Capcom: Schwache Zahlen geben Anlass zur Sorge

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Capcom, der Publisher vieler bekannter Titel wie Street Fighter, Monster Hunter, Devil MayCry oder Resident Evil, verzeichnet momentan rückläufige Zahlen.

Rückläufige Zahlen für Capcom

Die letzten, veröffentlichten Zahlen geben Grund zur Sorge: Die Firma verzeichnete dort Verkaufszahlen von 25.917 Millionen Yen, also umgerechnet 240 Millionen Dollar, für den Zeitraum von April bis September. Das entspricht im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres eine Minderung von 51,3 Prozent.

Im betrieblichen Einkommen verzeichnete Capcom einen Wert von 40 Millionen Dollar, was einen Fall von 40 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr ausmacht.

Der Publisher meint zu den rückläufigen Zahlen, dass es daran liegt, dass im Moment so wenig neue Software auf den Markt gekommen ist. In der ersten Hälfte des Jahres gab es im Vergleich zur gleichen Zeit im Jahr 2013 keine großen Titel, die die Zahlen in die Höhe treiben konnten. 2013 sah das Ganze noch anders aus, denn durch die Veröffentlichung von Monster Hunter 4 in Japan wurden die Zahlen für Capcom wieder nach oben getrieben.

„Es wurden keine neuen, großen Titel in dieser Zeit heraus gebraucht, die Verkäufe haben sich auf bereits bestehende Titel fokussiert.“, so Capcom in einer offiziellen Stellungnahme.

Trotz des wohl eher mauen Quartals, das Capcom hatte, wird die Jahresbilanz wohl aber nicht allzu schlecht aussehen. Der Publisher rechnet mit einem Netto-Verkauf von 740 Millionen Dollar und einen Netto-Verdienst von 61 Millionen Dollar.

Und wahrscheinlich wird Capcom, wenn die nächsten großen Titel auf den Markt kommen, sich auch wieder erholen. bis dahin bleibt abzuwarten, was passiert.

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