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Coronavirus: Hamburg bekommt wichtige Spende von Gaming Hersteller Razer

Eigentlich verbinden Gamer mit der Marke Razer eher Mäuse und Tastaturen. Doch kämpft die Gaming-Marke aktiv gegen das Coronavirus und macht eine wichtige Spende für Hamburg.

  • Computerzubehör-Hersteller Razer kämpft gegen das Coronavirus
  • Jetzt zieht der Razer-Chef wegen des Coronavirus harte Konsequenzen.
  • Razer stattet Hamburg mit dringend benötigen Gütern der Krise aus

Update vom 21. April 2020: Nun geht Razer den ersten Schritt und spendet der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz kostenlos 5.000 Atemschutzmasken zur medizinischen Versorgung. Die Masken sollen eine Unterstützung im Kampf gegen die anhaltende Corona-Pandemie sein.

Das Unternehmen hatte bereits im März verkündet, die Entwicklung von Tastaturen, Mäusen und Gaming-Zubehör auf die Produktion von Atemschutzmasken umzustellen und bis zu eine Million Masken an Gesundheitsunternehmen weltweit zu versenden. 

„Die Beschäftigten des Gesundheitsdienstes sind einer der wichtigsten Stützpfeiler unserer Gesellschaft und leisten in der aktuellen Corona-Krise eine herausragende Arbeit", so Marco Chillon, General Manager bei Razer Europe. „Es besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an Schutzmasken.

Hardware-Hersteller Razer unterstützt Hamburg in der Krise durch wichtige Spende

Mit unserer Spende wollen wir das Pflegepersonal im Kampf gegen das Covid-19-Virus unterstützen und unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen.“

Razer produziert Atemmasken: Hardware-Hersteller kämpft gegen Coronavirus

Erstmeldung von 20. März 2020: Hamburg/San Diego - Weltweit wurden wegen des Coronavirus schon drastische Konsequenzen gezogen - mehrere tausend Menschen sind bereits an Covid-19 erkrankt und so gut wie jeder in Europa spürt die Einschränkungen, die die Atemwegserkrankung mit sich bringt. Auch in den USA verbreitet sich das Coronavirus so rasant, dass in Kalifornien sogar schon Ausgangssperren verhängt wurden. Der Chef des Hardware-Giganten Razer, Min-Liang Tan, hat jetzt dramatische Maßnahmen eingeführt.

Coronavirus: Mangel an Schutzmasken - Razer zieht Konsequenzen in Computerzubehör-Produktion

Langsam schwappt die Welle der Mundschutzmasken immer mehr in die westliche Welt über: Immer mehr Deutsche überlegen, sich mit den Schutzmasken vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, aber der große Masken-Ansturm hatte seine Konsequenzen. Nicht nur hierzulande sind in den meisten Apotheken die Masken bereits längst ausverkauft, auch in den USA soll es schon Lieferengpässe geben. Auch die Gaming-Branche bekommt die Krise weltweit dank Covid-19 zu spüren, wichtige Messen wurden abgesagt, Termine verschieben sich. Nebenbei sorgte das Coronavirus auch bei FIFA 20 für den Ausfall der TOTW*. Doch Gamer brauchen keine Angst zu haben, denn EA hat eine Lösung, über die ingame.de berichtet.

Coronavirus: Gaming Hersteller Razer mit wichtiger Spende für Hamburg

So makaber es auch ist, manche schlagen sogar Profit aus der Coronavirus-Krise, wie zum Beispiel der Tastatur- und Maushersteller Razer. Dieser konnte nämlich so wie viele andere in der Branche auch einen deutlichen Anstieg an Traffic erkennen, in vielen Ländern steigerte sich die Online-Nutzung: Sei es durch verstärktes Home-Office, da viele aufgrund der Situation nur noch von zu Hause aus arbeiten, oder durch die geschlossenen Schulen, die einen Anstieg beim Online-Gaming durch zockende Schüler zur Folge haben. Der Internet-Konsum boomt durch das Coronavirus und auch der Chef der Computerzubehör-Firma Razer konnte den Erfolg nicht mehr leugnen.

Coronavirus: Razer-Chef produziert neben Tastaturen jetzt Covid-19-Schutzmasken für OPs

Doch der Hersteller der "BlackWidow"-Tastaturen ruhte sich nicht auf seinem Erfolg aus, Razer-CEO Min-Liang Tan veröffentlichte einen emotionalen Post in den sozialen Medien und kündigte dramatische Konsequenzen an, die nicht nur immense Auswirkungen auf sein Hardware-Unternehmen haben wird, sondern auch weltweit einen Effekt erzielen könnten. In seinem bewegenden Post thematisierte der Gaming-Hersteller den weltweiten Mangel an Schutzmasken vor allem im Gesundheitswesen. Vielen Ärzten und Krankenhäusern fehlen wesentliche Mengen an Desinfektionsmittel oder Mundschutzmasken, da Privatpersonen dazu tendieren würden, diese aufzukaufen.

Durch diese signifikanten Auswirkungen auf das weltweite Gesundheitssystem sah sich der Co-Founder von Razer in der Verantwortung, ebenfalls seinen Teil zur Bewältigung der Coronavirus-Krise beizutragen und zu helfen. Daher arbeiteten nicht nur Razer-Designer, sondern auch die Ingenieure des Hardware-Riesen täglich 24 Stunden, um ab sofort auch medizinische Schutzmasken herzustellen. Dabei will der Razer-Chef diese nicht verkaufen, sondern weltweit Ländern spenden, um somit die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus einzudämmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterstützt aktuell hingegen eine Kampagne, die sich für mehr Gaming zu Hause einsetzt*.

Coronavirus: Razer-Chef will weltweit Covid-19-Schutzmasken spenden im Kampf gegen die Ausbreitung

Besonders wichtig sei es dem Razer-CEO, seine Kapazitäten weltweit einzusetzen: "Wir haben die Absicht, bis zu einer Million Masken den Gesundheitsbehörden verschiedener Länder zu spenden", erklärte er und gab auch gleich einen Einblick in seinen philanthropischen Plan: Denn bereits in Singapur konnte der Tastatur-Hersteller mit den Behörden einzelne Lieferungen durchsetzen. Doch nicht nur große Unternehmen wie Razer steigen ins Geschäft ein. Auch YouTuber Fynn Kliemann will nun Mundschutze verkaufen* – das allerdings zu einem erschwinglichen Preis.

Doch eine Sache stellt der Chef des Computerzubehör-Giganten Razers fest: Jeder Einzelne sollte versuchen, im Kampf gegen die Covid-19-Erkrankung seinen Teil zu leisten, da die Situation immer ernsthafter werde. Vor allem in diesen schweren Zeiten solle man auf sich und seine Familie aufpassen, dabei jedoch nicht vergessen, sich gegenseitig zu unterstützen. Doch nicht jeder geht mit der Erkrankung so vorbildlich um: Ein bekannter TikTok-Star startete eine ekelhafte Coronavirus-Challenge* und verstörte damit die Zuschauer. Auch Montanablack bekommt Aktionen des Coronavirus zu spüren und beschwert sich auf Twitter* über einen YouTuber der das Virus ausnutzt. Ein 17-Jähriger hingegen nutzt seine Fähigkeiten im Programmieren und baut eine Website mit Informationen zum Coronavirus auf*. 

Quelle: ingame.de

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Henning Kaiser/Britta Pedersen/Montage

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