr die wichtigsten Entdeckungen aus der Vanguard Beta in der Übersicht.

  • Schlechte Spawns – Spawnkills machten das Spiel auf Hotel Royal unspielbar
  • Schlechter Sound – Schritte der Gegner:innen waren kaum zu hören
  • Geringe Sichtbarkeit – Auf einigen Maps waren Gegner:innen nicht zu erkennen

Neben diesen drei großen Problemen hatten die Fans auch noch einige Kleinigkeiten zu bemängeln, die sich leicht beheben lassen. In der Vanguard Beta wurde die Map Roter Stern für 6 gegen 6 ausgelegt, was zu wenig Spieler:innen für eine so große Map sind. Im Gegenzug waren auf der deutlich kleineren Map Hotel Royal insgesamt 28 Spieler:innen zugleich.

Davon abgesehen waren die meisten Fans allerdings durchaus zufrieden mit der ersten Phase der Vanguard Beta. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Sledgehammer Games schon während der Beta per Twitter auf das Feedback reagierte. Der transparente Austausch mit der Community sorgte dafür, dass viele Fans sich umso mehr auf das fertige Spiel freuten.

Vanguard: Beta zeigt große Mängel – Sledgehammer Games arbeitet mit Fans zusammen

Das größte Problem in der Vanguard Beta waren die Spawns. Vor allem im neuen Modus Patrol auf Hotel Royal führte das zu viel Frust bei Fans. Auf Twitter kursierten etliche skurrile Clips von Spieler:innen, die innerhalb weniger Sekunden 20 Kills und mehr machten. Sledgehammer reagierte allerdings schnell und versprach dieses Problem anzugehen. Auch die unhörbaren Schritte von Gegner:innen und die schlechte Sichtbarkeit wurde vom Entwickler aufgenommen.

Vanguard: Warum die Beta große Hoffnungen für den Release des neuen Call of Duty macht

Dass Sledgehammer Games aktiv mit den Fans in den Austausch trat und die ersten Verbesserungen schon während der Beta in Vanguard vornahm, ist ein extrem gutes Zeichen. Schon der eingefügte FOV-Slider in Vanguard ist ein Zeichen dafür, dass die Entwickler:innen zuhören. Für viele Fans zeigt das, dass das Studio am Spiel arbeiten will. Man will die Fans scheinbar aktiv mit einbeziehen und sich das Feedback zu Herzen nehmen. Damit ist Vanguard schon jetzt in einer besseren Position als Black Ops Cold War seiner Zeit.

Neben dem größeren Content scheint Sledgehammer Games Fehler auch schneller beheben zu können als Treyarch. Selbstverständlich kann nur die Zeit zeigen, ob die Entwickler halten können, was ihre Taten aktuell versprechen. Die nächsten Phasen der Vanguard Beta werden diesbezüglich sicher einen guten Eindruck liefern. Aktuell steht Vanguard bei den Fans allerdings gut da.

Rubriklistenbild: © Activision (Montage)

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