Was können die 2 Waffen aus Vanguard?

Warzone: Meta oder Schrott? So stark sind die neuen Vanguard-Waffen laut Experte

  • VonSven Galitzki
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Das Warzone-Arsenal ist seit kurzem um 2 neue Waffen aus Call of Duty: Vanguard reicher. Doch wie schlagen sich die beiden Knarren? CoD-Experte JGOD ordnet ein.

Santa Monica, Kalifornien – Activision hat jetzt überraschend den Battle Pass der vor kurzem gestarteten Season 6 nachträglich mit 24 Items aus Vanguard erweitert. Noch vor dem Release des neuen Call of Duty kann man dadurch bereits 2 Vanguard-Waffen für Warzone (und Black Ops Cold War) freischalten und sie dort nutzen. Doch was können die beiden Schießeisen überhaupt? Der bekannte CoD-Experte JGOD hat die Knarren mal genauer unter die Lupe genommen.

Name des SpielsCall of Duty: Warzone
Release20. März 2020
HerausgeberActivision
SerieCall of Duty
EntwicklerRaven Software
PlattformPS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC
GenreFirst-Person Shooter, Battle Royale
GeschäftsmodellFree to Play

Warzone: Das sind die 2 neuen Vanguard-Waffen

Diese Waffen sind jetzt neu: Konkret geht es um das Sturmgewehr STG 44 und die DMR M1 Garand – allesamt jetzt neu in der Season 6 von Warzone und Black Ops Cold War hinzugekommen. Beide stammen eigentlich aus CoD Vanguard und beide tauchten bereits vor Kurzem im Menü von Warzone auf, konnten aber nicht freigeschaltet oder auf regulärem Wege ausprobiert werden.

Nun kann man beide Schießeisen aber ganz normal freispielen und nutzen (auch für die persönlichen Loadouts) – und das schon vor dem Release und der Integration von Vanguard. Die 2 neuen Schießeisen kommen dabei nicht als Basis-Waffen, sondern in Form von verschiedenen Bauplänen ins Spiel. Zu jeder Waffe gibt es je 2 solcher Blueprints.

Warzone: Der Battle Pass der Season 6 umfasst jetzt auch Waffen aus CoD Vanguard

So bekommt ihr die STG 44 und die M1 Garand: Im Prinzip muss man zum Freischalten der STG und der M1 Garand in Warzone und Black Ops Cold War nur spielen und den Battle Pass der Season 6 leveln. Alle 4 Baupläne werden dann auf verschiedenen Stufen des Battle Pass als Belohnung vergeben – frei für alle Spieler.

Warzone: Was können die STG 44 und die M1 Garand in der Praxis?

Das ist der Experte hinter der Einschätzung: Unter anderem hat sich JGOD, ein bekannter, kompetenter und sehr beliebter „Call of Duty“-Experte, mit den beiden Neuzugängen beschäftigt und sie mal auf Herz und Nieren getestet. In einem seiner neuesten Videos hat er dann seine ausführliche Analyse und deren Ergebnisse präsentiert.

Falls ihr euch das in voller Länge anschauen wollt, findet ihr hier das entsprechende YouTube-Video:

Wir fassen sein Urteil zu den beiden Waffen aber auch in kompakter Form nachfolgend für euch zusammen.

Das sagt JGOD zur STG: Die STG kommt in Form von 2 Bauplänen – einer für kurze und einer für lange Reichweite. JGOD fokussierte sich bei seiner Analyse auf den Blueprint „Warnsignal“, da dieser tatsächlich ein gängiges Sturmgewehr-Setup repräsentiert und nicht wie der andere eher darauf ausgelegt ist, SMGs Konkurrenz zu machen.

In den Augen des Experten handelt es sich dabei um ein solides Sturmgewehr mit einer ziemlich starken Time to Kill (TTK), das von den Stats her stark der AK-47 ähnelt. Die STG benötigt dabei 5 bis 7 Schuss im Nahbereich und 6 bis 8 Schuss über weitere Distanzen, um einen Gegner in die Knie zu zwingen.

Zur besseren Einordnung: Die Cold War AK gehört wiederum zu den aktuell beliebtesten Waffen nach Start der Season 6 von Warzone und gehört auch zu den besten Sturmgewehren im Battle Royale.

Der Nachteil der Bauplan-Version ist das für Warzone fast schon zu kleine 30-Schuss-Magazin, doch das wird man bei der Standard-Waffe bei Release mit entsprechenden Modifikationen ausgleichen können.

So sieht JGOD die M1 Garand: Bei der M1 Garand fokussierte sich JGOD auf den Blueprint “Weißer Obsidian”. Was ihm dabei auffiel: Dieser hat zwar optisch einen heftigen Rückstoß, doch der tatsächliche Rückstoß der Waffe ist nur minimal. Ihr solltet also nach etwas Eingewöhnung keine Probleme damit haben, beim Schießen auf dem Ziel zu bleiben.

Die Kugelschnelligkeit der M1 ist zwar laut JGOD „etwas langsam“, doch bei der Basis-Waffe dürfte das dem Experten zufolge „mit den richtigen Aufsätzen“ viel besser sein. Das Schadensprofil der Waffe ist jedoch richtig kompetitiv – auch ohne die Aufsätze zu ändern. Diese DMR benötigt dabei 3 bis 5 Schuss, um einen Feind niederzustrecken und bietet, wenn man konsistent Headshots landen kann, auch eine „krasse TTK“.

JGOD ist hier der Meinung, dass die Basis-Version der M1 eine tolle, halb-automatische Waffe für mittlere bis kurze Reichweite sein wird, doch die aktuell verfügbaren Baupläne werden nicht oben in der Meta mitspielen.

Kurzum: Die Waffen-Baupläne scheinen gar nicht mal so schlecht zu sein und lassen bereits darauf schließen, dass die Basis-Waffen selbst ganz oben mitspielen könnten, sobald man da aus den Vollen schöpfen und sie nach Einführung mit entsprechenden Aufsätzen weiter optimieren kann.

Rubriklistenbild: © Activision (Montage)

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