Computex 2019: Alles zu i9-9900, Ice Lake-U und Cascade Lake-X von Intel

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Mehr Power für Ultrabooks und ein Nachfolger für Skylake - Auf der Computex nutzte Intel die eigene Keynote, um gleich mehrere neue Prozessoren anzukündigen. Mit dabei: Ice Lake-U, die zehnte Generation der i-Core-Prozessoren für Ultrabooks und Cascade Lake-X, der Gerüchten zufolge das Skylake-X-Refresh ersetzen soll.

Intel: i9-9900KS schon vor der Messe enthüllt

Schon zwei Tage vor dem offiziellen Messebeginn enthüllte Intel das neue Flagschiff für alle Desktop-Systeme. Mit dem i9-9900KS (S steht für Special) kam der US-amerikanische Hersteller dem ewigen Konkurrenten AMD zuvor und präsentierte einen Prozessor, der sich kaum vom Top-Seller des letzten Jahres unterscheidet, dafür aber mit 5GhZ Basistakt und ebenso hohen, garantierten All-Core-Turbo Werten von 5GhZ auftrumpfen will.

Ice Lake-U: Intel verspricht bis zu 18% mehr Leistung

Damit jedoch nicht genug, denn auf der zwei Tage später folgenden Pressekonferenz enthüllte Intel zwei weitere Chipsätze und befeuert somit weiter das Wettrüsten mit AMD. Zunächst wurden die brandneuen Ice Lake-U Mobilprozessoren vorgestellt, mit denen Intel zum ersten Mal in der Firmengeschichte auf 10nm-Fertigungsstandard zurückgreift. Hier die Spezifikationen:

Prozessor Core i3, i5, i7
Thermal Design Power (TDP) 9W, 15W, 28W
Kerne/Threads Bis zu 4/8 Threads
Cache Bis zu 8 Mb
Max. Turbo Frequenz Bis zu 4,1 GhZ
Grafik Konfiguration Intel Iris Plus Intel UHD Graphics
Max. Grafik Frequenz Bis zu 1,1 GhZ
Thunderbolt 3 Schnittstelle Bis zu 4x
Speicher LP4/x-3733, DDR4-3200

Intel verspricht für die neuen Ultrabook Prozessoren vor allem eins: Mehr Rechenpower. Im Schnitt sollen die Sunny Cove-Kerne der Ice Lake-U bis zu 18% mehr Leistung erbringen. Wie genau der Hersteller das erreichen will, ließ sich aus der rund 2-stündigen Konferenz jedoch nur schwerlich herauslesen. Fakt ist: Im Turbo taktet der Newcomer zwar etwas langsamer als seine Vorgänger, soll aber pro Taktschritt deutlich mehr Power liefern. Wann wir die Ice Lake das erste Mal in Mobilgeräten zu spüren bekommen, hat Intel bislang nicht verraten.

Cascade Lake-X: Die bekannte Unbekannte

Auch wenn der Name während der Pressekonferenz nicht gefallen ist, sind sich alle einig: Der inoffizielle Nachfolger für Skylake-X kommt im Herbst. Nachdem Intel in den vergangenen zwei Jahren zunächst den Kern für ihre HEDT Desktop-Architektur auf den Markt brachte, folgte bereits Ende 2018 ein Refresh der Chipsätze mit besseren Taktraten. Für das dritte Quartal 2019 zeichnet sich nun die nächste Wachablösung ab.

Die grundlegenden Spezifikationen des Cascade Lake-X sind bereits bekannt, da der Prozessor unter dem Kürzel SP bereits im Serverbereich Anwendung findet. Trotzdem ließ es sich Intel nicht nehmen, auf höhere Taktraten, ganz besonders im Turbo, einzugehen. Die X-Series soll für alle High-End-Prozessoren (i-5, i-7, i-9) kommen und auf 14++nm-Fertigungsstandard nach + bauen, um gesteigerten Takt zu ermöglichen.

Im gleichen Atemzug kündigte das Unternehmen außerdem ein neues Overclocking-Tool an. Der Intel Performance Maximizer soll im bereits im Juni kommen und jeden Kern einzeln ansteuern können, um den All-Core-Turbo an seine Grenzen zu treiben. Dafür bedarf es laut Intel jedoch noch einiger Verbesserungen, sodass wir zunächst wohl lediglich eine Vorabversion erwarten dürfen.

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